Zweijährige Ausbildung geht zu Ende

Seit dem dritten Schuljahr besuchten die Kinder der Ganztagsgrundschule Lindenhof regelmäßig die Arbeitsgemeinschaft Streitschlichter, die durch die Schulsozialarbeiterin des Deutschen Familienverbandes Monique Stolte an der Schule angeboten wird. Die Mädchen und Jungen haben eine Menge gelernt: von Gesprächsführung und aktivem Zuhören, über das Kommunikationsmodell Eisberg bis hin zu Teamarbeit. Sogar an einem Wochenendseminar hat ein Großteil der Gruppe teilgenommen. Nach mehr als 40 Ausbildungsstunden ist eine Prüfung zum Mediator nach den Bundesstandards der Schülermediation möglich. Auf diese mussten die AG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die coronabedingten Schulschließungen länger warten als geplant. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich aus neun Kindern aus drei unterschiedlichen Klassen zusammen. Daher erfolgte die halbstündige Prüfung in klassenhomogenen Kleingruppen oder als Einzelgespräch. Trotz Aufregung und der Zwangspause in Sachen Streitschlichter-AG konnten die Kinder alle Fragen beantworten.
In den Sommerferien war es dann endlich so weit: Die Kinder der Arbeitsgemeinschaft erhielten im Rahmen eines besonderen Projekttages ihr wohlverdientes Abschlusszertifikat.

 

Gemeinsam wurde über die zurückliegenden zwei Jahre der Arbeitsgemeinschaft reflektiert und noch einmal das Erlernte wiederholt und aufgefrischt.

„Ich habe auch viel für mich selbst gelernt und streite seit der AG weniger“, so ein Schüler. So wie ihm geht es dem Großteil der kleinen Gruppe: „Ich versuche mich in den anderen hineinzuversetzen und dann werde ich ruhiger“, so eine andere Teilnehmerin.

 

 

Weiterhin entwarfen die jungen Mediatorinnen und Mediatoren ein Symbol für Streitschlichtung und verwandelten es dank Buttonmaschine in einen ganz individuellen Anstecker.

Der Tag war ein würdiger Abschluss für die engagierten Kinder und alle waren froh, dass endlich ein Wiedersehenin größerer Runde möglich war. Der Tag wurde ermöglicht durch die Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und des Paritätischen Jugendwerks sowie durch die Förderung der Schulsozialarbeit des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalts.

Stand-Up-Paddling und Pilates-Yoga-Entspannung an der Elbe

An einem sonnigen Ferientag trafen sich die Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverbandes fünf verschiedener Schulen mit insgesamt 20 Mädchen und Jungen im Stadtpark, um das Ausprobieren zweier nicht ganz neuer, aber definitiv angesagter Trendsportarten zu ermöglichen. Auf dem Plan standen Stand-Up-Paddling (kurz SuP) und eine Kombination aus Pilates, Yoga und Entspannung für die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsgrundschule Lindenhof, der Grundschule Hegelstraße, der Grundschule Am Umfassungsweg, der Förderschule Comenius und der Gemeinschaftsschule Francke.

Pünktlich und merklich aufgeregt waren alle Kinder vor Ort. Nach der Gruppenaufteilung hieß es für die eine Hälfte zunächst Bretter schleppen, Paddel holen, Westen anprobieren. Dann noch eine kurze Einweisung und endlich ging es aufs (bzw. ins) Wasser…

Gar nicht so leicht, alles auf einmal zu beachten: Knie beugen, Paddelgriff, Gleichgewicht halten und dann noch irgendwie vorwärts kommen…

Für Einige ging es erst einmal im Kreis herum. Für Andere direkt ins kühle Nass.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewältigten diese neue Herausforderung jedoch beim ersten Versuch trockenen Fußes und mit ganz breitem Lächeln. Schön war auch zu sehen, wie sich die Kinder und Jugendlichen ohne Scheu gegenseitig halfen, auch, wenn der Gekenterte nicht aus der eigenen Schule war.

Mit kleinen Übungen und Spielen erlangten die Schülerinnen und Schüler ohne es zu merken, zunehmend Sicherheit auf den Boards und wer noch im knien den Hinweg zurücklegte, kam stehend und sichtlich stolz zurück zum Steg. Die Zeit verging wie im Flug.

Auch die Yoga-Pilates-Gruppe kam zufrieden, gestärkt und zum Teil irgendwie verschlafen von ihrem Workshop zurück. 

 

Nach anstrengenden Kräftigungs- und Dehnungsübungen gab es zum Schluss nämlich eine zehnminütige Entspannung, bei der einige Kinder ganz offensichtlich in einen leichten Schlaf herüberglitten. Nach der ersten Runde erfolgte ein Wechsel der Gruppen.

Eine kleine Überraschung war die Pizza zum Mittag, die direkt zum Bootssteg geliefert wurde.

Für die Schulsozialarbeiterinnen war es eine Freude zu sehen, dass sich, bis auf ein Kind, alle trauten, das Unbekannte auszuprobieren, die Kinder nicht aufgaben und alle sichtlich Spaß an der Sache hatten. Die Rückmeldungen via Auswertungsbögen bestätigten einmal mehr, dass solche Angebote wichtig für die Kinder und Jugendlichen sind, denen solche Aktivitäten sonst verwehrt blieben. Möglich wurde das Angebot durch die Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und des Paritätischen Jugendwerks sowie durch die Förderung der Schulsozialarbeit durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen-Anhalt.

Gemeinschaftsprojekt der Schulsozialarbeit – Aus alt mach neu

Die Aktionsreihe der Schulsozialarbeiterinnen der GTGS Lindenhof begann am zweiten Ferientag mit einem Schnupperkurs für die Sportart Parkour und wurde nun mit einem Upcycling-Projekt zum Thema „Aus alt mach neu“ fortgesetzt. Bei diesem Projekt wurden an zwei Tagen zusammen mit 16 Schülerinnen der Gemeinschaftsschule Francke, der Ganztagsgrundschule Lindenhof, der Grundschule Am Umfassungsweg, der Grundschule Hegelstraße und der Förderschule Comenius aussortierte Kleidungsstücke verwendet, um vielseitig verwendbare Körbchen aus Stoff zu nähen. Angeleitet wurden die Kinder dabei von ihren Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverband LSA e. V.

Die erste Aufgabe der Mädchen war es, sich durch die Kleiderberge zu wühlen und sich geeignete Stoffe auszusuchen. Dabei konnten sie die Farben und das Material selbst wählen. Mit Hilfe einer Schablone wurden mehrere Stoffteile ausgeschnitten und zusammengenäht.

 

Um ordentliche Nähte zu erzielen, machten sich die Kinder mit der Nähmaschine vertraut, die freundlicherweise von der Netzwerkstelle Schulerfolg zur Verfügung gestellt wurde. Sie probierten sich die Geschwindigkeit für das Fußpedal aus und achteten darauf, die Nadel möglichst gerade über den Stoff fahren zu lassen. Von Naht zu Naht wurden sie sicherer in dem was sie taten und präsentierten den anderen Schülerinnen stolz ihre Ergebnisse. Manche waren richtige Naturtalente.

 

„Ich werde meine Haargummis darin aufbewahren“, so die 11jährige Fiona. Die 15jährige Diana hingegen nutzt das neue Accessoire zukünftig für ihre Schminksachen. Durch die unterschiedlichen Stoffe und Farben wurde jedes Täschchen zu einer Eigenkreation, welche durch bunte Applikationen zum Aufbügeln zu einem besonderen Hingucker wurden. Für die meisten Mädchen war es auch das erste Mal, dass sie ein Bügeleisen in der Hand hielten.

 

Mit der Frage: „Wann findet das nächste Projekt statt?“, verabschiedeten sich die Schülerinnen und bedankten sich für den schönen Tag, der viel zu schnell endete.

 

Die Schulsozialarbeit wird finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt. Weitere Unterstützung erhielt das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und vom Paritätischen Jugendwerk.

Auftakt bildet Parkour-Projekt

Da aufgrund der Corona-Pandemie Arbeitsgemeinschaften und Projekte in den letzten Monaten ausfallen mussten, organisierten die Schulsozialarbeiterinnen Jessica Froese und Monique Stolte (Deutscher Familienverband LSA e. V.) mehrere Ferienprojekte für die Kinder der GTGS Lindenhof.

 

Am zweiten Ferientag startete die Aktionsreihe mit einem Schnupperkurs für die Sportart Parkour. Unterstützung erhielten die 12 Mädchen und Jungen vom erfahrenen Parkourtrainer Michael Schütze, der seit 15 Jahren diesen Sport ausübt. „Parkour ist die Kunst der effizienten Fortbewegung. Hindernisse werden dabei möglichst sicher, effizient, schnell und ohne Verwendung von Hilfsmitteln überwunden“, so Michael Schütze. Begonnen wurde das Training mit einer intensiven Erwärmung, die notwendig ist, um weitere Übungen zu absolvieren. Dabei bildeten sich die ersten Schweißtropfen auf der Stirn der Teilnehmer und jeder konnte spüren, wie fit er eigentlich ist. Danach besprach Trainer Micha mit den Kindern die Grundlagen des Parkours – Wie halte ich das Gleichgewicht? Was sollte ich bei der Landung beachten? Wann kann ich die Techniken des Parkours anwenden?

   

Nach dem theoretischen Input folgte die praktische Umsetzung. Doch die nächsten Aufgaben hatten es in sich: Balancierend auf einer Stange stehen und mehrfach in die Kniebeuge gehen oder Sprung auf ein Hindernis und die sichere Landung waren für die meisten Kinder eine Herausforderung, der sie sich aber gerne stellten. „Bei Parkour geht es aber nicht nur darum es irgendwie über das jeweilige Hindernis zu schaffen, wichtig ist, dass die Bewegungen kontrolliert und damit auch sicher ausgeführt werden“, erklärt der Parkourexperte weiter. Es folgten Aufgabenketten, die eine gewisse Technik aber auch Konzentration, Kraft und Ausdauer erforderten. Alle 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer probierten das Erlernte aus und wurden von Übung zu Übung mutiger. Stolz und ausgepowert verabschiedeten sich die Kinder und fragten nach dem nächsten Projekttag zum Thema Parkour.

 

Wer Lust bekommen hat Parkour selbst auszuprobieren, kann sich gern bei Michael Schütze melden: http://www.senshi-parkour.de/

  • Projekte zu den Themen Upcycling und Trendsportarten sind in der nächsten Ferienwoche geplant.

Die Schulsozialarbeit wird finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt. Weitere Unterstützung erhielt das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und vom Paritätischen Jugendwerk.

Ein ungewöhnliches Schuljahr neigte sich dem Ende zu und für die ältesten Schülerinnen und Schüler der Ganztagsgrundschule Lindenhof heißt es Abschied nehmen. Für die Kinder mussten coronabedingt zahlreiche Projekte wie Wandertage oder Abschlussfahrten ausfallen. Um den Viertklässlern die letzten Tage an der Grundschule etwas zu versüßen, organisierten die Schulsozialarbeiterinnen Jessica Froese und Monique Stolte (Deutscher Familienverband LSA e. V.) ein zweitägiges Siebdruckprojekt. Das Ende der Grundschulzeit wurde für die mehr als 80 Kinder durch die Gestaltung eines persönlichen Abschluss-T-Shirts greifbarer.

 

Die Kinder zeigten viel Ausdauer und Kreativität als sie die Textilstifte in den Händen hielten und endlich loslegen durften, ihre T-Shirts zu bemalen – vom Lieblingstier, dem symbolischen Lindenblatt der Schule über liebevolle Sprüche bis hin zu Superhelden ihrer Kindheit war alles dabei. Nachdem sie die Vorderseite gestaltet hatten, wurde der Schriftzug „GTGS Lindenhof“ mit Hilfe einer Siebdruckmaschine auf das jeweilige T-Shirt gedruckt. Die Kinder wählten dafür ihre Lieblingsfarben aus und halfen die Farben mit einer Rakel in das Gewebe zu drucken. Die freudig überraschten Gesichter der Mädchen und Jungen, als das T-Shirt vom Siebdruckgerät entfernt wurde, ließen nicht nur die Herzen der Kinder, sondern auch die der Schulsozialarbeiterinnen höherschlagen und bestätigten den Erfolg des Projektes.

   

„Danke, dass ihr das mit uns gemacht habt. Das war eine tolle Idee!“, waren die Worte der Kinder am Ende der Projekttage. Nachdem alle T-Shirts getrocknet waren, sammelten die Kinder fleißig Unterschriften der Mitschüler und Mitarbeiter der Schule, um sie als Andenken immer bei sich zu tragen. Auch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Viertklässler waren begeistert von den entstandenen Kunstwerken und bedankten sich bei den Schulsozialarbeiterinnen für ihre Idee und die Umsetzung des Projektes.

 

 

Die Schulsozialarbeit wird finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.

Das große Hobby von Willy ist das Backen. Das war noch nicht immer so. Erst seit er auf der Erde ist, hat er gelernt zu backen. Es ist gar nicht schwer und macht einen riesigen Spaß.

Probier doch mal Willys Rezept mit Deinen Eltern aus. Heute macht er Papageienkuchen. Der heißt so, weil er so schön bunt ist wie ein Papagei.

Los geht’s!

 

Folgendes Material brauchst Du:

4 Schüsseln

4 Esslöffel

Zitronenpresse

Backpapier

Backblech

Pinsel

 

Das brauchst Du für den Teig und zum Einfärben:

 

 

 

 

 

 

 

Teig: 4 Eier, 2 Tassen Zucker, 1 Tasse Rapsöl, 3 Tassen Mehl, 1 Tasse Sprudelwasser, Saft einer halben Zitrone, eine halbe Packung Backpulver

 

 

 

 

 

 

 

 

                                                      

 

 

         

       

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

– Zutaten verrühren

 

Zum Einfärben des Teiges

– Teig gleichmäßig auf 4 Schüsseln aufteilen

farbige Pulver hinzufügen, damit der Teig schön bunt wird und unterschiedlich lecker schmeckt;

zum eingefärbten Teig noch je 1 – 2 Esslöffel Sprudelwasser hinzugeben;

Waldmeister-Wackelpudding (Pulver) = grün;

Packung Rote Grütze oder Kaltschale Kirsche oder Erdbeere (Pulver) = rot;

2 Esslöffel Kakao = braun;

Ofen vorheizen auf 180 Grad (Umluft)         

 

Teig abwechselnd aufs Blech geben

 

Der Teig muss bei 180 Grad (Umluft) für 20 – 25 Minuten backen. Um zu testen, ob der Kuchen schon ganz durchgebacken ist, können Deine Eltern mit einem Holzstäbchen oder Zahnstocher in den Kuchen pieksen. Wenn nichts daran kleben bleibt, ist er durchgebacken. Der Kuchen muss abkühlen und ist fast fertig.

Für die Glasur brauchst Du:

 

1 Tasse Puderzucker

1 – 2 Esslöffel Milch oder Zitronensaft

1 Tasse Süßigkeiten (Gummibärchen, Smarties, Zuckerstreusel,…)

 

 

 

 

Puderzucker durch ein Sieb streichen, damit es keine Klümpchen gibt;

Milch oder Zitronensaft hinzufügen und verrühren;

auf den Kuchen geben und mit einem Pinsel verstreichen;

Süßigkeiten auf dem Kuchen verteilen

 

 

 

 

 

Nun heißt es „Guten Appetit!“

 

Schreibe uns mit Deinen Eltern gerne eine E-Mail oder eine Nachricht mit einem Bild Eures Kuchens. Du kannst uns natürlich auch gerne erzählen, wie es dir gerade geht und was Dich im Moment beschäftigt.

 

Ihr habt die vorherigen Aufgaben mit Willy und Lucy verpasst? Hier sind nochmal die Links:

Willy und Lucy schicken Euch neue Bilder

https://dfv-lsa.de/willy-und-lucy-schicken-euch-neue-bilde/

 

Fotogruß von Willy und Lucy und Aufgabe Nummer 2

https://dfv-lsa.de/fotogruss-von-willy-und-lucy-und-aufgabe-nummer-2/

 

Hilf Willy und Lucy und wackle dich fröhlich (Wackelsong)

https://dfv-lsa.de/hilf-willy-und-lucy-und-wackle-dich-froehlich/

 

Liebe Grüße von Jessi und Monique

E-Mail oder Nachricht an:

j.froese@dfv-lsa.de, 01525 5761223 (auch über WhatsApp oder Telegram möglich)

m.stolte@dfv-lsa.de, 0174 1005319

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

In den Pfingstferien, unter strengen Corona-Hygienemaßnahmen, fanden alte Kleidungsstücke in der Gemeinschaftsschule „August Wilhelm Francke“ ihre neue Funktionalität. Upcycling ist in aller Munde und längst jedem bekannt. Drei hochmotivierte Schülerinnen probierten sich mit Schnittmustern, dem genauen Zuschneiden und der Bedienung einer Nähmaschine aus. Entstanden sind bunte Utensilo`s, die sich zeigen lassen können. Zusätzlich unterstützten die Schulsozialarbeiterinnen Jessica Froese (Ganztagsgrundschule „Lindenhof) und Marion Greilich (IGS „Regine Hildebrandt“) des Deutschen Familienverbandes die Kinder bei der Umsetzung und nutzten gleichzeitig die Gelegenheit, sich mit dem Nähen auseinanderzusetzen, um eigene Upcycling-Projekte an ihren Schulen langfristig anbieten zu können.

Bereits im letzten Jahr fand ein Projekttag unter diesem Motto statt –  damals u.a. unterstützt vom Bewerbungsbüro Magdeburg 2025 „Einfach Machen!“. Dabei sind die „Stadthelden Reform entstanden. Ein vorrangiges Ziel der Aktion „Stadthelden Reform“ war es, auch noch nach der Förderphase weitere Projekte durchzuführen, um sich mit dem Thema Umweltschutz auseinanderzusetzen. Das Upcycling-Projekt in den Pfingstferien bot somit die Möglichkeit, sich mit dem eigenen Konsumverhalten und „Kleidung im Überfluss“ auseinanderzusetzen.

 

 

Hallo liebe Kinder, hier sind neue Schnappschüsse Eurer Schulkameraden Willy und Lucy. Auch dieses Mal haben sich wieder ihre kleinen Vögel mit auf die Bilder geschummelt.

Wie viele könnt ihr finden?

Welche Farben haben die Vögel?

 

Willy liest gerne Bücher. Gerade guckt er sich ein Bastelbuch an und hat schon eine Idee, was er nachher faltet – einen coolen Schnapper.

 

Um sich vor den Matheaufgaben zu drücken, kann sich Lucy wunderbar mit Aufräumen ablenken. Sie hat auch schon ihre Sammelkarten sortiert. Was tut man nicht alles…

 

Willy findet das Wetter gerade richtig spitze. Manchmal genießt er einfach mal die Sonne auf der Wiese.

 

Lucy übt fleißig das Fahrradfahren und sie wird immer besser. Prima Lucy!

 

Schreibe uns mit Deinen Eltern eine E-Mail oder eine Nachricht. Du kannst uns auch gerne erzählen, wie es dir gerade geht und was dich im Moment beschäftigt.

Ihr habt die vorherige Aufgabe mit Willy und Lucy verpasst? Hier ist nochmal der Link

https://dfv-lsa.de/fotogruss-von-willy-und-lucy-und-aufgabe-nummer-2/

Liebe Grüße von Jessi und Monique

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Vom Streithahn zum Streitprofi

Beim letzten Mal (https://dfv-lsa.de/diskutierst-du-noch-oder-streitest-du-schon/) hast du in unserem Blog die besten Voraussetzungen kennen gelernt, um dich auf ein gutes Streitgespräch vorzubereiten. Heute wollen wir dir zeigen, wie du das Streitgespräch gestalten kannst, um deine Gefühle und Wünsche mitzuteilen und vor allem wie du den Streit mit einem guten Ergebnis löst.

 

7 Goldene Regeln für ein respektvolles Streitgespräch:

  • Ich nutze keine Beschimpfungen und Beleidigungen!
  • Ich bleibe ruhig und spreche in normaler Lautstärke!
  • Ich bleibe bei dem Thema, welches mich wütend macht und lasse alte Streitthemen aus dem Gespräch raus!
  • Ich verwende keine Verallgemeinerungen! („Immer tust du …!“, „Nie machst du …!“)
  • Ich weiß, dass mich Vorwürfe nicht weiterbringen!
  • Ich bin bereit, dem Anderen zuzuhören und zu verstehen!
  • Ich bin bereit gemeinsam eine Lösung zu finden und berücksichtigte auch die Wünsche und Bedürfnisse des Streitpartners!

Versuche dich an die Goldenen Regeln zu halten, auch wenn sich dein Streitpartner unfair verhält. Wenn du trotzdem fair bleibst und es schaffst dich an die Regeln zu halten, kannst du stolz auf dich sein, dich für ein respektvolles Miteinander eingesetzt zu haben.

 

Mit 3 Schritten zum Ziel

 

          Schritt 1 – Vorbereitung des Gespräches

  • Kläre, ob dein Streitpartner bereit ist mit dir zu reden und sich auch eine Lösung des Problems wünscht.
  • Verabredet euch zum Gespräch und wählt dabei einen Ort, an dem ihr ungestört seid.

 

          Schritt 2 – Sichtweisen klären

  • Gib dir und deinem Streitpartner ausreichend Zeit, das Problem und eure Gefühle zu schildern. Sprecht dabei nacheinander und lasst euch ausreden.

Was ist passiert? Wie habe ich mich dabei gefühlt?

 

  • Hört euch dabei „aktiv“ zu und fragt direkt nach, wenn etwas für euch unklar ist.
  • „Aktiv Zuhören“ – Wie geht das?

– Halte Blickkontakt!

– Wiederhole das Gesagte vom Redner! „Habe ich dich richtig verstanden, dass …“

– Keine Rechtfertigungen – nur verstehen wollen!

– Frage solange nach, bis dir bestätigt wird, dass du die Situation oder das Problem richtig verstanden hast!

        

 

 

 

Wie du auf dem Bild sehen kannst, ist es wirklich sehr wichtig, nicht nur das Sichtbare zu hinterfragen, sondern auch das Unsichtbare durch gegenseitiges Fragen zu klären.

 

 

 

 

          Schritt 3 – Lösungssuche

  • Erst wenn alles gesagt wurde und beide das Gefühl haben, dass die Sichtweisen verstanden wurden, kann zum Schritt 3 übergegangen werden.
  • Teilt euch gegenseitig eure Wünsche mit. Wie stellt ihr es euch zukünftig vor?
  • Findet einen Kompromiss!
    Das bedeutet: Ich beharre nicht nur auf meinen Wunsch, sondern lasse mich auch auf den Wunsch des Anderen ein.

 

Herzlichen Glückwunsch! Jetzt hast du ein sehr gutes Streitgespräch geführt.

Und denk daran, dass beim Ausprobieren auch mal was schiefgehen kann. Gut so, denn es heißt ja nicht umsonst: „Aus Fehlern lernt man.“ Sei stolz auf dich und auf jede noch so kleine positive Änderung in deinem Streitverhalten. In diesem Sinne:

 „Keep cool und nimm die Herausforderung an!“

Deine Streitprofis Jessi und Diana

 

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt der Systemischen Anti-Gewalt-Trainerinnen SAGT© und Deeskalations-Trainerinnen der GTGS Lindenhof und der Gemeinschaftsschule „A. W. Francke“. Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

 

 

Wie vertreiben sich Willy und Lucy eigentlich die Zeit, wenn sie nicht gerade den Wackelsong tanzen? Sie mögen Rätsel. Auch ihre Haustiere, die kleinen Vögel, rätseln gerne. Rätsele mit ihnen gemeinsam! So sammeln sie Extra-Power für den Motor ihres Raumschiffs – das WIR (Wahnsinnig Intelligentes Raumschiff). Auf den Bildern wirst Du Willy, Lucy und auch ihre Vögel entdecken.

Wie viele Vögel findest Du insgesamt?

Wie viele blaue, rote, grüne und silberne Vögel siehst Du?

Kannst Du daraus eine Rechenaufgabe schreiben?

Natürlich müssen auch die Schulaufgaben erledigt werden. Manchmal ist das gar nicht so einfach und es schleichen sich Fehler ein. Nach einer Pause oder einer Runde Wackelsong geht es dann meist besser.

Eine Obst- oder Gemüsepause geht immer. Auch das Schnippeln davor macht viel Spaß. Lucys Lieblingsgemüse ist Gurke. Die wächst leider nicht auf ihrem Heimatplaneten WiLu – aber zum Glück auf unserem Planeten Erde.

Wow, Willy! Du hast kräftig geübt. Dein Kopfstand klappt bald ganz ohne Hilfe.
Willy macht auch gerne Purzelbaum, Kniebeugen oder steht auf einem Bein.

Wie lange schaffst Du das?

Lucy hat jede Menge Spaß sich mit vielen Haargummis verrückte Frisuren zu machen.

Willy und Lucy spielen auch gerne verstecken. Willy zählt bis 20. Freischlagen lassen sie zurzeit weg. Sie spielen auch schön miteinander, ohne sich zu berühren.

 

Na, hast Du daran gedacht, die Vögel zu zählen? Schreibe uns das Ergebnis per E-Mail oder mache ein Foto von deinem Ergebnis und schicke es uns per WhatsApp. Du kannst uns auch gerne erzählen, wie es dir gerade geht und was dich im Moment beschäftigt.

Liebe Grüße von Jessi und Monique
Team Schulsozialarbeit GTGS Lindenhof

 

E-Mail oder Nachricht an (auch über WhatsApp oder Telegram möglich):

j.froese@dfv-lsa.de, 0152 55761223
m.stolte@dfv-lsa.de, 0174 1005319

Ihr habt die erste Aufgabe mit Willy und Lucy verpasst? Hier ist nochmal der Link https://dfv-lsa.de/hilf-willy-und-lucy-und-wackle-dich-froehlich/

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Willy und Lucy sind mit ihrem Raumschiff auf der Erde notgelandet und brauchen die Hilfe der Kinder der Grundschule Lindenhof und aller anderer Kinder, um wieder zu ihrem Heimatplaneten „WiLu“ zurückzufliegen. Der Motor – das „WIR“ (Wahnsinnig Intelligentes Raumschiff) – konnte an zwei Projekttagen mit den ersten Klassen bereits kräftig gefüllt werden. Gemeinsam mit den Kindern bewältigen Willy und Lucy Aufgaben und bringen so den Motor des Raumschiffes wieder zum Laufen.

 

Nun ist es Zeit für Projekt Nummer 3. Diesmal müssen die Kinder Willy und Lucy von zu Hause aus unterstützen, damit der Motor nicht wieder schrumpft, sondern weiter wächst! Umso mehr Kinder mitmachen, desto besser wird sich der Luftballon-Motor füllen.

Willy und Lucy brauchen die Hilfe von so vielen Kindern wie möglich – egal ob Kindergartenkinder oder Schulkinder. Also Kinder, macht bitte mit!

Nun zur ersten Aufgabe: Im Video seht ihr Willys und Lucys Spezialität – den berühmten Wackelsong. Sie tanzen ihn gern, wenn sie Bewegung brauchen, müde sind, Sorgen abschütteln wollen oder auf der Suche nach guter Laune sind. Wenn viele Kinder von zu Hause aus mitmachen, wird der Motor sich weiter füllen. Und gewackelt werden kann praktisch von überall aus: In der Küche, im Kinderzimmer oder im Sonnenschein. Lasst euch die Laune nicht verderben und wackelt euch fröhlich.

Wer möchte kann uns gern ein Foto, ein Video oder eine Nachricht schicken und uns zeigen bzw. erzählen, ob ihr euch mit dem Lied fröhlich gewackelt habt.

 

E-Mail oder Nachricht an:

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Liebe Grüße von Jessi und Monique
Team Schulsozialarbeit (GTGS Lindenhof)

 

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Vom Streithahn zum Streitprofi

Teil 1

Jeder kennt es, war schon mal dabei oder mittendrin. Ob Streit mit Freunden, Eltern oder seinen Geschwistern – gut streiten will gelernt sein. Aktuell verbringst du viel Zeit mit deinen engsten Familienmitgliedern. Da ist die Chance ziemlich hoch sich zu streiten. Auch wir sind zurzeit zu Hause und häufig in Streitgespräche verwickelt. Deshalb wollen wir uns mit diesem Thema auseinandersetzen und dir kurze Wege aufzeigen, wie aus einer sinnlosen Diskussion ein guter Streit wird.

 

Warum kann streiten wichtig und auch sinnvoll sein?

  • Veränderung der Situation:
    Ich streite mich, weil mich etwas stört und ich das verändern möchte.
  • Grenzen setzen:
    Ich erkenne eine Situation, in der ich mich nicht wohlfühle und äußere dies.
  • Wünsche formulieren:
    Ich sage was mir wichtig ist und wie ich behandelt werden möchte.
  • Kompromisse schließen:
    Ich bin bereit auch die Wünsche des Anderen zu akzeptieren.

 

Wann wird aus einem Streitgespräch eine sinnlose Diskussion?

Oftmals ist ein Streit mit sehr starken Gefühlen verbunden. Versuch dich bitte an deinen letzten Streit zu erinnern: Warst du aufgeregt? Konntest du dem Anderen nicht mehr zuhören? Hattest du Herzklopfen, ein mulmiges Gefühl im Bauch oder schwitzige Hände? Habt ihr euch gegenseitig beleidigt oder etwas vorgeworfen? Wenn es so war, hat sich wahrscheinlich an eurer Situation nichts geändert.

 

Aber – sicher ist, dass es euch und dem Anderen wichtig war, etwas zu verändern – sonst wärt ihr nicht so emotional gewesen. Stell dir die Frage:

Lässt sich in diesen Momenten der Streit wirklich klären?

Bei einem „Nein“ – versuche die Diskussion zu beenden und beruhige dich.

 

Hier ein paar Tipps zum Ausprobieren:

  • Sag „Stopp, lass uns beruhigen und später reden!“
  • Gehe aus der Situation heraus und vermeide dabei weitere Beleidigungen oder Vorwürfe!
  • Es ist WICHTIG, dass beide eine Pause akzeptieren!
  • Suche dir einen ruhigen Ort (Kinderzimmer, Toilette, Gehe an die frische Luft) und lasse deine Gefühle raus!

 

Vier einfache Schritte für mehr Klarheit im Kopf:

Schritt 1:        Gefühle zulassen und abbauen

Schritt 2:        Was macht dich wütend? Und schreibe es kurz auf!

Schritt 3:        Was wünschst du dir? Und schreibe es kurz auf!

Schritt 4:        Versuche dich auch in die Lage des Streitpartners zu versetzen!

                        Welche Gefühle/ Wünsche sind ihr/ ihm wichtig?

 

Herzlichen Glückwunsch! Jetzt hast du die beste Voraussetzung für ein gutes Streitgespräch geschaffen. Wie das aussehen kann, schreiben wir dir nächste Woche. Und denk daran, dass beim Ausprobieren auch mal was schiefgehen kann. Gut so, denn es heißt ja nicht umsonst: „Aus Fehlern lernt man.“ Sei stolz auf dich und auf jede noch so kleine positive Änderung in deinem Streitverhalten. In diesem Sinne:

„Keep cool und nimm die Herausforderung an!“

Deine Streitprofis Jessi und Diana

 

Dies ist ein Gemeinschaftsprojekt der Systemischen Anti-Gewalt-Trainerinnen SAGT© und Deeskalations-Trainerinnen der GTGS Lindenhof und der Gemeinschaftsschule „A. W. Francke“. Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.