…im Magdeburger Stadtpark steht bis Ende August ein 55m großes Riesenrad, dass euch einen fantastischen Ausblick über die Stadt bietet. Gemeinsam mit dem Familienmagazin „Ottokar“ und dem Spendenportal „Heimatsponsor“ kann pro Fahrt auch für Magdeburger Vereine gespendet werden. Das Prinzip ist ganz einfach: Ihr bezahlt an der Kasse des Riesenrades den normalen Fahrtpreis und lasst euch an der Kasse zusätzlich einen Fördercode geben, den werft ihr in die Spendenbox, welche direkt an der Kasse steht. Dann könnt ihr eure Fahrt genießen J. In dieser Woche, vom 13.07. bis 17.07. (Freitag), kommen die Spenden unseren Verein zu Gute!

Also: Wenn ihr noch eine schöne Idee zum Ferienstart oder zur Zeugnisausgabe sucht, oder einfach mal zwischendurch euch etwas Schönes gönnen wollt, dann ab in den Stadtpark und Riesenrad fahren! Wir haben das am letzten Wochenende schon mal getestet! 🙂 Alles zur Aktion findet ihr hier:  Flyer_Riesenrad

Kannenstieg (vs) Am Bürgerhaus Kannenstieg und am Stadtteiltreff „Oase“ sind zwei große Banner mit der Aufschrift „Ein Jeder für Alle – Alle füreinander“ zu sehen. An zahlreichen anderen Punkten in den Stadtteilen finden sich passende Plakate. Das Stadtteilmanagement Kannenstieg/Neustädter See initiierte diese Aktion.
„Die gewählte Aussage ist in den vergangenen Jahren so etwas wie ein Leitmotiv für das bestehende Netzwerk der Einrichtungen und Institutionen in Nord geworden“, erklärt Stadtteilmanager Marcel Härtel. „Viele Angebote, Veranstaltungen und Projekte funktionieren nur gemeinsam und mit der großen Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Unterstützung. In den letzten Wochen ist spürbar, wie sehr dieses Miteinander auf nahezu alle Lebensbereiche übergegriffen hat. Die Situation erfordert es.“
Diese Plakataktion sei somit nicht nur als eine Aufforderung zu einem Füreinander gedacht, „sondern vielmehr als ein Zeichen des Respektes und der Anerkennung für die Menschen in den Stadtteilen, die dieses Füreinander in den letzten Wochen in vielen Lebenslagen, im Großen wie im Kleinen leben“, sagt Marcel Härtel.

 

Zum Weltkindertag macht sich der Deutsche Familienverband (DFV) für die Schulsozialarbeit stark, die effektiv gegen Schulabbrüche vorbeugt.

(Berlin/Magdeburg). Schulerfolg ist eine wichtige Voraussetzung für den Übergang in eine höhere Schulform und den späteren beruflichen Einstieg. Schulsozialarbeit hilft, Jahrgangswiederholungen und Schulabbruch zu verhindern. Schulsozialarbeiter sind wichtige Bezugspersonen für alle Schüler. Bei Konflikten stehen sie ihnen mit altersgerechten und konstruktiven Hilfen zur Seite. „Wir können nicht auf Schulsozialarbeit verzichten. Sie gehört an jede Schule“, sagt René Lampe, Vizepräsident des DFV.

Obwohl Schulsozialarbeit seit Jahren Praxis an Schulen ist, gestaltet sich die Finanzierung schwierig. In Sachsen-Anhalt, dem Land mit der höchsten Schulabbrecher-Quote bundesweit, steht die Finanzierung regelmäßig auf wackeligen Füßen. „Das ist schlecht für die Schulsozialarbeit, aber vor allem ist es dramatisch für die Kinder und ihre Eltern. Schulsozialarbeit braucht Verlässlichkeit“, so Lampe.

2009 hat Sachsen-Anhalt das Programm „Schulerfolg sichern“ auf die Beine gestellt, das aus EU-Fördergeldern und Landesmitteln finanziert wird. 14 Netzwerkstellen sind regional tätig und an 350 Schulen helfen Schulsozialarbeiter – mit deutlichem Erfolg. „Die positiven Ergebnisse zeigen sich in der Einzelarbeit mit Schülerinnen und Schülern sowie mit ihren Familien. Schulsozialarbeiter stehen zum Teil vor schwierigen Themen wie Kindeswohlgefährdung oder sexueller Missbrauch. Durch die Zuwanderung ist eine neue Herausforderung dazu gekommen, die auch mit vielen Chancen verbunden ist“, sagt Lampe.

Die Förderung der Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt ist noch bis Juli 2021 gesichert. Was danach passiert, ist unklar. Seit vergangenem Jahr setzt sich das Aktionsbündnis Schulsozialarbeit landesweit für die Schulsozialarbeit ein und hat Rückhalt aus der Bevölkerung und den Parteien erhalten. „Es gibt eine breite Zustimmung. Auch die Landesregierung hat Unterstützung versprochen. Jetzt braucht es konkrete Maßnahmen, damit es keine Lippenbekenntnisse werden“, so Lampe.

Der DFV unterstützte am vergangenen Freitag (26.07.2019), als Kooperationspartner, die Hochschule Magdeburg-Stendal bei der Durchführung des DAAD – Projektes „Soziale Arbeit mit Geflüchteten“. Das Projekt befindet sich unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Rahm Hajji. Im Rahmen des Forschungsprojektes und der damit verbundenen Studienreise, waren Studierende und Lehrende der Al Balqa University –Jordanien–, der An-Najah University –Palästina–, der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Hochschule Neubrandenburg für einen Tag zu Gast im Bürgerhaus des Magdeburger Stadtteils Kannenstieg. Der DFV stellte seine Räumlichkeiten und den neugestalteten Hof als Raum der Begegnung zur Verfügung. In diesem Rahmen gelang es, einen Austausch zwischen den Bewohnern des Stadtteils (Menschen mit und ohne Migrationshintergrund), den internationalen und ortsansässigen Sozialarbeiterinnen/ Sozialarbeitern und Schulsozialarbeiterinnen/ Schulsozialarbeitern. Durch ein gemeinsames Grillfest, mit kulinarischen Köstlichkeiten aus den verschiedenen Ländern, wurde eine freundschaftlich familiäre Atmosphäre geschaffen. Diese ermöglichte, in einen Dialog über die für die Bewohner*innen des Stadtteils Kannenstieg bedeutsamen Themen zu gelangen. Harmonische musikalische Klänge rundeten den Abend ab. Ein Highlight für alle Gäste war es, sich traditionelle afrikanische Rastazöpfe mit bunten Strähnen ins Haar flechten zu lassen. Der Hof des Bürgerhauses Kannenstieg war bunt gemischt, mit Menschen aus verschiedensten Ländern und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die in einen gemeinschaftlichen Dialog getreten sind. Der ganze Tag war geprägt von einem harmonischen, respektvollen, wertschätzenden und freundschaftlichen Umgang miteinander.