Im zurückliegenden Schuljahr wollte die Theater AG der GS Hegelstraße nach längerer Theaterpause sein erstes Stück unter der Leitung der Schulsozialarbeiterin Ina Schuster und in Kooperation mit der Theaterwerkstatt STiNe auf die Bühne der Schulaula bringen.

Leider durchkreuzte auch hier Corona alle Pläne und es musste ein „Plan B“ her. So kam es, dass die Kinder der Theater-AG keinem ersten Auftritt vor Publikum entgegenfieberten, sondern Ihren ersten Film drehten – und die Erfahrung machten, dass der Schauspielberuf ganz schön harte Arbeit ist 😊 Aber seht selbst….

PS: Die Einteilung in sechs Bilder ist Absicht. Es soll an die komische Zeit erinnern, in der wir uns nicht zu nahe kommen durften und weswegen dieser Film überhaupt entstand. Ein bisschen wie in einer Online-Telefonkonferenz, oder? Aber nun „Vorhang auf“ und viel Spaß!!!

Passwort: Schlange

Die Schulsozialarbeit wird gefördert durch den Europäischen Sozialfond und das Land Sachsen-Anhalt.

Stand-Up-Paddling und Pilates-Yoga-Entspannung an der Elbe

An einem sonnigen Ferientag trafen sich die Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverbandes fünf verschiedener Schulen mit insgesamt 20 Mädchen und Jungen im Stadtpark, um das Ausprobieren zweier nicht ganz neuer, aber definitiv angesagter Trendsportarten zu ermöglichen. Auf dem Plan standen Stand-Up-Paddling (kurz SuP) und eine Kombination aus Pilates, Yoga und Entspannung für die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsgrundschule Lindenhof, der Grundschule Hegelstraße, der Grundschule Am Umfassungsweg, der Förderschule Comenius und der Gemeinschaftsschule Francke.

Pünktlich und merklich aufgeregt waren alle Kinder vor Ort. Nach der Gruppenaufteilung hieß es für die eine Hälfte zunächst Bretter schleppen, Paddel holen, Westen anprobieren. Dann noch eine kurze Einweisung und endlich ging es aufs (bzw. ins) Wasser…

Gar nicht so leicht, alles auf einmal zu beachten: Knie beugen, Paddelgriff, Gleichgewicht halten und dann noch irgendwie vorwärts kommen…

Für Einige ging es erst einmal im Kreis herum. Für Andere direkt ins kühle Nass.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewältigten diese neue Herausforderung jedoch beim ersten Versuch trockenen Fußes und mit ganz breitem Lächeln. Schön war auch zu sehen, wie sich die Kinder und Jugendlichen ohne Scheu gegenseitig halfen, auch, wenn der Gekenterte nicht aus der eigenen Schule war.

Mit kleinen Übungen und Spielen erlangten die Schülerinnen und Schüler ohne es zu merken, zunehmend Sicherheit auf den Boards und wer noch im knien den Hinweg zurücklegte, kam stehend und sichtlich stolz zurück zum Steg. Die Zeit verging wie im Flug.

Auch die Yoga-Pilates-Gruppe kam zufrieden, gestärkt und zum Teil irgendwie verschlafen von ihrem Workshop zurück. 

 

Nach anstrengenden Kräftigungs- und Dehnungsübungen gab es zum Schluss nämlich eine zehnminütige Entspannung, bei der einige Kinder ganz offensichtlich in einen leichten Schlaf herüberglitten. Nach der ersten Runde erfolgte ein Wechsel der Gruppen.

Eine kleine Überraschung war die Pizza zum Mittag, die direkt zum Bootssteg geliefert wurde.

Für die Schulsozialarbeiterinnen war es eine Freude zu sehen, dass sich, bis auf ein Kind, alle trauten, das Unbekannte auszuprobieren, die Kinder nicht aufgaben und alle sichtlich Spaß an der Sache hatten. Die Rückmeldungen via Auswertungsbögen bestätigten einmal mehr, dass solche Angebote wichtig für die Kinder und Jugendlichen sind, denen solche Aktivitäten sonst verwehrt blieben. Möglich wurde das Angebot durch die Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und des Paritätischen Jugendwerks sowie durch die Förderung der Schulsozialarbeit durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen-Anhalt.

Gemeinschaftsprojekt der Schulsozialarbeit – Aus alt mach neu

Die Aktionsreihe der Schulsozialarbeiterinnen der GTGS Lindenhof begann am zweiten Ferientag mit einem Schnupperkurs für die Sportart Parkour und wurde nun mit einem Upcycling-Projekt zum Thema „Aus alt mach neu“ fortgesetzt. Bei diesem Projekt wurden an zwei Tagen zusammen mit 16 Schülerinnen der Gemeinschaftsschule Francke, der Ganztagsgrundschule Lindenhof, der Grundschule Am Umfassungsweg, der Grundschule Hegelstraße und der Förderschule Comenius aussortierte Kleidungsstücke verwendet, um vielseitig verwendbare Körbchen aus Stoff zu nähen. Angeleitet wurden die Kinder dabei von ihren Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverband LSA e. V.

Die erste Aufgabe der Mädchen war es, sich durch die Kleiderberge zu wühlen und sich geeignete Stoffe auszusuchen. Dabei konnten sie die Farben und das Material selbst wählen. Mit Hilfe einer Schablone wurden mehrere Stoffteile ausgeschnitten und zusammengenäht.

 

Um ordentliche Nähte zu erzielen, machten sich die Kinder mit der Nähmaschine vertraut, die freundlicherweise von der Netzwerkstelle Schulerfolg zur Verfügung gestellt wurde. Sie probierten sich die Geschwindigkeit für das Fußpedal aus und achteten darauf, die Nadel möglichst gerade über den Stoff fahren zu lassen. Von Naht zu Naht wurden sie sicherer in dem was sie taten und präsentierten den anderen Schülerinnen stolz ihre Ergebnisse. Manche waren richtige Naturtalente.

 

„Ich werde meine Haargummis darin aufbewahren“, so die 11jährige Fiona. Die 15jährige Diana hingegen nutzt das neue Accessoire zukünftig für ihre Schminksachen. Durch die unterschiedlichen Stoffe und Farben wurde jedes Täschchen zu einer Eigenkreation, welche durch bunte Applikationen zum Aufbügeln zu einem besonderen Hingucker wurden. Für die meisten Mädchen war es auch das erste Mal, dass sie ein Bügeleisen in der Hand hielten.

 

Mit der Frage: „Wann findet das nächste Projekt statt?“, verabschiedeten sich die Schülerinnen und bedankten sich für den schönen Tag, der viel zu schnell endete.

 

Die Schulsozialarbeit wird finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt. Weitere Unterstützung erhielt das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und vom Paritätischen Jugendwerk.

„Kennt ihr einen Theaterpädagogen?… Welche Schulsozialarbeiter*innen haben noch mal die SAGT-Ausbildung?… Gibt es irgendwo eine Schülerband?…“

Es gibt so viele Fragen, die regelmßig in unserer Netzwerkstelle eingehen. Meistens können wir antworten, aber manchmal auch nicht. Und so haben wir den Entschluss gefasst, unsere Schulsozialarbeiter*innen der Stadt Magdeburg besser kennen zu lernen.

Die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg plant für die kommenden Monate einen Roadtrip durch die Schulsozialarbeit und hat bereits die ersten Besuche abgestattet. Zahlreiche Termine für die nächsten Wochen sind geplant und viele weitere werden noch abgestimmt. Zum Ende der Tour erwarten wir uns einen guten Überblick über die Angebote und diversen Kompetenzen unserer Schulsozialarbeiter*innen, welche wir in einem kleinen Katalog zusammenfassen möchten. Aber wir erhoffen uns auch ehrliche Wünsche und Anregungen für unsere Netzwerkstellenarbeit. Ein weiteres Ziel ist es, euch die einzelnen Persönlichkeiten aus der Magdeburger Schulsozialarbeit vorzustellen.

Unser erster Besuch führte uns zu Ina Schuster, Schulsozialarbeiterin an der Grundschule Hegelstraße.

Ina Schuster arbeitet seit 2015 in der Grundschule Hegelstraße beim Deutschen Familienverband LSA e. V., war aber bereits vorher in einer Berufsbildenden Schule in Schönebeck als Schulsozialarbeiterin tätig. Sie bietet Sozialtrainings, Einzelfallhilfen, Gespräche mit Eltern, Schüler*innen wie auch Lehrkräften an und begleitet gerne Schulprojekte. Außerdem führt sie drei AG´s für Streitschlichter, Theater und Sport an ihrer Schule durch. Dabei schöpft Ina aus ihrem umfangreichen Repertoir, schließlich ist sie zertifitzierte Erlebnisoutdoorpädagogin, hat eine Mediationsausbildung absolviert und erhält demnächst ihren Abschluss als Theaterpädagogin. Als Highligt für ihre Arbeit in diesem Jahr fiebert sie der ersten Aufführung ihrer Theatergruppe am 12.05.2020 entgegen.

Bei unserer Rubrik  „Ich suche… / Ich biete…“ braucht Ina nicht lange zu überlegen. Sie unterstützt gern als Multiplikatorin in den Feldern Erlebnispädagogik, Mediation/ Streitschlichtung oder Theaterpädagogik.

Dafür sucht Ina jemanden, der ihr donnerstags von 14:00 bis 15:00 Uhr bei ihrer Sport-AG zur Seite steht (gerne mit Übungsleiterschein oder pädagogischer Ausbildung).

Kontakt könnt ihr zu Ina gern per Telefon oder E-Mail aufnehmen:

Ina Schuster

Handy: 01575 8897921
E-Mail: I.Schuster@dfv-lsa.de