Seit Anfang des Jahres bereiten sich die Kinder vor, die sich für die Schlichtung von Streit an der Schule interessieren. Wenn Normalität wieder in die Schule eintritt, dann werden die Kinder einen Test absolvieren und offiziell zu Streitschlichter ernannt. So sieht das Heft aus, das den Kindern bei ihren Ehrenamt unterstützt:

„Emotionen konstruktiv nutzen“ und „Konflikte in der Arbeitswelt mit Kommunikation bearbeiten“ waren nur zwei von fünf Themen auf dem Mediationstag 2021, der am Donnerstag, 04.03.2021, im Online-Format stattfand. In Kooperation mit  dem Paritätischen Jugendwerk, der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ des  Deutschen Familienverbandes und der Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt wurde den circa 60 Fachkräften, Freiwilligen und weiteren Interessierten, eine mögliche Bandbreite der Mediation vorgestellt.

Fünf Fachreferent*innen haben zu den verschiedensten Facetten der Mediation referiert. Wir danken unseren Kooperationspartnern, dem Paritätischen Jugendwerk Sachsen-Anhalt und dem Landesjugendwerk der AWO Sachsen-Anhalt für die gelungene Veranstaltung und Zusammenarbeit.

 

Gleichzeitig galt die Veranstaltung als !!!UNSER STARTSIGAL!!! in einem Versuch neue regionale und überregionale Netzwerke für Menschen der Mediation zu etablieren. In naher Zukunft soll ein „padlet“ eine erste Grundlage bieten, um „MediationsMenschen“ eine gemeinsame  Austausch- und Datenbasis zu geben.

Sie haben Interesse an Informationen oder einem Engagement in unserem Projekt? Sprechen Sie uns an. Gerne leiten wir Ihnen alle wichtigen Kontaktinformationen zu.

 Corona: Keine Pandemie-Bewältigung ohne die Familien

 

Noch immer prägt die Corona-Pandemie das Leben der 878.000 Mütter, Väter und Kinder in Sachsen-Anhalt. Der Deutsche Familienverband Landesverband Sachsen-Anhalt (DFV Sachsen-Anhalt) fordert zum Muttertag, das Hauptaugenmerk auf die Familien zu legen und endlich mit ihnen in den Dialog zu treten.

 

(Magdeburg). Die Corona-Pandemie macht sichtbar, wie systemrelevant Familien in Sachsen-Anhalt sind. Ohne die Mitwirkung von Müttern, Vätern und Kindern können Maßnahmen der Pandemiebekämpfung nicht greifen. Familien übernehmen Verantwortung, halten zusammen und kümmern sich nicht zuletzt um andere. Dem Staat fällt die Aufgabe zu, die Last von Familien zu mindern. „Familien gehören in den Mittelpunkt des politischen Handelns. Das gilt grundsätzlich, aber besonders in dieser Krise. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Bildung, Gesundheitsschutz und Erholung sowie finanzielle Stabilität müssen für Familien gewährleistet werden. Hier hat es zu viele Versäumnisse gegeben“, so René Lampe, Landesgeschäftsführer des DFV Sachsen-Anhalt.

Seit März 2020 gibt es nur noch sehr wenig Normalität im Alltag der sachsen-anhaltinischen Familien. Eltern und Kinder leben unter Dauerbelastung, insbesondere seitdem im Dezember die Corona-Bestimmungen wieder verschärft worden sind. In vielen Familien sind die Kraftreserven erschöpft. Das Verständnis für die Regeln der Corona-Politik schwindet zunehmend.

 

Neue Schwierigkeiten durch Bundesnotbremse

 

„Die bundesweite Corona-Notbremse hat die Hoffnungen von Familien auf baldige Entlastungen und Entwarnung in der Pandemie noch einmal enttäuscht. Wieder stehen Eltern unter enormem Druck, wenn die Inzidenzwerte in einem Kreis am Schwellenwert von 165 hin- und herpendeln und damit Schulen und Kindertagesstätten mal schließen und mal öffnen. Familien fühlen sich erneut von der Politik allein gelassen“, sagt Lampe. Für Familien ist besonders schwer zu verstehen, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse seit Beginn der Pandemie immer wieder nur wenig Beachtung finden, obwohl sie entscheidend zu deren Bewältigung beitragen. „Es wird ständig über Familien in der Krise gesprochen, aber nie mit ihnen. „Mit Familien reden, statt nur über sie, muss das Credo lauten. Wer Akzeptanz für Regeln will, darf nicht an den Familien vorbei regieren.“

 

 

 

 

 

 

Im Februar und März 2021 wurde ein Zeichenwettbewerb ausgeschrieben. Das Team der Schulsozialarbeit war neugierig und gespannt zu erfahren, wie die Schülerinnen und Schüler Schulsozialarbeit erleben und wahrnehmen. Die Kunstwerke sollen öffentlich als Darstellung für die Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes genutzt werden. Es wurden 20 Kunstwerke eingereicht und das Team der Schulsozialarbeit hat die ersten drei Plätze gekürt. Durch einen Gleichstand gibt es sogar vier Gewinner. Es war wirklich eine sehr schwierige Entscheidung, denn alle Kunstwerke sind auf ihre Art und Weise toll und einzigartig! Wir danken euch Schülerinnen und Schülern für die sehr kreativen Ideen und für die Teilnahme. Ihr alle erhaltet von uns ein kleines Dankeschön und wie versprochen bekommen die Erstplatzierten jeweils einen Gutschein.