In der ersten Ferienwoche stand für mehr als 40 Kinder aus verschiedenen Magdeburger Schulen das Geocaching-Projekt 2021 auf dem Sommerferienprogramm. Insgesamt 8 Schulen und die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg organisierten die moderne Schatzsuche, welche mit einem gemeinsamen Abschlussfest und einer Siegerehrung abgerundet wurde.

Aus den teilnehmenden Schulen gingen mehrere Teams an den Start und wurden die gesamte Woche von ihren Schulsozialarbeiter*innen begleitet. Erst mussten die Teams verschiedene Rätsel lösen, welche die Schulsozialarbeiter*innen auf einer Internetseite vorher zusammenstellten. Anschließend erhielten sie für jedes gelöste Rätsel Koordinaten, welche sie zu einem versteckten „Cache“ führten. In dem Cache, welcher eine Box oder sogar mal ein Muschelhaus sein konnte, befand sich ein Büchlein, in welches sich die Schüler*innen eintragen durften.

Insgesamt 29 Rätsel und damit auch 29 in der Stadt verteilte Caches gab es zu entdecken. Am Freitag führte das letzte Rätsel die Kinder zum HOT- Alte Bude, wo eine Überraschungsparty auf die Kinder und ihre Schulsozialarbeiter*innen wartete. Neben Spiel und Spaß, gab es natürlich eine Siegerehrung der fleißigsten Geocacher*innen.

Den 2. Platz, mit 23 von 29 erreichten Caches, teilten sich das Team der IGS Regine Hildebrandt und das Team der Gemeinschaftsschule Heinrich Heine. Den ersten Platz belegte das Hort-Team des Albert-Einstein-Gymnasiums mit 25 von 29 entdeckten Verstecken. Alle drei Teams dürfen sich über einen Tagesausflug mit ihrem/ ihrer Schulsozialarbeiter*in in ein Jumphaus freuen.

Natürlich gingen die anderen Kinder nicht leer aus. Neben Medaillen und Urkunden erhielten alle kleine Überraschungen, die ihnen die Sommerferien etwas verschönern sollen.

Zum Abschluss des Tages stärkten sich die Teilnehmer*innen bei Bratwurst, Grillkäse und Limonaden, welche vom REWE Mandy Kanter gesponsert wurden. Herzlich Dank für die großzügige Spende, welche die Abschlussparty ermöglichte.

Ein großer Dank geht auch an die Schulsozialarbeiter*innen der Förderschule „Regenbogen“, der Grundschule „An der Klosterwuhne, der IGS „R. Hildebrandt“, der Grundschule „Am Westring“ , der Berufsbildenden Schule „Eike von Repgow“, des Albert-Einstein-Gymnasium, der Gemeinschaftsschule „Heinrich Heine“ und der Grundschule Annastraße für die Planung, Organisation und Durchführung der Geocaching Sommerferien Aktion 2021.

Und vielleicht gibt es im nächsten Jahr wieder eine tolle Gemeinschaftsaktion der Magdeburger Schulsozialarbeit und der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg.

 

Ein Gemeinschaftsprojekt der Schulsozialarbeit Magdeburger Schulen und der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg

Vom 26.07.- 30.07.2021 findet zum zweiten Mal eine schulübergreifende Geocaching- Aktion statt. Das Projekt, das durch Magdeburger Schulsozialarbeiter*innen und die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ durchgeführt wird, bietet eine alternative Freizeitmöglichkeit für Kinder und junge Erwachsene während der Sommerferien.

Ziel ist es durch online zugängliche Rätsel, die in der ganzen Stadt verteilten Verstecke („Caches“) zu entdecken und sich in das jeweilige Logbuch einzutragen.

In der ersten Ferienwoche können die Schüler*innen mit ihren Schulsozialarbeiter*innen auf Entdeckungstour gehen. Am 30.07.2021 werden die Sieger*innen bei einer Abschlussfeier gekürt.

Ob auch Deine Schule dabei ist, erfährst du unter www.padlet.com/Schulerfolg_am_AEG_MD/Schulen. Hast Du Interesse an der Aktion teilzunehmen, dann wende Dich an Deinen Schulsozialarbeiter / Deine Schulsozialarbeiterin.

Die Schulsozialarbeit der teilnehmenden Schulen und die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg werden finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.

Im Februar und März 2021 wurde ein Zeichenwettbewerb ausgeschrieben. Das Team der Schulsozialarbeit war neugierig und gespannt zu erfahren, wie die Schülerinnen und Schüler Schulsozialarbeit erleben und wahrnehmen. Die Kunstwerke sollen öffentlich als Darstellung für die Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes genutzt werden. Es wurden 20 Kunstwerke eingereicht und das Team der Schulsozialarbeit hat die ersten drei Plätze gekürt. Durch einen Gleichstand gibt es sogar vier Gewinner. Es war wirklich eine sehr schwierige Entscheidung, denn alle Kunstwerke sind auf ihre Art und Weise toll und einzigartig! Wir danken euch Schülerinnen und Schülern für die sehr kreativen Ideen und für die Teilnahme. Ihr alle erhaltet von uns ein kleines Dankeschön und wie versprochen bekommen die Erstplatzierten jeweils einen Gutschein.

 

Seit über acht Wochen sind die Schulen geschlossen, bzw. haben sie immer nur für einen Teil der Kinder geöffnet. Corona ist Schuld….

Als Schulsozialarbeiterin an der Buckauer GMS „Heinrich Heine“ mache ich mir viele Gedanken, speziell zu unseren Schülern: Wie geht es ihnen? Was erleben sie gerade? Vermissen sie die Schule? Genießen sie die „offizielle Freistellung“? Wann und wie sehen wir uns wieder regelmäßig?

Diese und viele weitere Fragen beschäftigen meine Kolleginnen und Kollegen des Deutschen Familienverbandes e.V. und mich. Aus diesem Grund haben wir einen Fragebogen entworfen, den die Kids freiwillig und anonym ausfüllen konnten. Wir wollten wissen, wie es ihnen geht, insgesamt und besonders an dem einen Tag, an dem sie nach acht Wochen zur Schule durften. Mit Freude durfte ich feststellen, dass fast alle so richtig gern herkamen. Einige wenige vermissten ihr Bett und ihre Konsole, naja, so viele Wochen schweißen zusammen…

Mit Besorgnis hörte ich aber auch heraus, dass die Kinder die Schule vermissen, als Ort der sozialen Kontakte, als Ort, an dem die Lehrer unterrichten (denn toll ist es nicht, zu Hause allein alles zu erarbeiten und die Eltern, tja, sie haben auch ihre Grenzen – so die Kinder).

Ob sie denn alle Aufgaben erledigt haben, die auf der Homepage standen? Da senkten sich die ersten Köpfe nach unten. Aufgaben??? Hätte er nicht bekommen, so der eine Schüler. „Na im Internet steht das“, so die anderen. „Ich habe kein Internet“, antwortete er und wurde immer kleiner. Digitalisierung ist ein tolles großes Wort, aber es heißt nicht, dass jeder alles zur freien Verfügung hat, was man gerade zu den heutigen Zeiten der medialen Onlinekommunikation merkt.

Was haben sie sonst gemacht, die Kinder der Klassen 5 bis 10? Sie waren im Garten, sie haben im Lebensmittelladen der Eltern geholfen, auf ihre Geschwister aufgepasst, gemalt, im Haushalt geholfen, gezockt (viel gezockt…), Fernsehen geguckt, alle Serien bei Netflix geschaut und geschlafen, so richtig viel geschlafen haben sie, bis mittags meistens und dann bis spät abends wach gewesen….

Die Tagesabläufe haben sich verändert, die Kinder haben sich verändert und wir bestimmt auch. Es wird eine herausfordernde Zeit für uns alle. Nicht alles ist gut, nicht allen geht es gut. Ich arbeite seit Wochen eng mit Psychologen und dem Jugendamt zusammen, die Kinderseelen brauchen Unterstützung und die möchte ich ihnen geben!

Deshalb mein Motto: „Gesund bleiben und die Welt täglich ein klein wenig besser machen! Ich bin für euch da“

Eure Schulsozialarbeiterin Heike Sachse

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.