In diesem Jahr startete unsere erste Familienbildungsfahrt im Rahmen der Kita-Sozialarbeit.

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase begann am 10.09. unsere Fahrt mit dem Zug nach Wittenberg. Insgesamt 8 Familien mit und ohne Migrationserfahrungen, sowie vier Kita-Sozialarbeiterinnen, sahen diesem Wochenende voller Vorfreude entgegen.

Im Mittelpunkt des Wochenendes standen die Familien unserer Kitas. Demzufolge wurden Bildungsangebote unterbreitet, die die Bedürfnisse aller großen und kleinen Teilnehmenden gut geplant in den Blick nahm. Es gab auch genug Gelegenheiten für eigene Unternehmungen der jeweiligen Familien.

Der Freitag stand ganz unter dem Motto des gemeinsamen Kennenlernens und der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls als Gruppe. Nach der gemeinsamen Anreise hatten die Familien zunächst eine kleine Verschnaufpause gebraucht, um ihre Zimmer zu beziehen und sich mit der Herberge vertraut zu machen.

Im Anschluss gab es ein gemeinsames Treffen in unserem Seminarraum, um Organisatorisches und den Ablauf des Wochenendes zu besprechen. Wir nutzen eine kleine Vorstellungsrunde, um Groß und Klein noch ein bisschen besser mit Namen kennen zu lernen. Zudem wurden Wünschen und Erwartungshaltungen Raum gegeben.

Das erste Bildungsangebot wurde sowohl von den Kindern als auch von den Erwachsenen interessiert und gern angenommen. Das konnte man gut an den leuchtenden Augen der Kinder und Erwachsenen erkennen. Jeder Familie wurde eine noch recht schmucklose Kiste mit kreativen Inhalt überreicht, um sie von den einzelnen Familienmitgliedern individuell und ideenreich gestalten zu lassen. Dieses Angebot bereitete allen einen gelungenen Einstieg in unser gemeinsames Wochenende. Schnell eroberte die Kiste die Herzen der großen und kleinen Teilnehmer*innen, es wurde gestaltet und sich gemeinsam abgestimmt, wo welches Bastelaccessoires an der Kiste angebracht wird. Die Namen aller Familienangehörigen wurde in kunstvollen Schriftzügen auf den schnell lieb gewonnenen Kisten verewigt und wie ein kleiner Schatz behandelt. Nun kann die Schatzkiste Zuhause weiter genutzt werden und ihren Platz finden.

Der gemeinsame Abend fand seinen Abschluss auf einem nahelegenden Spielplatz, wo sich Eltern und Kinder gleichermaßen nochmal ordentlich austoben konnten. Im Anschluss war es den Familien freigestellt, ob sie die angebotenen Tischspiele nutzen, basteln oder sich zum abendlichen Familienritual zurückziehen wollten.

Der Sonnabend hatte viel Bewegung und Austausch untereinander für die Familien vorgesehen. Nach einem gemeinsamen gemütlichen Frühstück und bei schönstem Sonnenschein besuchten wir den Zoo Wittenberg. Alle zeigten sich sichtlich interessiert und aufgeregt, welche Tiere sie nun erwarten würden. Besonders die Erdmännchen sorgten für Erheiterung und die Linsen der Handys drohten zu platzen, wegen der vielen  gemachten Portraitfotos von und mit den Tieren.

Der Nachmittag gehörte der altehrwürdigen Lutherstadt, die wir mit den Familien zu Fuß erkundeten. Wittenberg hat viele Sehenswürdigkeiten, sowie Baudenkmäler und natürlich das Schloss zu bieten. Zudem fand an diesem Wochenende der „Tag des offenen Denkmals“ statt, sodass alle kulturinteressierten Familien viel zu schauen und zu erleben hatten. Alle Familien nahmen dieses Angebot an und wir schlenderten gemeinsam durch die schöne Altstadt.

Im Anschluss besuchten wir natürlich einen Spielplatz, wo sich die Kinder vor dem Abendessen so richtig austoben konnten. Die Eltern und Sozialarbeiterinnen hatten dann Gelegenheit sich zu Erziehungsfragen und dem Erziehungsalltag auszutauschen und das zu würdigen, was  alles gut gelingt im Alltag, um so die vorhandenen elterlichen Kompetenzen wertzuschätzen und zu stärken.

Nach dem Abendessen gab es eine Fotosession, bei der die einzelnen Familien und besonders die Kinder im Mittelpunkt standen. Sie wurden zusammen mit ihren jeweiligen Sozialarbeiterinnen fotografiert und wenn gewünscht, als gesamte Familie fotografiert. Diese Aktion brachte viel Freude und Spaß und ließ alle noch ein Stück näher als Gruppe zusammenwachsen. Die entstandenen Erinnerungsbilder und ein gerahmtes Gruppenbild von allen Teilnehmenden wurden den Familien als Erinnerung an das gemeinsame Wochenende am Abreisetag überreicht.

Sonntag war Abreisetag. Nach dem Frühstück gab es ein letztes angeleitetes Bildungsangebot. Die Familien erhielten die Gelegenheit ihre ganz eigenen Eindrücke und Wahrnehmungen an diesem Wochenende Revue passieren zu lassen und als wertvolle Erinnerung festzuhalten. Diese konnten entweder gesprochen, gebastelt, gemalt oder aufgeschrieben werden. Es wurde eine positive Bilanz von allen Mitreisenden gezogen und der Wunsch geäußert auch nächstes Jahr wieder dabei sein zu wollen.

Wir Kita-Sozialarbeiter*innen bedanken uns bei allen teilnehmenden Familien für das Gelingen dieses tollen Wochenendes und dem Jugendamt Magdeburg für die finanzielle Unterstützung des Familienbildungswochenendes in der Lutherstadt Wittenberg.

 

Seit über 20 Jahren bilden wir erfolgreich Mediator*innen aus.

Die hochwertige Ausbildung befähigt die Teilnehmer*innen zur beruflichen Tätigkeit als Mediator*innen und bietet darüber hinaus vielfältigen Nutzen für das eigene Konfliktverhalten in privaten und beruflichen Kontexten.

Für das Ausbildungsjahr 2021/22 hat die Anmeldung begonnen!

Alle Informationen zum Aus- und Weiterbildungsprogramm finden Sie in der Broschüre zur Mediationsausbildung 2021/22 (PDF). Einen Kurzüberblick erhalten Sie über den Flyer zur Mediationsausbildung.

Leitmotiv der Mediationsausbildung

Was wir für uns selbst und unser Zusammenleben als hilfreich erleben, wollen wir mit möglichst vielen Menschen teilen und so einen Beitrag zur Entwicklung einer konstruktiven Streitkultur leisten. Gelingendes Zusammenleben braucht Einfühlungsvermögen, aber auch die Fähigkeit zur Selbstbehauptung. Dabei muss beides in der Herausforderung eines Streites auch praktiziert werden können. Die Ausbildung orientiert sich an den Ansätzen der Gewaltfreien Kommunikation und der Transformativen Mediation.

Ausbildungsziele

  • Befähigung zur beruflichen Anwendung von Mediation
  • Training der mediativen Kommunikation
  • Training des Selbstreflexionsvermögens
  • Befähigung zur Entwicklung von Deeskalationsstrategien und zur Systemischen Konfliktanalyse
  • Erhöhung des eigenen Einfühlungsvermögens und der Vorstellungskraft
  • Beitrag zur Entwicklung einer neuen Streitkultur in der Gesellschaft

Kursort

Die Ausbildung findet in Magdeburg statt.

Seit mehr als 20 Jahren bildet der Deutsche Familienverband in Sachsen-Anhalt erfolgreich Mediator*innen aus. Dabei orientiert er sich an den Ausbildungsrichtlinien des Mediationsgesetzes (MediationsG) und an den Anforderungen der Verordnung über die Aus- und Fortbildung für zertifizierte Mediatoren (ZMediatAusbV).

Für das Ausbildungsjahr 2020/21 hat die Anmeldung begonnen – Informationen finden Sie hier!