Netzwerk Reform „Stark gegen Gewalt – Buddygames“

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Am 27.09.22 fand die zweite Aktion der Projektreihe „Stark gegen Gewalt“ statt.

   

Das Projekt „Stark gegen Gewalt“ hat sich zum Ziel gesetzt, Präventionsangebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen, Zivilcourage zu fördern sowie Deeskalation und Risikoeinschätzung in Konfliktsituationen zu beleuchten. Durch die Durchführung von Workshops in den jeweiligen Sozialräumen soll die Stärkung des Selbstbildes gefördert werden, wodurch Schutzmechanismen entwickelt werden sollen, um angemessen mit Gewalt im Umfeld umzugehen bzw. gewaltbereite Gruppen zu meiden.

    

Folgende Akteur:innen waren am Projekt „Stark gegen Gewalt – Buddygames“ beteiligt: der Deutsche Familienverband Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. (DFV) vertreten durch die Schulsozialarbeit der Ganztagsgrundschule „Lindenhof“, der Gemeinschaftsschule „A.W. Francke“, dem Gymnasium „Geschwister Scholl“, der Grundschule „Westerhüsen“ sowie der Spielwagen e.V. durch die Schulsozialarbeit der Förderschule „Hugo Kükelhaus“ und der Grundschule „Salbke“. Weiterhin beteiligten sich an dem Projekt die Sozialpädagog*innen des Projektes ALSO – Netzwerk Jugendarbeit und Sport sowie der Stadtsportbund Magdeburg e.V. durch die Sozialarbeiterin der Mobilen Kinder- und Jugendarbeit.

 

Diesmal stellten sich 27 Mädchen und Jungen im Alter von 9 – 15 Jahren den Herausforderungen der Buddygames im Internationalen Begegnungszentrum am Barleber See. Der Workshop sollte dazu beitragen, Gewaltpotenziale zu kanalisieren und Aggressionen unter Kontrolle zu bringen. Die Akteur:innen nutzten ihre fachlichen Kompetenzen und Ressourcen, um dem Angebot einen gewaltpräventiven Charakter zu geben. Hierbei stand nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund. Vielmehr war es wichtig, sich im Spiel zu begegnen, Fairness zu leben und sich selbst zu entfalten. Respektvolle Kommunikation, Zusammenhalt in der Gruppe, Strategieentwicklung, Aktivität oder auch die Einsicht, sich zurückzunehmen, sind nur einige wichtige Fähigkeiten, bei denen sich die Kinder und Jugendlichen ausprobieren konnten.

Durch die pädagogische Begleitung der Teams durch die Sozialarbeiter der o. g. Einrichtungen konnten Störungen innerhalb der Gruppe aktiv besprochen werden, ohne dass eine Situation eskalieren musste. Bei der Abschlussreflexion wurde den Schüler:innen bewusst, welche Fähigkeiten sie schon besaßen und wie sie im Schulalltag davon profitieren können. Die Mädchen und Jungen bewiesen an dem Projekttag eine hohe Konzentrationsfähigkeit, Ehrgeiz und ein faires Miteinander. Respekt für eure Leistung!

Ein extra Dankeschön geht noch an die Mitarbeiter des Internationalen Jugendbegegnungszentrum Barleber See für die Unterstützung zur Umsetzung der Buddygames und die großartige Verpflegung.