Magdeburg, 11.05.2020

 

Nachdem in den letzten Wochen die Fragebögen an alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule „An der Klosterwuhne“ durch den Schulsozialarbeiter Torsten Boek und die Schulsozialarbeiterin Lina Borges verteilt wurden, freuen sie sich mittlerweile schon über einige ausgefüllte Rücksendungen. „Wir haben den Eindruck, dass sich die meisten Kinder über diesen Fragebogen gefreut haben und sie ihn gern ausgefüllt zurückbringen. Auch die Antworten sind ausführlich und aussagekräftig. Damit können wir gut arbeiten. Auch die Rückmeldung der Lehrer und Lehrerinnen bezüglich des Fragebogens war sehr positiv. Manche wollen in den Klassen auch gemeinsam mit den Kindern und in Zusammenarbeit mit uns diesen Fragebogen als Thema aufgreifen.“

Die Ergebnisse werden nach Auswertung sowohl mit den KollegInnen des DFV als auch im Lehrerkollegium besprochen.

 

Im Februar kamen mehr als 60 Jungen aus 8 verschiedenen Magdeburger Schulen in Begleitung ihrer Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen zusammen, um innerhalb eines Tages in verschiedenen Workshops einen Tanz einzustudieren und am Nachmittag aufzuführen.

Schon am frühen Morgen strömten die Jungen zwischen 8 und 11 Jahren aus Reform, Mitte, Olvenstedt, Nord und Neustädter Feld in die Tanzschule Dance Complex nach Buckau. Aufgeregt und mit großen Erwartungen warteten sie auf die Eröffnung des Tages.

Der Jungentanztag ist eine Neuauflage der Schulsozialarbeit. In den zurückliegenden Jahren gab es bereits einen Tag nur für Jungen, aber nicht in dieser Form. Aus der Jungenrallye, in der die Kinder in Teams gegeneinander antraten, ist der Jungentag geworden, der sich auch in Zukunft einem bestimmten Thema wie beispielsweise Sport, Musik oder Tanz widmen soll. Aber auch an diesem Tag geht es um ein faires Miteinander, die Stärkung des Selbstbewusstseins sowie ein einzigartiges Erlebnis für die Kinder.

In diesem Jahr konnten die Jungen zwischen den Angeboten Hip-Hop, Streetdance oder Breakdance wählen und studierten mit viel Ausdauer, Konzentration und Engagement die verschiedenen Tänze ein. Vornehmlich tanzten Kinder, die zuvor noch nie nach einer Choreographie getanzt haben mit anderen, die bereits regelmäßig in ihrer Freizeit tanzen.

Am Nachmittag war es dann endlich soweit – stolz präsentierten alle Kinder gemeinsam in der Tanzschule ihre neu erlernten Fähigkeiten. Die anwesenden Familien zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Leistung ihrer Kinder. „Ich will nächstes Jahr unbedingt wieder dabei sein!“, war nach der gelungenen Aufführung mehrfach zu hören.

 

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Die aktuelle Situation stellt für uns alle eine ganz besondere und herausfordernde Zeit dar. Umso wichtiger ist es, sich abzulenken und sich an die schönen Momente zu erinnern.

 

Das letzte Schuljahr endete mit einer Projektfahrt in die Sommerferien. 30 Mädchen aus fünf Magdeburger Schulen verreisten mit ihren Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverbandes Sachsen-Anhalt e.V. nach Thale.  Die dreitägige Fahrt stand dieses Mal unter dem Motto VERSPIELT.

Treffpunkt war der Magdeburger Hauptbahnhof. Überpünktlich und voller Vorfreude versammelten sich dort alle Beteiligten. Die Aufregung der Kinder war deutlich spürbar. Nach Zimmer beziehen und Stärkung am Mittagstisch, lernten sich die Mädchen durch verschiedene Übungen kennen und wurden so auf das diesjährige Motto eingestimmt. Gummitwist, Hüpfekästchen und Fadenspiele, welche schon früher viele Kinder begeisterten, wurden vorgestellt und ausprobiert. Das Motto VERSPIELT hieß dabei aber nicht nur, sich spielerisch zu betätigen, sondern auch durch gemeinsame Gespräche und Aktionen zum demokratischen Denken anzuregen und eine Vielfalt in allen Lebensbereichen als Bereicherung zu erleben. Ziel der Sozialpädagoginnen war es mit Mädchen aktiv zu werden und die geschlechterspezifischen Interessen aufzugreifen. Die Spiele von früher, aber auch die Spiele von heute, brachten die Mädchen in Bewegung und Kontakt mit anderen und sorgten gleichzeitig für Spaß und gute Stimmung. Die Wanderung am Nachmittag zum Hexentanzplatz erwies sich als große Herausforderung für die Kinder. Doch durch gegenseitiges Motivieren und Unterstützen, wuchsen die Mädchen über sich hinaus und meisterten die Wanderung mit Bravour. Ausgepowert aber zurecht stolz fielen die Kinder am Abend ins Bett.

Insgesamt traten die Mädchen als geschlossene Gruppe auf. Es wurden neue Freundschaften geschlossen und Kontakt mit den Schulsozialarbeiterinnen der weiterführenden Schulen aufgebaut. Diese ersten Kontaktknüpfungen erleichtern den Mädchen den Übergang an die weiterführenden Schulen nach den Sommerferien. Um nachhaltig die Kontakte aufrecht zu erhalten, fand im August ein Nachtreffen aller Beteiligten statt.

Am letzten Tag bekamen die Kinder die Aufgabe, die Erlebnisse der Mädchenfahrt zu reflektieren und ihr persönliches Highlight zu benennen. Schweren Herzens traten die Mädchen die Heimreise an. Was ihnen bleibt, sind die schönen Erinnerungen an das Mädchencamp und die Vorfreude, die „neuen“ Spiele von früher demnächst auf dem Schulhof auszuprobieren.

 

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Wer sind die Marta, Alexandra Popp oder Sam Kerr der Zukunft? Vielleicht findet sich ein künftiger Frauen-Fußball-Star ja in Magdeburg? Immerhin hat Nationaltorhüterin Almuth Schult ja auch mal hier die Fußballschuhe geschnürt.

Parallel zur Frauen-Fußball-WM fanden am 19.06. 2019 die Stadtjugendspiele im Mädchenfußballstatt im Stadion der Bauarbeiter statt. Die Mädchen der Fußball-AG der Grundschule „An der Klosterwuhne“, trainiert und betreut von den Schulsozialarbeiter_innen Lina Borges und Torsten Boek, beteiligten sich zum dritten Mal an diesem Turnier und konnten es nun erstmals auch gewinnen. In spannenden und schweißtreibenden Spielen bei großer Hitze, setzten sich die Mädels gegen 5 andere Teams in der Klassenstufe 3-4 durch. Dabei gewannen sie 3 Spiele und blieben ohne Gegentor. Die Freude war natürlich groß, denn für einige Mädchen war es das letzte Turnier im Rahmen der AG, da sie nach der vierten Klasse die Grundschule verlassen.

Insgesamt war das ein gelungener Abschluss der Mädchen-Fußball-AG im Schuljahr 2018/19. Großer Dank gilt dem Stadtsportbund und vor allem Dania Schuster für die gute Organisation.

Die Schulsozialarbeit an der Grundschule “Klosterwuhne” wird finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.