Viele unserer alltäglichen Aktivitäten waren oder sind eingeschränkt während der Coronapandemie. Doch es gibt auch positive Seiten. Ich möchte hier kurz über ein solches positives Beispiel berichten.

Der Schulgarten der Makarenkoschule wird leider nur sehr sporadisch genutzt und gepflegt. Dementsprechend verwildert war er in diesem Frühjahr. Der Schulsozialarbeiter und Gartenfreund Herr Engel blickt täglich aus seinem Bürofenster auf den Schulgarten. Dabei kam ihm die Idee, das Gartenarbeit sehr gut mit Abstands -und Hygieneregel vereinbar ist. Daraufhin fragte er Schüler, die sich in der Notbetreuung befanden, ob sie nicht Lust hätten, den Schulgarten zu „entwildern“ und etwas auszusähen.  Drei Schüler waren bereit zu helfen und so begannen wir Mitte Mai mit der Aktion „Schulgarten entwildern“.

Zuerst mussten wir sehr viel Laub, Unkraut und auch Müll entfernen. Auf allen Vieren gingen wir Stück für Stück voran. Nach drei Tagen hatten wir es geschafft.

Das Erdbeerfeld

Unter dem ganzen Laub und Unkraut kamen überraschenderweise tolle Erdbeerpflanzen zum Vorschein. Darüber haben sich die Jungs sehr gefreut und planten schon die Erdbeerernte. Das Erdbeerfeld haben wir dann vorsichtig aufgelockert und gedüngt.

Radieschen

Zuckererbsen

Dann haben wir die anderen Freiflächen umgegraben oder gegrubbert und für die Aussaat vorbereitet. Die Jungs entschieden sich für Zuckererbsen und Radieschen.  Diese säten wir dann gemeinsam aus und gaben den Samen das erste Wasser mit der Gießkanne.

Schulgarten

Nun ist der Schulgarten wieder in einem guten Zustand. Wir werden ihn weiterhin pflegen und hegen, denn wir möchten ja eine reiche Ernte!

 

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalts gefördert.