Im Februar und März 2021 wurde ein Zeichenwettbewerb ausgeschrieben. Das Team der Schulsozialarbeit war neugierig und gespannt zu erfahren, wie die Schülerinnen und Schüler Schulsozialarbeit erleben und wahrnehmen. Die Kunstwerke sollen öffentlich als Darstellung für die Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes genutzt werden. Es wurden 20 Kunstwerke eingereicht und das Team der Schulsozialarbeit hat die ersten drei Plätze gekürt. Durch einen Gleichstand gibt es sogar vier Gewinner. Es war wirklich eine sehr schwierige Entscheidung, denn alle Kunstwerke sind auf ihre Art und Weise toll und einzigartig! Wir danken euch Schülerinnen und Schülern für die sehr kreativen Ideen und für die Teilnahme. Ihr alle erhaltet von uns ein kleines Dankeschön und wie versprochen bekommen die Erstplatzierten jeweils einen Gutschein.

 

Die engagierten Notbetreuungskinder der Klasse 3

Anlässlich des Gedenkens an die Opfer des 2. Weltkriegs und der Zerstörung Magdeburgs findet alljährlich ein Aktionswoche „Eine Stadt für Alle“ statt.

Zahlreiche Schulen in Magdeburg beteiligen sich an dies Aktionswoche und putzen u.a. Stolperstein, die vor den früheren Wohnhäusern von Opfern des Nationalsozialismus verlegt wurden, um an diese Menschen und ihre Schicksale zu erinnern.

Mit den Kindern der Klassenstufen 3 und 4 haben die Schulsozialarbeiter_innen der GS „An der Klosterwuhne“ einen Projekttag zu diesem Thema durchgeführt und anschließend Stolpersteine geputzt.

Der Tag begann mit dem Thema Holocaust. Es gab einen regen Austausch zum Thema Judenverfolgung und Vernichtungslager. Die Kinder tauschten ihr bereits vorhandenes Wissen mit einander aus und entdeckten Parallelen zur heutigen Zeit.

Außerdem schauten wir uns die Geschichte des Hundes „Chika, die Hündin im Ghetto“ an. Nachdem die Kinder den Film geschaut haben, lag eine Traurigkeit in ihren Gesichtern. Es gab viele Fragen zu klären, wie „Warum wurden die Juden verfolgt?“ ; Warum hat keiner was gemacht?“, „Wieso mussten nur die Juden einen Stern tragen?“.

Die SchulsozialarbeiterInnen, Torsten Boek und Christin Finke ermutigen die SchülerInnen Dinge im Alltag zu hinterfragen, die Ihnen nicht gerecht vorkommen.

Nach der intensiven Gesprächrunde machten sich die SchülerInnen der 3. Klasse auf um die Stolpersteine von „Selma Rosenthal“ und „Martin Schwertens“ zu putzen. Die 4. Klasse tat es Ihnen gleich und machte sich mit Putzmitteln und Lappen auf den Weg                                            um die Stolpersteine  von „Bertha Löwe“ und „Margot Schrader“ auf Hochglanz zu bringen. Zum Schluss wurde zum Gedenken der Betroffenen weiße Rosen auf den jeweiligen Stein gelegt.            

Das Projekt Schulsozialarbeit an der Grundschule „An der Klosterwuhne“ wird unterstützt und gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen – Anhalt.

Das Jahr neigt sich nun dem Ende z

u. Nach all den Hiobsbotschaften in diesem Jahr, wollten wir den Blick auf das Schöne und Besinnliche in dieser Zeit richten … Weihnachten.

So durften die Schulsozialarbeiter_innen mit mehreren Klassen Plätzchen backen und dekorieren. Das brachte gleich Weihnachtsstimmung.                                                                                                                                                          Um auch alle Schüler_innen mit  einzu-

beziehen, wurden auf dem Schulhof Wunschzettel geschrieben. Dafür bekam jede Klasse ihren eigenen Wunschzetteltisch um die

Abstandsregeln, entsprechend dem Hygienekonzept, einzuhalten.    Die Wunschzettel gingen dann mit der Post nach Himmelpfort zum Weihnachtsmann. Für die Kinder ein Riesenspaß.

 

 

 

Letzte Woche hatten die Klassen dann die Gelegenheit, Weihnachtsbaumschmuck zu basteln und unsere Tannenbäume zu schmücken. Die Kinder hatten alle Spaß und es war eine gelungene Abwechslung für die Schüler_Innen, und Lehrer_Innen. Die Weihnachtsbäume schmücken nun den Eingangsbereich unserer Schule.

Der Weihnachtsspaß ist der Schulsozialarbeit rundum gelungen. Auch die Kinder aus anderen Kulturkreisen, fanden es toll, mal etwas anderes auszuprobieren.

Die Schulsozialarbeiter_innen Christin Finke und Torsten Boek wünschen Ihnen allen ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021!

Das Projekt Schulsozialarbeit an der Grundschule „An der Klosterwuhne“ wird unterstützt und gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen – Anhalt.

PS.: Wir befinden uns vom 21.12.2020 bis 07.01.2021 im Urlaub. In dringenden Fällen sind wir auch weiterhin telefonisch und per Email für Sie erreichbar!

 

 

 

 

Im Rahmen des Projekts „November Greens“ wurde heute gemeinsam mit der Klasse 3d ein Apfelbaum gepflanzt. Der Baum steht nun auf dem Schulgelände und ist ein Symbol für die Erhaltung und Achtung der Umwelt. Im Angebot wurde besprochen, warum die Natur geschützt werden muss und warum es wichtig ist, sie zu erhalten.

Die Kinder schnappten sich mit großer Freude einen Spaten plus Gießkannen und legten los. Ein Loch wurde gegraben, der Baum eingesetzt und begossen. Die Schüler und Schülerinnen zeigten am Ende stolz ihr vollbrachtes Werk.

Das Projekt wurde unterstützt und gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen – Anhalt.

Auch wenn die Corona-Pandemie dem Jahr 2020 seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt, stand für das Team der Grundschulsozialarbeit des DFV fest, wir versuchen, unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen, die Tradition der Familienbildungsfahrt (Fambi) auch in diesem Jahr nicht abreißen zu lassen. Festhaltend an diesem Gedanken begann die intensive Planung für ein gemeinsames Wochenende mit Familien aus den jeweiligen Grundschulen an denen der Deutsche Familienverband (DFV) Schulsozialarbeit anbietet. Neben zahlreichen Ideen wie die mitfahrenden Familien zum gegenseitigen Austausch angeregt werden können, traten auch so einige Fragezeichen auf und Vorhaben mussten neu geplant bzw. umgeplant werden. Am Ende stand letztendlich ein super geschnürtes Familienangebotspaket für das Wochenende bereit, welches mit einer gesunden Mischung aus gemeinschaftlichen, entdeckerischen und erholsamen Aktionen aufwarten konnte.

Bei schönem spätsommerlichen Wetter trafen sich am Freitag (25.09.) Familien aus der Förderschule „Makarenko“, der Grundschule „An der Klosterwuhne“, der Grundschule „Umfassungsweg“, der Grundschule „Weitlingstraße“, der Grundschule „Hegelstraße“ und der Ganztagsgrundschule „Lindenhof“ zur gemeinsamen Anreise in die sehenswerte Harz-Stadt Wernigerode. Nach kurzer Anreisezeit konnte erst einmal das Gelände der Jugendherberge in Augenschein und die Unterkunft erkundet werden. Der restliche Freitag stand ganz im Sinn des gegenseitigen Kennenlernens und der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Neben Gruppenübungen, welche beim Erlernen aller Namen der mitreisenden Personen helfen sollte, war nach einem kleinen Abendspaziergang auch die kreative Schaffenskraft der Familien gefragt. Am Ende des Tages sind eindrucksvolle aus Naturmaterialien angefertigte Familienwappen entstanden, an deren Entstehung alle Familienmitglieder mit sichtlicher Begeisterung mitgewirkt haben. Anschließend klang der Abend beim gemeinsamen Abendessen und in gemütlich spielerischer Runde aus. Alle mitfahrenden Familien waren sehr offen und entspannt, sodass sich Gesprächsrunden bildeten, in denen sich über Abendrituale und Familienzeit ausgetauscht wurde.

Der Samstag (26.09.) bot den Kindern die Möglichkeit, das Thema Stadterkundung einmal ganz neu zu erleben. Dabei standen nicht wie üblich historische Sehenswürdigkeiten oder die Kunst- und Architekturstile der Stadt, Musen oder das Schloss im Zentrum der Aufmerksamkeit, sondern die vielen unterschiedlichen Spielplätze der Stadt waren das Ziel. Beiläufig führten die Wege dorthin natürlich auch an so mancher touristischen Attraktion Wernigerodes vorbei. Währenddessen die Kinder so die Stadt erkundeten, „rückten“ die Eltern zur Bildungseinheit zusammen und traten in die angeleitete Diskussion. Zeile des sinnstiftenden Austausches war es, miteinander über stressige Familiensituationen, bewährte Familienrituale und gewinnbringende Tipps zu Erziehungsfragen ins Gespräch zukommen. Dabei war der Blick stets auf dem positive und wertschätzenden Umgang mit den Familien gerichtet. Nach der Mittagspause stand am Nachmittag der gemeinsame Ausflug zum Wernigeröder Schloss auf der Tagesordnung. Über den historischen Markt Wernigerodes und mit einer zuvor reservierten Schlossbahn gelang der mühelose und trockenen Aufstieg. Denn zwischenzeitlich hatte das Wetter umgeschlagen. Es regnete stark und wurde durch den gleichzeitig aufkommenden Wind sehr ungemütlich. Die Familien behielten trotz dieser widrigen Umstände ihre gute Laune und genossen sichtlich nicht nur die Aussicht, sondern auch ihre Geübtheit mit unerwarteten Familiensituationen umgehen zu können. Am Abend, nachdem alle wieder trocken und vom Abendbrot verköstigt waren, folgte der nächste Höhepunkt: die Disco. Neben cooler Musik konnten die Kinder beim Limbo und Hoolahoop ihr Können zeigen. Auch die Erwachsenen ließen sich nicht lange bitten und schwangen mit ihren Kindern das Tanzbein.

Am Sonntagvormittag (27.09.) machte sich Wehmut über die bevorstehende Abreise zurück nach Magdeburg breit. Diese verflog allerdings bei den letzten „kleineren“ Aktionen schnell. Neben dem Familienbo(o)tschaften, auf dem die jeweiligen Familienmitglieder auf einem Papierboot ihre Wünsche für die eigene Familien verewigten, entstand noch ein gemeinsames Gruppenbild sowie die Auswertung des Wochenendes. Darin waren sich am Ende alle Beteiligten einig und zogen durchweg ein positives Fazit über die zu schnell vergangenen Tage. So war es dann auch nicht verwunderlich, als der Wunsch nach einer baldigen Wiederholung geäußert wurde.

Der Deutsche Familienverband Sachsen-Anhalt e.V. bedankt sich ferner recht herzlich bei den mitgefahrenen Familien und dem Jugendamt Magdeburg für die finanzielle Unterstützung des Familienbildungswochenendes.

Die durch den Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e.V. angebotene Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalts gefördert.

Auf Grund der finanziellen Befristung unterstützen wir das Bündnis “Schulsozialarbeit und Netzwerkstellen dauerhaft verankern!” in Sachsen-Anhalt. Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie auf der Internetseite des Aktionsbündnis-Schulsozialarbeit.

Unser "Baum der Zukunft"

November Greens

 

November Greens ist ein Projekt vom Werner von Siemens Gymnasium, ein Projekt gegen Rassismus und für die Umwelt.

Der Hintergedanke der Schüler vom Werner von Siemens Gymnasium ist die Umwelt zu schützen,-zu stärken und den Kindern zu vermitteln, wie bunt und wie unterschiedlich die Menschen sind.

Die Grundschule „An der Klosterwuhne“ nimmt sehr gerne an diesem Projekt teil und startete gleich am 2. November mit dem „Baum der Zukunft“.

An diesem Tag sollte es um Zukunftswünsche gehen. Die SchulsozialarbeiterIn setzten das mit einem selbstgebastelten Baum um. Die Kinder konnten während der Hofpause auf einzelne Zettel in Blattform ihren Zukunftswunsch schreiben und diesen dann auf den Baum kleben.

Die Blätterkrone ist stark gewachsen. Die meisten Wünsche, die aufgeschrieben wurden, waren,

 

– Kein Corona mehr

– Frieden

– Dass Alle gesund bleiben

– Gute Noten

 

Es war eine Freude zu sehen, wie die Kinder über ihre Zukunft nachdachten und ihre Gedanken zu Papier gegeben haben.

Auch weitere Angebote, wie Müll sammeln, am internationalen Vorlesetag mit einer Geschichte starten, aus Müll etwas Neues basteln oder Komplimente – Karten verteilen sind angedacht.

Das Projekt wurde unterstützt und gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen – Anhalt.

 

„Unser Baum der Zukunft“

Hochhinaus

Für die 4. Klässler der Grundschule „An der Klosterwuhne“ ging es gemeinsam mit den Schulsozialarbeitern in das Zentrum für Soziales Lernen.
Wir wurden herzlichst von den Mitarbeitern begrüßt und bekamen die Strukturen,  Regeln sowie Besonderheiten erläutert.
Danach ging es weiter mit ein paar Warm Up Übungen um sich an die Aktionsformen zu gewöhnen. Dabei hatten die Kinder sichtlich Spaß bei den einzelnen Spielen.

Nun wurde die Gruppe geteilt. Die eine Gruppe durfte drinnen im Warmen Teamübungen meistern und die andere Gruppe sich draußen an den Kletterelementen ausprobieren.

Bei den Teamübungen mussten die Kinder Geschicklichkeit,  Kommunikation und Ausdauer beweisen um die komplexen Aufgaben zu meistern.
Eine Aufgabe bestand  zum Beispiel darin mit einem Stift, der von allen Kindern mit Fäden gesteuert werden musste einzelne Elemente zu malen. Gar nicht so einfach, vor allem ohne Absprache im Team. Die Kinder bestanden, aber nicht nur diese Aufgabe mit Bravour.

Bei der anderen Hälfte der Gruppe ging es nicht weniger aufregend zu.
Nach der Einweisung… Klettergurt anziehen, Helme auf, Sicherheitskontrolle und ab in die Höhe.
Es starteten zwei Teilnehmender zusammen.  Im Reißverschlussprinzip werden beide Kletternden von ihren Gruppenmitgliedern über einen Flaschenzug hochgezogen. So können sie von Ebene zu Ebene kommen. In der Übung gibt es verschiedene Rollen z.B. die Bedienung des „Fahrstuhsl“, „den Kommandeur“ und den „Zug“. Gar nicht so einfach alles auf einmal zu beachten.
Die Kinder waren sehr mutig und überwanden die Höhe.
Dabei motivierten sie sich gegenseitig und feuerten sich an. Auch die Kinder, die erst zaghaft an die Übung heran gingen, überwindeten sich und schafften die erste Etappe der „Feuerleiter“.

Nach der Mittagspause wurde getauscht.

Für die Schulsozialarbeiter war es eine Freude zu sehen, dass sich alle trauten die Höhe zu bezwingen, die Kinder nicht auf gaben und alle sichtlich Spaß an dem Tag hatten. Die Auswertungsrunde bestätigte einmal mehr, dass solche Angebote wichtig für die Kinder sind, um ihre Sozialenkompetenzen zu verbessern und über sich hinaus zu wachsen. Möglich wurde das Angebot durch die Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und des Paritätischen Jugendwerks sowie durch die Förderung der Schulsozialarbeit durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen-Anhalt.

"Aufzug" Auswertungsrunde

Magdeburg, 11.05.2020

 

Nachdem in den letzten Wochen die Fragebögen an alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule „An der Klosterwuhne“ durch den Schulsozialarbeiter Torsten Boek und die Schulsozialarbeiterin Lina Borges verteilt wurden, freuen sie sich mittlerweile schon über einige ausgefüllte Rücksendungen. „Wir haben den Eindruck, dass sich die meisten Kinder über diesen Fragebogen gefreut haben und sie ihn gern ausgefüllt zurückbringen. Auch die Antworten sind ausführlich und aussagekräftig. Damit können wir gut arbeiten. Auch die Rückmeldung der Lehrer und Lehrerinnen bezüglich des Fragebogens war sehr positiv. Manche wollen in den Klassen auch gemeinsam mit den Kindern und in Zusammenarbeit mit uns diesen Fragebogen als Thema aufgreifen.“

Die Ergebnisse werden nach Auswertung sowohl mit den KollegInnen des DFV als auch im Lehrerkollegium besprochen.

 

Im Februar kamen mehr als 60 Jungen aus 8 verschiedenen Magdeburger Schulen in Begleitung ihrer Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen zusammen, um innerhalb eines Tages in verschiedenen Workshops einen Tanz einzustudieren und am Nachmittag aufzuführen.

Schon am frühen Morgen strömten die Jungen zwischen 8 und 11 Jahren aus Reform, Mitte, Olvenstedt, Nord und Neustädter Feld in die Tanzschule Dance Complex nach Buckau. Aufgeregt und mit großen Erwartungen warteten sie auf die Eröffnung des Tages.

Der Jungentanztag ist eine Neuauflage der Schulsozialarbeit. In den zurückliegenden Jahren gab es bereits einen Tag nur für Jungen, aber nicht in dieser Form. Aus der Jungenrallye, in der die Kinder in Teams gegeneinander antraten, ist der Jungentag geworden, der sich auch in Zukunft einem bestimmten Thema wie beispielsweise Sport, Musik oder Tanz widmen soll. Aber auch an diesem Tag geht es um ein faires Miteinander, die Stärkung des Selbstbewusstseins sowie ein einzigartiges Erlebnis für die Kinder.

In diesem Jahr konnten die Jungen zwischen den Angeboten Hip-Hop, Streetdance oder Breakdance wählen und studierten mit viel Ausdauer, Konzentration und Engagement die verschiedenen Tänze ein. Vornehmlich tanzten Kinder, die zuvor noch nie nach einer Choreographie getanzt haben mit anderen, die bereits regelmäßig in ihrer Freizeit tanzen.

Am Nachmittag war es dann endlich soweit – stolz präsentierten alle Kinder gemeinsam in der Tanzschule ihre neu erlernten Fähigkeiten. Die anwesenden Familien zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Leistung ihrer Kinder. „Ich will nächstes Jahr unbedingt wieder dabei sein!“, war nach der gelungenen Aufführung mehrfach zu hören.

 

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Die aktuelle Situation stellt für uns alle eine ganz besondere und herausfordernde Zeit dar. Umso wichtiger ist es, sich abzulenken und sich an die schönen Momente zu erinnern.

 

Das letzte Schuljahr endete mit einer Projektfahrt in die Sommerferien. 30 Mädchen aus fünf Magdeburger Schulen verreisten mit ihren Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverbandes Sachsen-Anhalt e.V. nach Thale.  Die dreitägige Fahrt stand dieses Mal unter dem Motto VERSPIELT.

Treffpunkt war der Magdeburger Hauptbahnhof. Überpünktlich und voller Vorfreude versammelten sich dort alle Beteiligten. Die Aufregung der Kinder war deutlich spürbar. Nach Zimmer beziehen und Stärkung am Mittagstisch, lernten sich die Mädchen durch verschiedene Übungen kennen und wurden so auf das diesjährige Motto eingestimmt. Gummitwist, Hüpfekästchen und Fadenspiele, welche schon früher viele Kinder begeisterten, wurden vorgestellt und ausprobiert. Das Motto VERSPIELT hieß dabei aber nicht nur, sich spielerisch zu betätigen, sondern auch durch gemeinsame Gespräche und Aktionen zum demokratischen Denken anzuregen und eine Vielfalt in allen Lebensbereichen als Bereicherung zu erleben. Ziel der Sozialpädagoginnen war es mit Mädchen aktiv zu werden und die geschlechterspezifischen Interessen aufzugreifen. Die Spiele von früher, aber auch die Spiele von heute, brachten die Mädchen in Bewegung und Kontakt mit anderen und sorgten gleichzeitig für Spaß und gute Stimmung. Die Wanderung am Nachmittag zum Hexentanzplatz erwies sich als große Herausforderung für die Kinder. Doch durch gegenseitiges Motivieren und Unterstützen, wuchsen die Mädchen über sich hinaus und meisterten die Wanderung mit Bravour. Ausgepowert aber zurecht stolz fielen die Kinder am Abend ins Bett.

Insgesamt traten die Mädchen als geschlossene Gruppe auf. Es wurden neue Freundschaften geschlossen und Kontakt mit den Schulsozialarbeiterinnen der weiterführenden Schulen aufgebaut. Diese ersten Kontaktknüpfungen erleichtern den Mädchen den Übergang an die weiterführenden Schulen nach den Sommerferien. Um nachhaltig die Kontakte aufrecht zu erhalten, fand im August ein Nachtreffen aller Beteiligten statt.

Am letzten Tag bekamen die Kinder die Aufgabe, die Erlebnisse der Mädchenfahrt zu reflektieren und ihr persönliches Highlight zu benennen. Schweren Herzens traten die Mädchen die Heimreise an. Was ihnen bleibt, sind die schönen Erinnerungen an das Mädchencamp und die Vorfreude, die „neuen“ Spiele von früher demnächst auf dem Schulhof auszuprobieren.

 

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Wer sind die Marta, Alexandra Popp oder Sam Kerr der Zukunft? Vielleicht findet sich ein künftiger Frauen-Fußball-Star ja in Magdeburg? Immerhin hat Nationaltorhüterin Almuth Schult ja auch mal hier die Fußballschuhe geschnürt.

Parallel zur Frauen-Fußball-WM fanden am 19.06. 2019 die Stadtjugendspiele im Mädchenfußballstatt im Stadion der Bauarbeiter statt. Die Mädchen der Fußball-AG der Grundschule „An der Klosterwuhne“, trainiert und betreut von den Schulsozialarbeiter_innen Lina Borges und Torsten Boek, beteiligten sich zum dritten Mal an diesem Turnier und konnten es nun erstmals auch gewinnen. In spannenden und schweißtreibenden Spielen bei großer Hitze, setzten sich die Mädels gegen 5 andere Teams in der Klassenstufe 3-4 durch. Dabei gewannen sie 3 Spiele und blieben ohne Gegentor. Die Freude war natürlich groß, denn für einige Mädchen war es das letzte Turnier im Rahmen der AG, da sie nach der vierten Klasse die Grundschule verlassen.

Insgesamt war das ein gelungener Abschluss der Mädchen-Fußball-AG im Schuljahr 2018/19. Großer Dank gilt dem Stadtsportbund und vor allem Dania Schuster für die gute Organisation.

Die Schulsozialarbeit an der Grundschule “Klosterwuhne” wird finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.