Alle Jahre wieder reisen Schulsozialarbeiterinnen des DFV mit 30 Mädchen an tolle Orte, um den Kindern einen kleinen Urlaub zu ermöglichen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. In diesem Jahr ging es ins Kloster St. Ludgerus nach Helmstedt. Die Fahrt begann mit einer turbulenten Anreise mit der Deutschen Bahn – Dank 9€-Ticket und überfüllten Waggons konnte nur die halbe Gruppe in den Zug steigen und nach Helmstedt reisen. Durch die spontanen Reaktionen der Eltern, die sich sofort bereit erklärten, die andere Hälfte der Reisegruppe mit privaten Autos zu transportieren – ein großes Dankeschön an die Eltern, erreichten alle gesund und etwas aufgeregt die wunderschöne Unterkunft im Herzen des tatsächlich 2400 Jahre alten niedersächsischen Städtchens. Nach ersten organisatorischen Dingen, erkundeten wir gemeinsam das ehrwürdige Gebäude und lernten uns kennen. Nach dem Abendessen wurde es kreativ: Steine bemalen, Komplimentesäckchen nähen, Glitzertattoos auftragen, neue und alte Spiele spielen. Und schwups war es Zeit fürs Bettchen. Und ob es an der zu erwartenden Hitzewelle oder der Aufregung des Tages lag – um 22 Uhr war Nachtruhe und aus den meisten Zimmern nur noch entspanntes schnarchen (atmen) zu hören. Am nächsten Tag standen drei mega coole Workshops auf dem Plan, welche alle Mädchen in Kleingruppen durchliefen. Im Theaterworkshop waren Fantasie und Mut zum laut sein gefragt. Beim Tanzen studierten die girls in Null Komma Nix eine Line-Dance-Choreografie ein und im Entspannungs-Workshop gab es Einblicke in Klanggeschichten, Fantasiereisen und eine Igelballmassage. Die Mädchen waren begeistert und sprühten vor Energie. Nach dem Mittag stand das nächste Highlight auf dem Plan: SHOPPING!!! Mit Rucksack und dicken Taschengeldbeuteln schritt unser Mädelstross gen alten Stadtkern, um Rossmann, Woolworth und C&A „leer“ zu kaufen. Überglücklich traten die Kids nach zwei Stunden den Rückweg an, um zurück im Kloster den neuen Schmuck anzulegen, die neuen Kleider anzuziehen oder auch Beautymasken aufzulegen, um morgen fürs Schwimmbad wieder wunderschön zu strahlen 🙂 Auch die nächsten zwei Tage sind gefüllt mit coolen Aktionen wie Modenshow, Discoabend und vieles mehr.

   

   

  

Am 31.05.22 war es endlich wieder soweit – das Fair-Play Fußballturnier der Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes Sachsen-Anhalt e.V. wurde nach längerer Corona-Pause ausgetragen. Acht Grundschulen aus Magdeburg traten mit ihren Teams gegeneinander an. Dabei ging es nicht nur um fußballerisches Können und Teamgeist allein, im Fokus stand das Fair-Play. Dadurch wurden Fouls und Beleidigungen der Mannschaften minimiert und die Spieler konzentrierten sich bewusst auf Fairness. Denn für faires Verhalten gab es Extrapunkte und auch einen separaten Pokal. Organisiert und durchgeführt wurde das Turnier von den Schulsozialarbeiter:innen der Grundschulen „Am Umfassungsweg“, „Hegelstraße“, „Klosterwuhne“, „Kritzmannstraße“, „Lindenhof“, „Weitlingstraße“ sowie der Förderschulen „Comenius“ und „Makarenko“. Ein großer Dank geht an TuS 1860 Magdeburg-Neustadt, auf dessen Gelände das Turnier stattfinden durfte. In zwei Gruppen traten zunächst jeweils vier Mannschaften gegeneinander an. Danach wurde in einem Halbfinale bestimmt, welche Teams in den finalen Spielen um die Platzierungen kämpfen werden. Das Team der Grundschule „Hegelstraße“ setzte sich im Kampf um den dritten Platz durch und freute sich über ihre Drittplatzierung. Im Finale standen die Teams der Grundschule „Lindenhof“ und der Grundschule „Klosterwuhne“.  Scheinbar ebenbürtige Gegner standen sich auf dem Feld gegenüber, denn nach der regulären Spielzeit hatte keine der Mannschaften ein Tor kassiert. Beide Teams mussten sich in einem spannenden Neunmeterschießen messen und um den Pokal zittern. Letztlich bewies die Grundschule „Klosterwuhne“ ihr fußballerisches Können und ging aus dem Turnier als Punktesieger hervor. Den Fair-Play-Pokal teilten sich nach Auswertung der Fair-Play-Punkte die Grundschule „Hegelstraße“ und die Grundschule „Kritzmannstraße“. Beide Schulen dürfen nun jeweils ein halbes Jahr den Turnier-Pokal in ihrer Schulvitrine zur Schau stellen und ihren Sieg stolz präsentieren. Der Tag war ein voller Erfolg, denn jede Mannschaft gab an dem Tag nicht nur im Fußball ihr Bestes, die Spieler und Spielerinnen achteten auch auf ein faires Verhalten gegenüber den gegnerischen Teams. Am Ende gab es deswegen auch eine Medaille und einen großen Stapel Autogrammkarten des 1. FC Magdeburgs für alle Schulmannschaften.

Seit einem halben Jahr besuchten die Kinder der Grundschule „An der Klosterwuhne“ regelmäßig die Arbeitsgemeinschaft Streitschlichter, die durch die Schulsozialarbeiterin des Deutschen Familienverbandes Christin Finke an der Schule angeboten wird. Die Mädchen und Jungen haben eine Menge gelernt: von Gesprächsführung und aktivem Zuhören, über das Kommunikationsmodell Eisberg bis hin zu Teamarbeit. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich aus 18 Kindern aus drei unterschiedlichen Klassenstufen zusammen. Heute war es dann endlich soweit, der große Streitschlichter Tag. Nadine Schulz leitete den Tag, als Mediatorin und Bildungsreferentin mit der Schulsozialarbeiterin der Grundschule an. Das Gelernte wurde nochmal durch Übungen und Spiele vertieft und gefestigt. Die Kinder der Arbeitsgemeinschaft erhielten im Rahmen des besonderen Projekttages ihr wohlverdientes Abschlusszertifikat.

In der ersten Ferienwoche stand für mehr als 40 Kinder aus verschiedenen Magdeburger Schulen das Geocaching-Projekt 2021 auf dem Sommerferienprogramm. Insgesamt 8 Schulen und die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg organisierten die moderne Schatzsuche, welche mit einem gemeinsamen Abschlussfest und einer Siegerehrung abgerundet wurde.

Aus den teilnehmenden Schulen gingen mehrere Teams an den Start und wurden die gesamte Woche von ihren Schulsozialarbeiter*innen begleitet. Erst mussten die Teams verschiedene Rätsel lösen, welche die Schulsozialarbeiter*innen auf einer Internetseite vorher zusammenstellten. Anschließend erhielten sie für jedes gelöste Rätsel Koordinaten, welche sie zu einem versteckten „Cache“ führten. In dem Cache, welcher eine Box oder sogar mal ein Muschelhaus sein konnte, befand sich ein Büchlein, in welches sich die Schüler*innen eintragen durften.

Insgesamt 29 Rätsel und damit auch 29 in der Stadt verteilte Caches gab es zu entdecken. Am Freitag führte das letzte Rätsel die Kinder zum HOT- Alte Bude, wo eine Überraschungsparty auf die Kinder und ihre Schulsozialarbeiter*innen wartete. Neben Spiel und Spaß, gab es natürlich eine Siegerehrung der fleißigsten Geocacher*innen.

Den 2. Platz, mit 23 von 29 erreichten Caches, teilten sich das Team der IGS Regine Hildebrandt und das Team der Gemeinschaftsschule Heinrich Heine. Den ersten Platz belegte das Hort-Team des Albert-Einstein-Gymnasiums mit 25 von 29 entdeckten Verstecken. Alle drei Teams dürfen sich über einen Tagesausflug mit ihrem/ ihrer Schulsozialarbeiter*in in ein Jumphaus freuen.

Natürlich gingen die anderen Kinder nicht leer aus. Neben Medaillen und Urkunden erhielten alle kleine Überraschungen, die ihnen die Sommerferien etwas verschönern sollen.

Zum Abschluss des Tages stärkten sich die Teilnehmer*innen bei Bratwurst, Grillkäse und Limonaden, welche vom REWE Mandy Kanter gesponsert wurden. Herzlich Dank für die großzügige Spende, welche die Abschlussparty ermöglichte.

Ein großer Dank geht auch an die Schulsozialarbeiter*innen der Förderschule „Regenbogen“, der Grundschule „An der Klosterwuhne, der IGS „R. Hildebrandt“, der Grundschule „Am Westring“ , der Berufsbildenden Schule „Eike von Repgow“, des Albert-Einstein-Gymnasium, der Gemeinschaftsschule „Heinrich Heine“ und der Grundschule Annastraße für die Planung, Organisation und Durchführung der Geocaching Sommerferien Aktion 2021.

Und vielleicht gibt es im nächsten Jahr wieder eine tolle Gemeinschaftsaktion der Magdeburger Schulsozialarbeit und der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg.

 

Ein Gemeinschaftsprojekt der Schulsozialarbeit Magdeburger Schulen und der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg

Vom 26.07.- 30.07.2021 findet zum zweiten Mal eine schulübergreifende Geocaching- Aktion statt. Das Projekt, das durch Magdeburger Schulsozialarbeiter*innen und die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ durchgeführt wird, bietet eine alternative Freizeitmöglichkeit für Kinder und junge Erwachsene während der Sommerferien.

Ziel ist es durch online zugängliche Rätsel, die in der ganzen Stadt verteilten Verstecke („Caches“) zu entdecken und sich in das jeweilige Logbuch einzutragen.

In der ersten Ferienwoche können die Schüler*innen mit ihren Schulsozialarbeiter*innen auf Entdeckungstour gehen. Am 30.07.2021 werden die Sieger*innen bei einer Abschlussfeier gekürt.

Ob auch Deine Schule dabei ist, erfährst du unter www.padlet.com/Schulerfolg_am_AEG_MD/Schulen. Hast Du Interesse an der Aktion teilzunehmen, dann wende Dich an Deinen Schulsozialarbeiter / Deine Schulsozialarbeiterin.

Die Schulsozialarbeit der teilnehmenden Schulen und die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg werden finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.

Die Zeit rennt und bald dürfen wir die neuen Einschüler*innen begrüßen.

Da es dieses Jahr keinen Tag der Offenen Tür gab, stellen wir unsere Schule vor.

Bitte hier klicken:       https://youtu.be/FLGptl3yWxg
Wir freuen uns auf euer baldiges Kommen!
eure Schulsozialarbeiter*innen
Christin Finke und Torsten Boek

Liebe Eltern,

schon bald wird ihr Kind ein Schulkind sein.

Sie haben sicher viele Fragen, in dieser aufregenden Vorschulzeit.

Da wir die Fragen, momentan nur schwierig vor Ort beantworten können, haben wir eine kleine Checkliste für sie und ihre Kinder entworfen.

Viel Spaß beim Lesen!

Einschulung Eltern (2) (1)

Im Februar und März 2021 wurde ein Zeichenwettbewerb ausgeschrieben. Das Team der Schulsozialarbeit war neugierig und gespannt zu erfahren, wie die Schülerinnen und Schüler Schulsozialarbeit erleben und wahrnehmen. Die Kunstwerke sollen öffentlich als Darstellung für die Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes genutzt werden. Es wurden 20 Kunstwerke eingereicht und das Team der Schulsozialarbeit hat die ersten drei Plätze gekürt. Durch einen Gleichstand gibt es sogar vier Gewinner. Es war wirklich eine sehr schwierige Entscheidung, denn alle Kunstwerke sind auf ihre Art und Weise toll und einzigartig! Wir danken euch Schülerinnen und Schülern für die sehr kreativen Ideen und für die Teilnahme. Ihr alle erhaltet von uns ein kleines Dankeschön und wie versprochen bekommen die Erstplatzierten jeweils einen Gutschein.

 

Die engagierten Notbetreuungskinder der Klasse 3

Anlässlich des Gedenkens an die Opfer des 2. Weltkriegs und der Zerstörung Magdeburgs findet alljährlich ein Aktionswoche „Eine Stadt für Alle“ statt.

Zahlreiche Schulen in Magdeburg beteiligen sich an dies Aktionswoche und putzen u.a. Stolperstein, die vor den früheren Wohnhäusern von Opfern des Nationalsozialismus verlegt wurden, um an diese Menschen und ihre Schicksale zu erinnern.

Mit den Kindern der Klassenstufen 3 und 4 haben die Schulsozialarbeiter_innen der GS „An der Klosterwuhne“ einen Projekttag zu diesem Thema durchgeführt und anschließend Stolpersteine geputzt.

Der Tag begann mit dem Thema Holocaust. Es gab einen regen Austausch zum Thema Judenverfolgung und Vernichtungslager. Die Kinder tauschten ihr bereits vorhandenes Wissen mit einander aus und entdeckten Parallelen zur heutigen Zeit.

Außerdem schauten wir uns die Geschichte des Hundes „Chika, die Hündin im Ghetto“ an. Nachdem die Kinder den Film geschaut haben, lag eine Traurigkeit in ihren Gesichtern. Es gab viele Fragen zu klären, wie „Warum wurden die Juden verfolgt?“ ; Warum hat keiner was gemacht?“, „Wieso mussten nur die Juden einen Stern tragen?“.

Die SchulsozialarbeiterInnen, Torsten Boek und Christin Finke ermutigen die SchülerInnen Dinge im Alltag zu hinterfragen, die Ihnen nicht gerecht vorkommen.

Nach der intensiven Gesprächrunde machten sich die SchülerInnen der 3. Klasse auf um die Stolpersteine von „Selma Rosenthal“ und „Martin Schwertens“ zu putzen. Die 4. Klasse tat es Ihnen gleich und machte sich mit Putzmitteln und Lappen auf den Weg                                            um die Stolpersteine  von „Bertha Löwe“ und „Margot Schrader“ auf Hochglanz zu bringen. Zum Schluss wurde zum Gedenken der Betroffenen weiße Rosen auf den jeweiligen Stein gelegt.            

Das Projekt Schulsozialarbeit an der Grundschule „An der Klosterwuhne“ wird unterstützt und gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen – Anhalt.

Das Jahr neigt sich nun dem Ende z

u. Nach all den Hiobsbotschaften in diesem Jahr, wollten wir den Blick auf das Schöne und Besinnliche in dieser Zeit richten … Weihnachten.

So durften die Schulsozialarbeiter_innen mit mehreren Klassen Plätzchen backen und dekorieren. Das brachte gleich Weihnachtsstimmung.                                                                                                                                                          Um auch alle Schüler_innen mit  einzu-

beziehen, wurden auf dem Schulhof Wunschzettel geschrieben. Dafür bekam jede Klasse ihren eigenen Wunschzetteltisch um die

Abstandsregeln, entsprechend dem Hygienekonzept, einzuhalten.    Die Wunschzettel gingen dann mit der Post nach Himmelpfort zum Weihnachtsmann. Für die Kinder ein Riesenspaß.

 

 

 

Letzte Woche hatten die Klassen dann die Gelegenheit, Weihnachtsbaumschmuck zu basteln und unsere Tannenbäume zu schmücken. Die Kinder hatten alle Spaß und es war eine gelungene Abwechslung für die Schüler_Innen, und Lehrer_Innen. Die Weihnachtsbäume schmücken nun den Eingangsbereich unserer Schule.

Der Weihnachtsspaß ist der Schulsozialarbeit rundum gelungen. Auch die Kinder aus anderen Kulturkreisen, fanden es toll, mal etwas anderes auszuprobieren.

Die Schulsozialarbeiter_innen Christin Finke und Torsten Boek wünschen Ihnen allen ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2021!

Das Projekt Schulsozialarbeit an der Grundschule „An der Klosterwuhne“ wird unterstützt und gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen – Anhalt.

PS.: Wir befinden uns vom 21.12.2020 bis 07.01.2021 im Urlaub. In dringenden Fällen sind wir auch weiterhin telefonisch und per Email für Sie erreichbar!

 

 

 

 

Im Rahmen des Projekts „November Greens“ wurde heute gemeinsam mit der Klasse 3d ein Apfelbaum gepflanzt. Der Baum steht nun auf dem Schulgelände und ist ein Symbol für die Erhaltung und Achtung der Umwelt. Im Angebot wurde besprochen, warum die Natur geschützt werden muss und warum es wichtig ist, sie zu erhalten.

Die Kinder schnappten sich mit großer Freude einen Spaten plus Gießkannen und legten los. Ein Loch wurde gegraben, der Baum eingesetzt und begossen. Die Schüler und Schülerinnen zeigten am Ende stolz ihr vollbrachtes Werk.

Das Projekt wurde unterstützt und gefördert durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen – Anhalt.

Auch wenn die Corona-Pandemie dem Jahr 2020 seinen ganz eigenen Stempel aufdrückt, stand für das Team der Grundschulsozialarbeit des DFV fest, wir versuchen, unter Einhaltung der aktuellen Hygienemaßnahmen, die Tradition der Familienbildungsfahrt (Fambi) auch in diesem Jahr nicht abreißen zu lassen. Festhaltend an diesem Gedanken begann die intensive Planung für ein gemeinsames Wochenende mit Familien aus den jeweiligen Grundschulen an denen der Deutsche Familienverband (DFV) Schulsozialarbeit anbietet. Neben zahlreichen Ideen wie die mitfahrenden Familien zum gegenseitigen Austausch angeregt werden können, traten auch so einige Fragezeichen auf und Vorhaben mussten neu geplant bzw. umgeplant werden. Am Ende stand letztendlich ein super geschnürtes Familienangebotspaket für das Wochenende bereit, welches mit einer gesunden Mischung aus gemeinschaftlichen, entdeckerischen und erholsamen Aktionen aufwarten konnte.

Bei schönem spätsommerlichen Wetter trafen sich am Freitag (25.09.) Familien aus der Förderschule „Makarenko“, der Grundschule „An der Klosterwuhne“, der Grundschule „Umfassungsweg“, der Grundschule „Weitlingstraße“, der Grundschule „Hegelstraße“ und der Ganztagsgrundschule „Lindenhof“ zur gemeinsamen Anreise in die sehenswerte Harz-Stadt Wernigerode. Nach kurzer Anreisezeit konnte erst einmal das Gelände der Jugendherberge in Augenschein und die Unterkunft erkundet werden. Der restliche Freitag stand ganz im Sinn des gegenseitigen Kennenlernens und der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls. Neben Gruppenübungen, welche beim Erlernen aller Namen der mitreisenden Personen helfen sollte, war nach einem kleinen Abendspaziergang auch die kreative Schaffenskraft der Familien gefragt. Am Ende des Tages sind eindrucksvolle aus Naturmaterialien angefertigte Familienwappen entstanden, an deren Entstehung alle Familienmitglieder mit sichtlicher Begeisterung mitgewirkt haben. Anschließend klang der Abend beim gemeinsamen Abendessen und in gemütlich spielerischer Runde aus. Alle mitfahrenden Familien waren sehr offen und entspannt, sodass sich Gesprächsrunden bildeten, in denen sich über Abendrituale und Familienzeit ausgetauscht wurde.

Der Samstag (26.09.) bot den Kindern die Möglichkeit, das Thema Stadterkundung einmal ganz neu zu erleben. Dabei standen nicht wie üblich historische Sehenswürdigkeiten oder die Kunst- und Architekturstile der Stadt, Musen oder das Schloss im Zentrum der Aufmerksamkeit, sondern die vielen unterschiedlichen Spielplätze der Stadt waren das Ziel. Beiläufig führten die Wege dorthin natürlich auch an so mancher touristischen Attraktion Wernigerodes vorbei. Währenddessen die Kinder so die Stadt erkundeten, „rückten“ die Eltern zur Bildungseinheit zusammen und traten in die angeleitete Diskussion. Zeile des sinnstiftenden Austausches war es, miteinander über stressige Familiensituationen, bewährte Familienrituale und gewinnbringende Tipps zu Erziehungsfragen ins Gespräch zukommen. Dabei war der Blick stets auf dem positive und wertschätzenden Umgang mit den Familien gerichtet. Nach der Mittagspause stand am Nachmittag der gemeinsame Ausflug zum Wernigeröder Schloss auf der Tagesordnung. Über den historischen Markt Wernigerodes und mit einer zuvor reservierten Schlossbahn gelang der mühelose und trockenen Aufstieg. Denn zwischenzeitlich hatte das Wetter umgeschlagen. Es regnete stark und wurde durch den gleichzeitig aufkommenden Wind sehr ungemütlich. Die Familien behielten trotz dieser widrigen Umstände ihre gute Laune und genossen sichtlich nicht nur die Aussicht, sondern auch ihre Geübtheit mit unerwarteten Familiensituationen umgehen zu können. Am Abend, nachdem alle wieder trocken und vom Abendbrot verköstigt waren, folgte der nächste Höhepunkt: die Disco. Neben cooler Musik konnten die Kinder beim Limbo und Hoolahoop ihr Können zeigen. Auch die Erwachsenen ließen sich nicht lange bitten und schwangen mit ihren Kindern das Tanzbein.

Am Sonntagvormittag (27.09.) machte sich Wehmut über die bevorstehende Abreise zurück nach Magdeburg breit. Diese verflog allerdings bei den letzten „kleineren“ Aktionen schnell. Neben dem Familienbo(o)tschaften, auf dem die jeweiligen Familienmitglieder auf einem Papierboot ihre Wünsche für die eigene Familien verewigten, entstand noch ein gemeinsames Gruppenbild sowie die Auswertung des Wochenendes. Darin waren sich am Ende alle Beteiligten einig und zogen durchweg ein positives Fazit über die zu schnell vergangenen Tage. So war es dann auch nicht verwunderlich, als der Wunsch nach einer baldigen Wiederholung geäußert wurde.

Der Deutsche Familienverband Sachsen-Anhalt e.V. bedankt sich ferner recht herzlich bei den mitgefahrenen Familien und dem Jugendamt Magdeburg für die finanzielle Unterstützung des Familienbildungswochenendes.

Die durch den Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e.V. angebotene Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalts gefördert.

Auf Grund der finanziellen Befristung unterstützen wir das Bündnis “Schulsozialarbeit und Netzwerkstellen dauerhaft verankern!” in Sachsen-Anhalt. Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie auf der Internetseite des Aktionsbündnis-Schulsozialarbeit.