Alle Jahre wieder reisen Schulsozialarbeiterinnen des DFV mit 30 Mädchen an tolle Orte, um den Kindern einen kleinen Urlaub zu ermöglichen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. In diesem Jahr ging es ins Kloster St. Ludgerus nach Helmstedt. Die Fahrt begann mit einer turbulenten Anreise mit der Deutschen Bahn – Dank 9€-Ticket und überfüllten Waggons konnte nur die halbe Gruppe in den Zug steigen und nach Helmstedt reisen. Durch die spontanen Reaktionen der Eltern, die sich sofort bereit erklärten, die andere Hälfte der Reisegruppe mit privaten Autos zu transportieren – ein großes Dankeschön an die Eltern, erreichten alle gesund und etwas aufgeregt die wunderschöne Unterkunft im Herzen des tatsächlich 2400 Jahre alten niedersächsischen Städtchens. Nach ersten organisatorischen Dingen, erkundeten wir gemeinsam das ehrwürdige Gebäude und lernten uns kennen. Nach dem Abendessen wurde es kreativ: Steine bemalen, Komplimentesäckchen nähen, Glitzertattoos auftragen, neue und alte Spiele spielen. Und schwups war es Zeit fürs Bettchen. Und ob es an der zu erwartenden Hitzewelle oder der Aufregung des Tages lag – um 22 Uhr war Nachtruhe und aus den meisten Zimmern nur noch entspanntes schnarchen (atmen) zu hören. Am nächsten Tag standen drei mega coole Workshops auf dem Plan, welche alle Mädchen in Kleingruppen durchliefen. Im Theaterworkshop waren Fantasie und Mut zum laut sein gefragt. Beim Tanzen studierten die girls in Null Komma Nix eine Line-Dance-Choreografie ein und im Entspannungs-Workshop gab es Einblicke in Klanggeschichten, Fantasiereisen und eine Igelballmassage. Die Mädchen waren begeistert und sprühten vor Energie. Nach dem Mittag stand das nächste Highlight auf dem Plan: SHOPPING!!! Mit Rucksack und dicken Taschengeldbeuteln schritt unser Mädelstross gen alten Stadtkern, um Rossmann, Woolworth und C&A „leer“ zu kaufen. Überglücklich traten die Kids nach zwei Stunden den Rückweg an, um zurück im Kloster den neuen Schmuck anzulegen, die neuen Kleider anzuziehen oder auch Beautymasken aufzulegen, um morgen fürs Schwimmbad wieder wunderschön zu strahlen 🙂 Auch die nächsten zwei Tage sind gefüllt mit coolen Aktionen wie Modenshow, Discoabend und vieles mehr.

   

   

  

Unter besten Voraussetzungen durfte dieses Jahr endlich wieder der Mädchen- und Jungentag in Präsenz durchgeführt werden. Sonniges und sommerlich warmes Wetter, begeisterte und fröhliche Kinder, engagierte Schulsozialarbeitende und eine tolle Location mit interessanten Angeboten machten die Tage zu einem besonderen Erlebnis. Der Mädchentag als Aktionstag für Mädchen und der Jungentag speziell für Jungen werden jedes Jahr von dem Team der Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes LSA e. V. organisiert. Die Schulsozialarbeitenden an Zwölf Magdeburger Schulen initiierten zum wiederholten Male diese zwei Projekttage, an denen traditionell Kinder aus verschiedenen Schulen und Klassen teilnehmen. In den vergangenen Jahren gab es bereits Angebote zu den Themen Tanz und Musik oder auch gesunde Ernährung als Edu-Breakout mit digitaler Zusammenarbeit. Dieses Jahr wurde den Kindern am 21.06. bzw. am 22.06.22 die Möglichkeit geboten, neue Aktivitäten zu den Themen Sport und Bewegung sowie Musik und Theater auszuprobieren. Großer Dank gilt dem „Werk4“ in Buckau, das als Location diente sowie den Referint:innen der angebotenen Workshops. Den Kindern wurden sechs verschiedene Workshops zur Wahl gestellt. Beim Bogenschießen stellten sie ihre Zielsicherheit auf die Probe, während im Parkour Gleichgewichtssinn und Mut gefragt waren. Beim Trommeln trainierten die Mädchen und Jungen ihr Rhythmusgefühl und beim Yoga konnten sie Entspannung genießen. Bei den Teamspielen war Zusammenarbeit das oberste Ziel und im Improtheater mussten die Kinder sich selbst überwinden, um lustige und ernste Szenen zu kreieren und ihr schauspielerisches Talent zu demonstrieren. Jedes Kind konnte an drei Workshops teilnehmen und neue Aktivitäten für sich entdecken. Egal ob die Kinder sich getraut haben, beim Parkour über das Geländer zu springen oder beim Theater aus sich herausgekommen sind und vor der Gruppe ihr Schauspiel gezeigt haben – alle Kinder hatten ihre Erfolgserlebnisse und gingen mit einem gestärkten Selbstvertrauen nach Hause. Auch wenn die Mädchen und Jungen am liebsten alle sechs Angebote ausprobiert hätten und traurig waren, als der Tag vorbei war, hatte jedes Kind Spaß in seinen Workshops: „Theater war so spaßig, wir haben in Zeitlupe gekämpft.“ oder „Trommeln war richtig cool, wir durften alle ein Solo spielen.“ sind nur zwei Beispiele der vielen glücklichen Aussagen der Kinder.

 

Am 31.05.22 war es endlich wieder soweit – das Fair-Play Fußballturnier der Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes Sachsen-Anhalt e.V. wurde nach längerer Corona-Pause ausgetragen. Acht Grundschulen aus Magdeburg traten mit ihren Teams gegeneinander an. Dabei ging es nicht nur um fußballerisches Können und Teamgeist allein, im Fokus stand das Fair-Play. Dadurch wurden Fouls und Beleidigungen der Mannschaften minimiert und die Spieler konzentrierten sich bewusst auf Fairness. Denn für faires Verhalten gab es Extrapunkte und auch einen separaten Pokal. Organisiert und durchgeführt wurde das Turnier von den Schulsozialarbeiter:innen der Grundschulen „Am Umfassungsweg“, „Hegelstraße“, „Klosterwuhne“, „Kritzmannstraße“, „Lindenhof“, „Weitlingstraße“ sowie der Förderschulen „Comenius“ und „Makarenko“. Ein großer Dank geht an TuS 1860 Magdeburg-Neustadt, auf dessen Gelände das Turnier stattfinden durfte. In zwei Gruppen traten zunächst jeweils vier Mannschaften gegeneinander an. Danach wurde in einem Halbfinale bestimmt, welche Teams in den finalen Spielen um die Platzierungen kämpfen werden. Das Team der Grundschule „Hegelstraße“ setzte sich im Kampf um den dritten Platz durch und freute sich über ihre Drittplatzierung. Im Finale standen die Teams der Grundschule „Lindenhof“ und der Grundschule „Klosterwuhne“.  Scheinbar ebenbürtige Gegner standen sich auf dem Feld gegenüber, denn nach der regulären Spielzeit hatte keine der Mannschaften ein Tor kassiert. Beide Teams mussten sich in einem spannenden Neunmeterschießen messen und um den Pokal zittern. Letztlich bewies die Grundschule „Klosterwuhne“ ihr fußballerisches Können und ging aus dem Turnier als Punktesieger hervor. Den Fair-Play-Pokal teilten sich nach Auswertung der Fair-Play-Punkte die Grundschule „Hegelstraße“ und die Grundschule „Kritzmannstraße“. Beide Schulen dürfen nun jeweils ein halbes Jahr den Turnier-Pokal in ihrer Schulvitrine zur Schau stellen und ihren Sieg stolz präsentieren. Der Tag war ein voller Erfolg, denn jede Mannschaft gab an dem Tag nicht nur im Fußball ihr Bestes, die Spieler und Spielerinnen achteten auch auf ein faires Verhalten gegenüber den gegnerischen Teams. Am Ende gab es deswegen auch eine Medaille und einen großen Stapel Autogrammkarten des 1. FC Magdeburgs für alle Schulmannschaften.

Im Februar und März 2021 wurde ein Zeichenwettbewerb ausgeschrieben. Das Team der Schulsozialarbeit war neugierig und gespannt zu erfahren, wie die Schülerinnen und Schüler Schulsozialarbeit erleben und wahrnehmen. Die Kunstwerke sollen öffentlich als Darstellung für die Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes genutzt werden. Es wurden 20 Kunstwerke eingereicht und das Team der Schulsozialarbeit hat die ersten drei Plätze gekürt. Durch einen Gleichstand gibt es sogar vier Gewinner. Es war wirklich eine sehr schwierige Entscheidung, denn alle Kunstwerke sind auf ihre Art und Weise toll und einzigartig! Wir danken euch Schülerinnen und Schülern für die sehr kreativen Ideen und für die Teilnahme. Ihr alle erhaltet von uns ein kleines Dankeschön und wie versprochen bekommen die Erstplatzierten jeweils einen Gutschein.

 

 

Vom Obsthof in die Küche – AG Nachmittag, Klappe die Erste
Die AG „Einfach lecker!“ der Comeniusschule startete im September 2020 durch fachlicher Unterstützung
der Lehrerin Frau Baehr und der Schulsozialarbeiterin Frau Dannehl mit einem Besuch auf dem
Obsthof Hornemann in Altenweddingen. Hier lernten die Jungköche allerhand über den Anbau, Pflege, Ernte und
Weiterverarbeitung von Äpfeln. Nach eigener Ernte stand die Verkostung von Äpfeln, Birnen,
Melonen und Apfelsaft auf dem Programm, einfach lecker.

AG Nachmittag, Klappe die Zweite
Mit dem Schwung aus dem Ausflug zum Auftakt der AG machten sich die fleißigen Köche aus den
Klassenstufen 5 und 6 an die ersten Gerichte. In der Küche duftete es nach Apfel, Zimt, Kürbis und
allerlei Gewürzen. Mit viel Hunger widmeten sich die Köche ihrer Kürbissuppe und dem
AppleCrumble.

AG Nachmittag, Klappe die Dritte
In vorweihnachtlicher Stimmung ging es Ende November mit geübten Handgriffen an das Backwerk.
Aus Haferflocken, Honig und Cranberrys wurden Haferkekse gezaubert. Bunte Buttertaler zierte
zudem die Kaffeetafel. Was darf in der kalten Jahreszeit nicht fehlen? Ja richtig ein Punsch. Diesen
machten die Köche aus Apfelfruchtsaft, frischen Äpfeln und Zimt mit einer Zimt-Vanille-SahneHaube. Und wieder hieß es „Einfach lecker!“

AG Nachmittag, Klappe die Vierte
Sobald die AG wieder loskochen darf, erfahrt ihr hier Neues aus der Schulküche.


Die Schulsozialarbeit an der „Comeniusschule“ wird aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds
und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.

Stand-Up-Paddling und Pilates-Yoga-Entspannung an der Elbe

An einem sonnigen Ferientag trafen sich die Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverbandes fünf verschiedener Schulen mit insgesamt 20 Mädchen und Jungen im Stadtpark, um das Ausprobieren zweier nicht ganz neuer, aber definitiv angesagter Trendsportarten zu ermöglichen. Auf dem Plan standen Stand-Up-Paddling (kurz SuP) und eine Kombination aus Pilates, Yoga und Entspannung für die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsgrundschule Lindenhof, der Grundschule Hegelstraße, der Grundschule Am Umfassungsweg, der Förderschule Comenius und der Gemeinschaftsschule Francke.

Pünktlich und merklich aufgeregt waren alle Kinder vor Ort. Nach der Gruppenaufteilung hieß es für die eine Hälfte zunächst Bretter schleppen, Paddel holen, Westen anprobieren. Dann noch eine kurze Einweisung und endlich ging es aufs (bzw. ins) Wasser…

Gar nicht so leicht, alles auf einmal zu beachten: Knie beugen, Paddelgriff, Gleichgewicht halten und dann noch irgendwie vorwärts kommen…

Für Einige ging es erst einmal im Kreis herum. Für Andere direkt ins kühle Nass.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewältigten diese neue Herausforderung jedoch beim ersten Versuch trockenen Fußes und mit ganz breitem Lächeln. Schön war auch zu sehen, wie sich die Kinder und Jugendlichen ohne Scheu gegenseitig halfen, auch, wenn der Gekenterte nicht aus der eigenen Schule war.

Mit kleinen Übungen und Spielen erlangten die Schülerinnen und Schüler ohne es zu merken, zunehmend Sicherheit auf den Boards und wer noch im knien den Hinweg zurücklegte, kam stehend und sichtlich stolz zurück zum Steg. Die Zeit verging wie im Flug.

Auch die Yoga-Pilates-Gruppe kam zufrieden, gestärkt und zum Teil irgendwie verschlafen von ihrem Workshop zurück. 

 

Nach anstrengenden Kräftigungs- und Dehnungsübungen gab es zum Schluss nämlich eine zehnminütige Entspannung, bei der einige Kinder ganz offensichtlich in einen leichten Schlaf herüberglitten. Nach der ersten Runde erfolgte ein Wechsel der Gruppen.

Eine kleine Überraschung war die Pizza zum Mittag, die direkt zum Bootssteg geliefert wurde.

Für die Schulsozialarbeiterinnen war es eine Freude zu sehen, dass sich, bis auf ein Kind, alle trauten, das Unbekannte auszuprobieren, die Kinder nicht aufgaben und alle sichtlich Spaß an der Sache hatten. Die Rückmeldungen via Auswertungsbögen bestätigten einmal mehr, dass solche Angebote wichtig für die Kinder und Jugendlichen sind, denen solche Aktivitäten sonst verwehrt blieben. Möglich wurde das Angebot durch die Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und des Paritätischen Jugendwerks sowie durch die Förderung der Schulsozialarbeit durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen-Anhalt.

Gemeinschaftsprojekt der Schulsozialarbeit – Aus alt mach neu

Die Aktionsreihe der Schulsozialarbeiterinnen der GTGS Lindenhof begann am zweiten Ferientag mit einem Schnupperkurs für die Sportart Parkour und wurde nun mit einem Upcycling-Projekt zum Thema „Aus alt mach neu“ fortgesetzt. Bei diesem Projekt wurden an zwei Tagen zusammen mit 16 Schülerinnen der Gemeinschaftsschule Francke, der Ganztagsgrundschule Lindenhof, der Grundschule Am Umfassungsweg, der Grundschule Hegelstraße und der Förderschule Comenius aussortierte Kleidungsstücke verwendet, um vielseitig verwendbare Körbchen aus Stoff zu nähen. Angeleitet wurden die Kinder dabei von ihren Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverband LSA e. V.

Die erste Aufgabe der Mädchen war es, sich durch die Kleiderberge zu wühlen und sich geeignete Stoffe auszusuchen. Dabei konnten sie die Farben und das Material selbst wählen. Mit Hilfe einer Schablone wurden mehrere Stoffteile ausgeschnitten und zusammengenäht.

 

Um ordentliche Nähte zu erzielen, machten sich die Kinder mit der Nähmaschine vertraut, die freundlicherweise von der Netzwerkstelle Schulerfolg zur Verfügung gestellt wurde. Sie probierten sich die Geschwindigkeit für das Fußpedal aus und achteten darauf, die Nadel möglichst gerade über den Stoff fahren zu lassen. Von Naht zu Naht wurden sie sicherer in dem was sie taten und präsentierten den anderen Schülerinnen stolz ihre Ergebnisse. Manche waren richtige Naturtalente.

 

„Ich werde meine Haargummis darin aufbewahren“, so die 11jährige Fiona. Die 15jährige Diana hingegen nutzt das neue Accessoire zukünftig für ihre Schminksachen. Durch die unterschiedlichen Stoffe und Farben wurde jedes Täschchen zu einer Eigenkreation, welche durch bunte Applikationen zum Aufbügeln zu einem besonderen Hingucker wurden. Für die meisten Mädchen war es auch das erste Mal, dass sie ein Bügeleisen in der Hand hielten.

 

Mit der Frage: „Wann findet das nächste Projekt statt?“, verabschiedeten sich die Schülerinnen und bedankten sich für den schönen Tag, der viel zu schnell endete.

 

Die Schulsozialarbeit wird finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt. Weitere Unterstützung erhielt das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und vom Paritätischen Jugendwerk.

Liebe zukünftigen Schülerinnen und Schüler der Comeniusschule,

in diesem Jahr können wir uns vor dem Schulstart leider nicht persönlich kennenlernen, doch ihr braucht auf eine kleine Schulführung nicht verzichten.

In dem Video lernt ihr uns (Cindy & Carlos) kurz kennen und wir nehmen euch mit auf den Schulhof sowie ins Schulhaus.

Seid ihr neugerig geworden?

Wir freuen uns auf den August, wo wir uns dann sehen werden.

Habt schöne Ferien,

Cindy & Carlos

Zwischen dem 20. und 24. Juli 2020 findet in Kooperation mit der Netzwerkstelle Schulerfolg Magdeburg ein schulübergreifendes GeoCaching-Projekt für Schüler*innen aller Klassenstufen statt, die Spaß am Rätseln und Schätze suchen haben. In dieser Zeit werden Logbücher an unterschiedlichen Stellen in Magdeburg versteckt.

Du bist eingeladen mitzumachen, entweder mit Freund*innen, oder gemeinsam mit deinen Eltern oder in Begleitung deiner Schulsozialarbeiter*in (bitte anmelden).

Am ersten Tag (Montag den 20. Juli) werden die Rätsel auf eine Internetseite gestellt. Sobald du die Rätsel gelöst hast, erfährst du den Ort, an dem ein Buch versteckt ist und das Rennen beginnt.
Am vorletzten Tag (Donnerstag den 23. Juli) werden die Bücher eingesammelt und ausgewertet. Die Teilnehmer*innen mit den meisten gefundenen Caches bekommen eine besondere Überraschung. Alle Teilnehmer erhalten am Freitag eine Auszeichnung, nachdem sie das letzte Rätsel gelöst haben.

Anmeldung und weitere Infos erhältst du bei der Schulsozialarbeit. Wenn du ohne unserer Begleitung teilnehmen möchtest, dann kommst du hier weiter:

Die Rätsel werden aber erst am 20. Juli zugänglich sein!

Im Internet gibt es tolle Menschen, aber auch die größten Vollidioten, Abzocker und auch Sexualstraftäter, die ständig online nach Opfern suchen. Damit du denen nicht ins Netz gehst, hier die wichtigsten Tipps:

1. Informiere dich vor dem Download über die App. Überprüfe die Beschreibung und die Bewertung auf mögliche Risiken. Lade Apps nicht bei zwielichtigen Anbietern herunter. Dort finden sich häufig Viren oder andere riskante Inhalte.

2. Stelle die Privatsphäreeinstellungen auf die sicherste Stufe. So vermeidest du ungewollte und unangenehme Kontakte. Deaktiviere In-App-Käufe. So kannst du verhindern, dass du in Kostenfallen tappst. Beschränke die Weitergabe deiner Daten. Apps sollten keinen Zugriff auf dein Adressbuch und andere private Informationen erhalten. Schalte Ortungsdienste und GPS aus. Apps können dann deinen Aufenthaltsort nicht ermitteln.

3. Verrate nicht wer oder wo du bist. Lege dir einen Phantasienamen zu, der nichts über dich verrät und verrate nicht deine Adresse, Telefonnummer, Passwörter oder die Adresse deiner Schule.

4. Überlege ganz genau, was du im Internet stellst. Auch wenn bestimmte Inhalte bei anderen beliebt sind, solltest du nicht alles mitmachen oder nachmachen. Deine gestellte Inhalte können dann immer kopiert werden und dann hast du keinen Einfluss mehr, was mit ihnen passiert.

5. Mach dich im Internet nicht zu “attraktiv“. Schicke niemandem ein „sexy“ Bild von dir. Das zieht Menschen an, die du NICHT kennen lernen willst.

6. Werde misstrauisch, wenn …

# jemand dir übertriebene Komplimente macht oder sich jemand auffällig um deine Sorgen kümmert.

# jemand hauptsächlich über dein Aussehen, deinen Körper oder Sex reden will.

# dir Angebote macht, die sich einfach zu gut anhören, z.B. in einem Film mitspielen, als Modell arbeiten, ganz billig super Turnschuhe besorgen oder Ähnliches.

# jemand dich gegen deine Eltern oder Lehrer aufhetzen will.

Bei sozialen Netzwerken und Onlinespielen kannst du dich beschweren. Bei Facebook heißt das „Als Spam oder Missbrauch melden …“.

7. Typische Anmachsprüche, auf die du dich nicht einlassen solltest:

„Bist du allein? Wissen deine Eltern, dass du chattest? Hast du ein Handy?“

„Ich bin dir hoffentlich nicht zu alt. Ich bin 43. Schlimm? Fühl mich auch viel jünger ☺“

„Macht doch nichts, dass du erst 14 bist, wichtig ist nur, wie gut man sich versteht.“

„Darf ich dir mal eine persönliche Frage stellen? Zu persönlich/intim? Sei ruhig offen!

„Ich mache … Schlimm? Wenn ich dir das sage, gehst du bestimmt aus dem Chat.“

„Was hast du an? Und darunter?“

„Hast du schon Brüste? Welche Körbchengröße?“

„Wachsen dir schon Schamhaare? Muss dir nicht unangenehm sein. Ist doch was ganz natürliches.“

„Hast du schon einen Freund? Hattest du schon etwas mit einem Jungen?“

„Ich mache nichts, was du nicht willst. Das wird dir auch gefallen. Macht doch jeder, aber keiner redet drüber.“

8. Wenn beim Chatten dir was komisch vorkommt, sage du bist in der Schule oder deine Eltern kommen gerade heim. Wird’s dir unangenehm: Beende den Dialog. Triff dich nicht mit Älteren! Wenn du dich mit jemandem deines Alters verabreden möchtest, geh nie allein zu Treffen mit Chat-Partnern! Suche dafür einen öffentlichen Ort.

9. Wenn du Probleme hast, sprich mit einer vertrauten erwachsenen Person darüber. Notfalls kannst du auch hier anrufen: Nummer gegen Kummer 0800 111 0 333 (anonym und kostenlos vom Handy und Festnetz montags bis samstags 14-20 Uhr, sowie montags, mittwochs und donnerstags 10-12 Uhr). Dort sind Profis, denen du vertrauen kannst.

10. Hier kannst du dich noch schlauer machen:

https://www.chatten-ohne-risiko.net/startseite/

https://www.kompass-social.media/android/

https://www.klick-tipps.net/startseite/

 

Liebe Grüße aus der Schulsozialarbeit von Carlos

Spätestens jetzt angeregt durch die Corona Krise wird ihr Kind mit der Nutzung vom Internet vertraut sein. In aller Regel beherrschen Kinder die Technik schnell, was zu der Annahme führt, sie seien ebenso reif dafür. Der Zugang zum Internet kann aber das soziale Leben stark verändern und Sie sollten sicher gehen, dass Ihr Kind gut damit umgehen kann. Das kann Sie dabei unterstützen:

Überlegen Sie sich, welches Gerät für Ihr Kind gut ist. Experten empfehlen das erste Smartphone nicht vor dem 12. Lebensjahr. Stellen Sie klare Regeln für die Nutzung auf. Bewährt hat es sich, dass die Kinder spätestens eine Stunde bevor sie schlafen gehen mit der Mediennutzung aufhören und die Geräte über Nacht an einem Ort aufbewahrt werden, wo sie nicht zugänglich sind. Während der Essenszeiten sollten auch keine digitalen Medien bei Tisch sein (das gilt natürlich für alle ;-). Folgende Links bieten Ihnen eine gute Vorbereitung in Sachen Mediennutzung:

https://www.surfen-ohne-risiko.net/

https://www.innocenceindanger.de/wp-content/uploads/2020/02/Ratgeber.pdf

Finden Sie heraus, was Ihr Kind schon alles weiß. Kennt es die Risiken? Kann es mit Sicherheitseinstellungen umgehen? Welche Apps sind ihm bekannt? Besprechen Sie mit Ihren Kindern gemeinsam die Nutzung und mögliche Risiken und probieren Sie sich erstmal gemeinsam aus (für einen Einstieg von Kindern ab 9 Jahre kann ich Ihnen folgendes empfehlen: https://de.padlet.com/jugendmedienschutz/mosmedienwelt). Beim Herunterladen von Apps ist Vorsicht geboten. Vorab sollten Sie die Beschreibung und die Bewertung einer App lesen und sich nicht blind auf die Altersfreigaben der Stores verlassen (hier können Sie sich erkundigen: https://www.kompass-social.media/android/ und https://www.app-geprüft.net/android/). „In-App-Käufe“ sollten Sie verhindern, damit keine kostenpflichtigen Downloads von Zusatzfunktionen erworben werden können. Genauso sollten Sie den Ortungsdienst ausschalten, damit Apps nicht den Standort des Gerätes ermitteln können. Mögliche Sicherheitseinstellungen der Apps sollten Sie nutzen und Zugriffsrechte so beschränken, dass keine persönlichen Daten wie Adressbücher zugänglich gemacht werden. Für jüngere Kinder sind die meisten Apps zu riskant (empfehlenswerte und sichere Kinder-Apps finden Sie unter: https://www.klick-tipps.net/kinderapps).

Wenn Ihr Kind ein Smartphone hat sind natürlich Apps wie WhatsApp (Altersfreigabe 16 Jahre) oder Instagram und TikTok (Altersfreigabe 13 Jahre) auch im Kreis der gleichaltrigen Freunden sehr beliebt und daher schon fast so was wie eine Voraussetzung, um dazu zu gehören. Aber auch wenn Sie der Meinung sind, dass Ihr Kind reif für das Netz ist, können Sie es nicht ganz alleine lassen. Reden Sie mit Ihm über das Thema Gruppenzwang und erklären Sie ihm, dass man nicht auf jede Nachricht im Chat antworten muss und es eine eigene Meinung haben darf. Machen Sie klar, dass man ein Recht am eigenen Bild hat und dass man auch niemanden ungefragt fotografieren darf.

Spiele werden auch ein Thema sein. Es gibt unzählige Spiele im Netz. Sie sind spannend, lustig, unterhaltsam, oft auch „pädagogisch wertvoll“, aber viele nicht unbedingt altersgerecht. Wichtig ist auch zu wissen, dass auch die „kostenlosen“ Spiele nicht umsonst sind. Meistens müssen Sie Ihre Daten preisgeben oder erhalten Werbung und InApp-Käufe. Spielen Sie einfach mit. Vielleicht macht es Ihnen Spaß und Sie entdecken ein weiteres gemeinsames Hobby mit Ihrem Kind. Doch alle Einstellungen, Schutzprogramme und Ratgeber können Ihr Interesse an der Welt Ihres Kindes nicht ersetzen. Begegnen Sie ihm mit Verständnis, so bewahren Sie sich sein Vertrauen. Wenn Sie nicht „zocken“ wollen, schauen Sie sich ein „Tutorial“ oder „Let‘s Play“ des Spiels an. Viele Games haben einen Chat. Achten Sie darauf, dass andere angemessen kommunizieren. Das ist leider häufig nicht der Fall. Spiele sind aufregend und machen Spaß. Langweilig wird es nie. Gerade deshalb ist es aber auch sehr schwierig bis unmöglich, selbständig mit dem Spiel aufzuhören. Unterstützen Sie Ihr Kind und begrenzen Sie die Spieldauer. Das Spiel ist morgen auch noch da.

Wenn Sie Sorgen um Ihr Kind haben, können Sie sich an die Nummer gegen Kummer 0800 111 0550 wenden (montags bis freitags von 9 bis 11 Uhr und dienstags und donnerstags von 17 bis 19 Uhr). Dort sind speziell ausgebildete Beraterinnen und Berater, die sich mit aktuellen Internetgefahren auskennen und sich Zeit für Sie nehmen.

Herzliche Grüße aus der Schulsozialarbeit von Carlos