Am 19.12.19 trafen sich die Teilnehmerinnen des Elterncafes und des Sprachkurses in den Räumen von „Utopolis“ am Moritzplatz. Bei Kaffee und Gebäck tauschten sich die Teilnehmerinnen über weihnachtliche Bräuche und Rezepte aus. In gemütlicher Runde ließen wir das Jahr ausklingen mit der Hoffnung das Elterncafe und den Sprachkurs in dieser Konstellation im nächsten Jahr weiterführen zu können.

Die Schulsozialarbeit an der Grundschule „Am Umfassungsweg“ wird finanziert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.

Am 20.11.19 trafen sich die Mädchen vom Mädchen-Treff der GS „Am Umfassungsweg“ gemeinsam mit ihrer Schulsozialarbeiterin Daniela Nitschke (Deutscher Familienverband Sachsen-Anhalt e.V.) um an den POW-Games teilzunehmen.Wir trafen uns mit Fransiszka Dutsch von der LKJ (Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.) vor dem „Kloster unseren lieben Frauen“. Dort bekamen wir einen kurzen Einblick ins Museum des Klosters.

Anschließend ging es wieder raus an die frische Luft:

Nach einigen Kennlernspielen ging es mit der „POW Games Box“ auf Erkundungstour rings um das Kloster. In der Box gab es verschiedene Aufgaben um die Stadt und die nähere Umgebung besser kennen zu lernen. Die gestellten Aufgaben wurden von den Mädchen mit viel Spaß und Begeisterung absolviert.
Die Bewegung an der frischen Luft und die vielfältigen Eindrücke haben uns sehr viel Freude bereitet und wir konnten viele neue Eindrücke von unserer Heimatstadt gewinnen.

Die Schulsozialarbeit an der Grundschule „Am Umfassungsweg““ wird aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.

Mitte Januar trafen sich die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Ganztagsgrundschule „Lindenhof“ und der Grundschule „Am Umfassungsweg“, um sich mit dem Thema Holocaust in Magdeburg auseinander zu setzen. Die Kinder der 3. und 4. Klasse erfuhren etwas über die Reichskristallnacht, Vernichtungslager und die Ausgrenzung der Juden in Magdeburg. Die Kinder teilten hier zum Teil bereits vorhandenes Wissen miteinander und entdeckten einige Parallelen in der heutigen Zeit. Die Kinder stellten Fragen wie: „Warum wurden die Juden verfolgt – sie haben doch nichts gemacht?“, „Warum haben so wenige Leute geholfen?“ oder „Gibt es heute auch noch böse Politiker?“. Die Schulsozialarbeiterinnen Jessica Froese, Monique Stolte und Daniela Nitschke ermutigten die Kinder ihre Augen offen zu halten und Dinge kritisch zu hinterfragen, die auch in unserer heutigen Zeit nicht gerecht sein könnten und dabei schon in ihrer Lebenswelt bei den kleinen Dingen zu beginnen.

Nach der intensiven Gesprächsrunde machte sich die Schülergruppe mit Schwamm und Putzmittel auf den Weg und polierte die Gedenksteine auf Hochglanz. Trotz eisigen Windes beklagte sich keiner und die Kinder, die noch einen zweiten Stein putzen wollten, mussten sogar ausgelost werden.

Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher berichteten in ihren Klassen sowie im Schülerrat, was sie an diesem besonderen Tag gemacht haben und werden sicher auch weiterhin gedanklich über das Ereignis „stolpern“.

Auch zukünftig wäre es wünschenswert von den verschiedenen Vorteilen der Schulsozialarbeit zu profitieren. Neben Projekten für Klassen oder andere Gruppen unterstützt sie durch Beratung von Schüler- und Elternschaft mit den verschiedensten Anliegen, die die Schule berühren. Doch die konkrete Weiterführung nach 2020 steht noch in den Sternen, da das bisher über den Europäischen Sozialfonds finanzierte Projekt auslaufen wird. Für einen nahtlosen Übergang braucht es konkrete Schritte, die das Projekt Schulsozialarbeit ermöglichen.

Unterstützen Sie das Bündnis “Schulsozialarbeit und Netzwerkstellen dauerhaft verankern!” in Sachsen-Anhalt. Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie unter www.aktionsbuendnis-schulsozialarbeit.de

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalts gefördert.