Seit Anfang des Jahres bereiten sich die Kinder vor, die sich für die Schlichtung von Streit an der Schule interessieren. Wenn Normalität wieder in die Schule eintritt, dann werden die Kinder einen Test absolvieren und offiziell zu Streitschlichter ernannt. So sieht das Heft aus, das den Kindern bei ihren Ehrenamt unterstützt:

Das Jungencamp 2021 – „Wald-weit-weg“

Friedensau (bei Möckern). Noch im letzten Jahr mussten wir das Projekt „Jungencamp“ komplett umdenken. Damals war eine Umsetzung vor Ort für alle Beteiligten einfach zu riskant. Die Idee: Wir bringen das Camp einfach zu den Jungen, in die Einrichtungen. Und nicht wie sonst, die Jungen zum Camp. Auch wenn unsere Idee damals funktionierte und das dezentrale „digitale Jungenprojekt“ ein Erfolg wurde, stellen wir heute fest, das originäre Jungencamp ist einfach nicht zu schlagen.

Das Jungencamp 2021 –„Wald-weit-weg“ fand vom 21. Juli bis zum 25 Juli 2021 auf dem Kinder- und Jugendzeltplatz Friedensau statt und war, mit insgesamt 34 Teilnehmern, das kleinste Jungencamp das wir je veranstalteten. Allerdings, die Größe war von uns geplant. Nach der Zeit des Lockdowns galt es zuerst einmal mit Vorsicht an die personelle Rahmung heran zu treten. Inhaltlich wurde dagegen wieder eine immense Vielfalt an großen und kleinen Workshops geboten. Ein ganz großer Workshop war der „Raketenbau“. Zu Beginn noch eher misstrauisch, wurde den teilnehmenden Jungen und ihren Betreuern sehr schnell klar, die selbstgebauten Raketen könnten innerhalb von drei Tagen einiges an Höhe und Distanz schaffen.

Ein anderer, für die Organisatoren sehr wichtiger Workshop war das AWO Spielmobil. Auf Grundlage der pandemiebedingten Einschränkungen konnte sich kaum ein Kind oder Jugendlicher in einem ausreichenden Maße bewegen. Die Referenten von der AWO haben dafür gesorgt, dass dieser Mangel im Jungencamp keine Chance hat.

Was bleibt zu sagen? Wir haben das Jungencamp vermisst. Die Begegnung, der Austausch, die Erfahrungen, der Zusammenhalt, die fachliche Vernetzung,……so unendlich viele Momente, die einen positiven Einfluss auf uns und die Jungen ausüben können, möchten wir auch in Zukunft nicht missen.  Klare Sache, 2022 geht’s weiter. Wir freuen uns schon Jetzt darauf.

Die digitale Stadt-EM 2021

Magdeburg, 17.Juli 2021. Es ist kurz nach 10:00 Uhr am Vormittag. Die Spannung steigt. Die Teams warten schon sehnsüchtig auf den ersten Anpfiff vom Schiedsrichter. Und da kommt auch schon, der Pfiff, und das erste Fußballspiel des Tages startet. Die Kontrahenten schenken sich nichts. Der Kampf um die Meisterschaft ist das Ziel. Die Kollegen vom Jungenarbeitskreis Magdeburg (kurz JAK) sind nun auch beruhigter. „Die Vorbereitungszeit war intensiv, aber jetzt sollte alles soweit laufen. Ein Fiasko wäre es nur, wenn jetzt plötzlich irgendwo der Strom weg wäre, oder, das Internet fällt auf einmal aus. Dann hat sich die Stadt-EM erledigt.“, so Mathias Kühne vom JAK.

Aber Moment mal. „Strom“? „Internet“? Die haben doch nichts mit der Stadt-EM zu tun, oder? In diesem Jahr schon. Die Stadt-EM findet 2021 erstmalig nicht auf einem Fußballplatz statt, sondern, vor dem Bildschirm, Daheim oder im Jugendclub. Mit Controller in der Hand und dem Spiel FIFA21 in der Playsation4. Live im Internet übertragen, mittels der Plattformen Twitch und Discord. Die „Digitale Stadt-EM“ machte in diesem Jahr einen Ausflug in den E-Sport Bereich. Für die Organisatoren vom Jungenarbeitskreis und unserer Netzwerkstelle „Schulerfolg“, auf Grundlage der pandemiebedingten Umstände, eine gute Lösung, um das traditionelle Projekt nicht ausfallen zu lassen. „Herausforderung Nummer Eins war vor allem die Planung im Voraus. Viele Kleinigkeiten mussten wir beachten.“, meint Mathias Kühne und fügte hinzu:, „Und dann die technische Umsetzung, damit waren wir alten Pädagogen zuerst total überfordert. Zum Glück hatten wir durch die teilnehmenden Jugendlichen tolle Berater. Dann klappte es.“

Gewonnen hat übrigens der Kinder- und Jugendclub „Junge-Humanisten“. Herzlichen Glückwunsch! Unser Dank gilt den Organisatoren, den Teilnehmern sowie der Landeshauptstadt Magdeburg, für die Förderung des Projekts.

Mehrgenerationenprojekt mit den Grundschülern der GTGS Lindenhof

Vor sieben Monaten verwandelte sich die GTGS Lindenhof durch eine Aktion der Schulsozialarbeiterin Jessica Froese in eine Weihnachstwichtelwerkstatt. Die Kinder wollten mit ihren individuellen Kreativarbeiten in Form von Karten über Knetseife, Weihnachtsengel, Kirschkernkissen und Spielen den Bewohnern einer Seniorenresidenz eine Freude bereiten. Die überraschten und glücklichen Gesichter der Senioren bei der Übergabe waren herzergreifend und jede Kreation fand einen besonderen Platz im Haus.

Als Dankeschön wurden die Kinder der Grundschule von den Senioren zu ihrem Sportfest eingeladen. Auf dem Programm standen lustige Disziplinen, wie Kirschkernweitschnipsen, Hindernislauf und Dosenwerfen. Diesen Spaß wollte sich keiner entgehen lassen – somit stellten sich elf Kinder einer zweiten Klasse der Herausforderung und traten gutgelaunt und voller Energie beim Sportfest an. Es wurde gemeinsam viel gelacht und sich amüsiert. Viele Senioren waren von der Offenheit der Kinder begeistert und erzählten ganz gerührt, dass die Freude über das Interesse der Kinder und deren Fragen sehr groß war.

 

Das Ende des Sportfestes wurde mit tollen Preisen und einem Grillfest eingeläutet. „Müssen wir schon zurück zur Schule – können wir bitte noch hier bleiben?“, waren die Worte der Kinder, als es Zeit war, um sich auf den Rückweg zu machen. Während des Festes planten die Mitarbeiter der Seniorenresidenz und die Schulsozialarbeiterin Frau Froese schon neue gemeinsame Aktionen, um Jung und Alt wieder zusammenzubringen und verabschiedeten sich mit dem festen Vorsatz, sich im neuen Schuljahr wiederzusehen.

Mittlerweile ist es schon Tradition – das legendäre Headisturnier der GTGS Lindenhof

wurde zum vierten Mal ausgetragen.

Headis ist eine Mischung aus Tischtennis und dem Kopfball des Fußballs. Es wird an einem herkömmlichen Tischtennistisch gespielt. Der Ball wird aber nicht mit dem Schläger geschlagen, sondern die Gegner köpfen sich den Ball gegenseitig über das Netz zu.

In diesem Jahr traten die Schülerinnen und Schüler gegen ihre Lehrerinnen, pädagogischen Mitarbeiter und FSJ´ler an. Diese Funsportart wird schon seit mehreren Jahren von der Schulsozialarbeiterin Jessica Froese als Arbeitsgemeinschaft an der GTGS Lindenhof angeboten.

Das Headisteam besteht aus zwölf Jungen und Mädchen der vierten Klasse, welche seit zwei Jahren mit großem Eifer wöchentlich an der Arbeitsgemeinschaft Headis teilnehmen und auch aus Kindern, die erst vor einigen Wochen mit dem Training begonnen haben. Trotz des Lockdowns am Anfang des Jahres trainierten die Kinder die letzten Wochen zielstrebig für das große Spiel. Gemeinsam mit ihrer Trainerin Jessica Froese alias Stirngeballer wurden präzise Angaben, zielgerichtete Ballwechsel und vor allem der Volleykopfball geübt. Hierbei dürfen die Spieler während eines Ballwechsels den Ball direkt annehmen und dafür sogar auf die Platte springen. Alle Kinder der Arbeitsgemeinschaft fieberten den 15.07.2021 entgegen – der Tag des Turniers.

Die Aufregung der Teilnehmer stieg, als die jeweiligen Gegner bekannt gegeben wurden. Die Kinder zeigten beim Wettkampf nicht nur ihr Können, sondern bewiesen auch Teamgeist und ein faires Miteinander. Um auch optisch als Team anzutreten, organisierte Trainerin Stirngeballer in Kooperation mit dem Schulförderverein für das Kinderteam Headistrikots, welche durch die selbstgewählten Spielnamen der Kinder, u. a. Master of the Match, Headis Brennblaster, Schlimmer geht immer und Der Donnerfalke, zu einem individuellen Glücksbringer wurden. Alle Teilnehmer gaben ihr Bestes – auch den Erwachsenen war der Ehrgeiz anzusehen. Es folgten spannende Spiele, Kopf-an-Kopf-Rennen beim Punktestand und langlebige Ballwechsel. Die Kinder feuerten sich gegenseitig an, fieberten bei jedem Ballwechsel mit und sprachen sich Mut und Kraft zu.

Am Ende wurden die Punkte der Teams ausgezählt und der Sieger ermittelt: mit 21 Punkten Vorsprung belegte das Kinderteam den
1. Platz! Die Freude über das gewonnene Turnier war überwältigend. Strahlende Kinderaugen, eine stolze Trainerin und das faire Applaudieren der Zweitplatzierten rundeten diesen Tag ab.

 

Im Vorfeld wurden 4 Mannschaften ausgelost (Spanien, Deutschland, Frankreich und England) und eine Cheerleader AG gegründet. Nach einer Trainingsphase sowohl für die FußballerInnen als auch für die Cheerleader, die die SpielerInnen gebührend anfeuerten, und auch nach mehreren Testspielen, setzte sich Spanien am 19. Juli 2021 beim großen EM Finale auf dem Sportplatz der „SV Fortuna“ am Schöppensteg durch, gefolgt von Frankreich, England und Deutschland.

Vielen Dank an:

Cedric Kahl, unser Schiedsrichter der uns beim Fußballtraining und beim Turnier super unterstützt hat,

die Cheerleader und FußballspielerInnen, die unermüdlich trainiert haben,

Nico Löbel, Trainer und Schiedsrichter vom SV Fortuna, der das Turnier strukturiert und fachmännisch organisiert und durchgeführt hat,

SV Fortuna, der Verein der den Platz zur Verfügung gestellt hat,

das Elternkuratoriom vom Hort (Frau Voß, Frau Niebuhr und Frau Rodzies), welche die Kinder an diesem Tag mit leckeren Grillwürstchen und Getränken versorgt haben,

Carlos Martinez, Schulsozialarbeiter, der trotz Corona-Krise es ermöglicht hat, mit diesem Video allen Elternhäusern an diesem Tag auch teilhaben zu lassen, und

die Sponsoren, die mit Sachpreisen unterstützt haben (Familie Voß, Barmer, IKK, Sparkasse und Flora Park).

Damit der Spaß auch im nächsten Jahr nicht zu kurz kommt, plannen wir für 2022 eine Hort-Fußball-WM mit verschiedenen Horteinrichtungen der Stadt Magdeburg, denn…

… mit dem Herz in der Hand und der Leidenschaft im Bein werden wir Weltmeister sein!

Musik von Martin Garrix, feat. Bono & The Edge – We Are The People

Liebe Einschul-Kinder,

hier sind zwei Videos für euch, damit ihr eure zukünftige Schule etwas kennenlernt, bevor es im September richtig los geht. Viel Spaß beim Schauen!

90 Jungen, 93 Mädchen, 10 Schulen, 13 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter

 

In den Sommermonaten ist es alljährlich soweit – das Team der Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes veranstaltet jeweils einen Aktionstag für Mädchen sowie für Jungen. Dabei nehmen traditionell Kinder aus verschiedenen Schulen und Klassen teil, die gemeinsam unter einem Motto arbeiten. Das klingt mit dem Hintergrund von Corona-Vorsichtsmaßnahmen kaum umsetzbar. Doch das Team hat eine kreative Möglichkeit gefunden: Fünf Grundschulen, drei Gemeinschaftsschulen, eine Integrierte Gesamtschule sowie eine Förderschule waren zeitgleich dabei. Mehr als 180 Kinder der 3. bis 5. Klassen aus 10 verschiedenen Schulen nahmen somit an einem Edu-Breakout teil. Das Wort kommt aus dem Englischen und ist eine Kombination der Worte „Education“ (Bildung) und „Break Out“ (Pause). Zuerst setzten sich die Jungen mit dem Thema „Gesunde Ernährung“ auseinander, tags darauf stellten die Mädchen ihr Wissen und ihre Teamfähigkeit unter Beweis.

In den jeweiligen Schulen arbeiteten die Kinder in Kleinteams emsig an sechs verschiedenen Aufgaben. Nach einer gemeinsamen Eröffnung, bei der sich die Kinder mit ihren 13 Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern online kurz vorstellten und vernetzten, fiel der Startschuss.

Jede Aufgabe führte zu einem Hinweis oder einem Code, mit dem eins von sechs Schlössern geöffnet werden konnte. Das Edu-Breakout orientiert sich an der Idee von Escape Rooms, bei denen die teilnehmenden Personen ebenfalls Aufgaben und Rätsel lösen müssen, um sich allerdings selbst aus einem Raum zu befreien.

Die Schlösser sicherten einen besonderen Schatz, der in eine Kiste eingeschlossen wurde. Doch zum Öffnen des letzten Schlosses brauchten die Mädchen und Jungen die Hilfe einer anderen teilnehmenden Schule. In jedem Klassenraum war eine Frage für eine andere Schule versteckt. Bei einem weiteren Online-Treffen konnten die Kinder und Jugendlichen sich gegenseitig die Fragen stellen. Alle rätselten mit, wie viele Stücken Zucker in einem halben Liter Cola enthalten sind oder welche Nahrung wohl die meiste Energie liefert. Durch die Live-Schaltung bekam das Event einen größeren Charakter, fast so, als hätte man sich in Wirklichkeit getroffen. Ein Mädchen knüpfte sogar erste Kontakte, da sie nach den Sommerferien die Schule wechseln wird.

Die Kinder waren begeistert und suchten Zettel und Möbel nach geheimen Hinweisen ab. Stifte mit ultraviolettem Licht, rückwärtsgeschriebene Botschaften und Kombinationsgabe rund um das Thema Ernährung führten gemeinsam zum Ziel.

Am Ende war es so weit, die Kiste öffnete sich. Darin fanden die Mädchen und Jungen ein Rezept mit gesunden und frischen Zutaten für ein sommerliches Getränk. Manche Kinder waren erst zurückhaltend, aber schrieben nach dem Probieren sogar das Rezept ab, um es zu Hause noch einmal mit den Eltern und Geschwistern auszuprobieren.

 

Monique Stolte für das Team der Schulsozialarbeit

Liebe Familien,

seit dem 01.01.2021 unterstütze und ergänze ich das Team der Kita „Sonnenland“ als Sozialarbeiterin. Viele Familien haben bereits den Weg zu mir gesucht und ich konnte Ihnen eine zuverlässige und neutrale Ansprechpartnerin für ihre Anliegen und Fragen sein.

Wenn Sie Fragen oder ein Anliegen haben, dann können Sie mich in der Kita von Montag bis Donnerstag in der Zeit von 8-14 Uhr erreichen. Gern kann auch ein individueller Termin vereinbart werden.

Mögliche Themen können zum Beispiel sein:

  • Fragen zu behördlichen Anliegen, wie Bildung und Teilhabe-Paket, Jobcenter, Wohngeld
  • Herausforderungen im Familien- und Erziehungsalltag
  • Förderung der kindlichen Entwicklung, z.B. Frühförderung, Logopädie, Ergotherapie
  • Übergang von Kita zur Schule
  • Vermittlung zu weiterführenden Hilfsangeboten, wie Familien- und Erziehungsberatung, Erziehungsbeistand

Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und darauf mit Ihnen gemeinsam individuelle und hilfreiche Ideen und Lösungen zu finden!

 

Ein Gemeinschaftsprojekt der Schulsozialarbeit Magdeburger Schulen und der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg

Vom 26.07.- 30.07.2021 findet zum zweiten Mal eine schulübergreifende Geocaching- Aktion statt. Das Projekt, das durch Magdeburger Schulsozialarbeiter*innen und die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ durchgeführt wird, bietet eine alternative Freizeitmöglichkeit für Kinder und junge Erwachsene während der Sommerferien.

Ziel ist es durch online zugängliche Rätsel, die in der ganzen Stadt verteilten Verstecke („Caches“) zu entdecken und sich in das jeweilige Logbuch einzutragen.

In der ersten Ferienwoche können die Schüler*innen mit ihren Schulsozialarbeiter*innen auf Entdeckungstour gehen. Am 30.07.2021 werden die Sieger*innen bei einer Abschlussfeier gekürt.

Ob auch Deine Schule dabei ist, erfährst du unter www.padlet.com/Schulerfolg_am_AEG_MD/Schulen. Hast Du Interesse an der Aktion teilzunehmen, dann wende Dich an Deinen Schulsozialarbeiter / Deine Schulsozialarbeiterin.

Die Schulsozialarbeit der teilnehmenden Schulen und die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg werden finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.

Seit über 20 Jahren bilden wir erfolgreich Mediator*innen aus.

Die hochwertige Ausbildung befähigt die Teilnehmer*innen zur beruflichen Tätigkeit als Mediator*innen und bietet darüber hinaus vielfältigen Nutzen für das eigene Konfliktverhalten in privaten und beruflichen Kontexten.

Für das Ausbildungsjahr 2021/22 hat die Anmeldung begonnen!

Alle Informationen zum Aus- und Weiterbildungsprogramm finden Sie auf der Homepage des Deutschen Familienverbandes Mediationsausbildung – Deutscher Familienverband (deutscher-familienverband.de) und in der Broschüre zur Mediationsausbildung 2021/22 (PDF). Einen Kurzüberblick erhalten Sie über den Flyer zur Mediationsausbildung.

Leitmotiv der Mediationsausbildung

Was wir für uns selbst und unser Zusammenleben als hilfreich erleben, wollen wir mit möglichst vielen Menschen teilen und so einen Beitrag zur Entwicklung einer konstruktiven Streitkultur leisten. Gelingendes Zusammenleben braucht Einfühlungsvermögen, aber auch die Fähigkeit zur Selbstbehauptung. Dabei muss beides in der Herausforderung eines Streites auch praktiziert werden können. Die Ausbildung orientiert sich an den Ansätzen der Gewaltfreien Kommunikation und der Transformativen Mediation.

Ausbildungsziele

  • Befähigung zur beruflichen Anwendung von Mediation
  • Training der mediativen Kommunikation
  • Training des Selbstreflexionsvermögens
  • Befähigung zur Entwicklung von Deeskalationsstrategien und zur Systemischen Konfliktanalyse
  • Erhöhung des eigenen Einfühlungsvermögens und der Vorstellungskraft
  • Beitrag zur Entwicklung einer neuen Streitkultur in der Gesellschaft

Kursort

Die Ausbildung findet in Magdeburg statt.

Seit mehr als einem Jahr müssen sich Schülerinnen und Schüler, aber auch ihre Eltern mit Homeschooling, Lockdown und Wechselunterricht aufgrund der Corona-Pandemie auseinandersetzen. Dabei ist für einige die Lust auf den Präsenzunterricht und die Motivation sich in der Schule einzubringen gesunken, andere stellen womöglich den Schulbesuch ganz in Frage.
Schulverweigerung ist kein Phänomen, dem erst seit der Corona-Pandemie aktiv in Magdeburg entgegengearbeitet wird. Über die bereits etablierten Hilfesysteme und Maßnahmen in Magdeburger Schulen und wie Kinder und ihre Eltern trotz vieler Einschränkungen durch die Corona-Pandemie Mut und Zuversicht entwickeln können, möchten wir in einer Gesprächsrunde mit Vertreterinnen der Schulpsychologie, des Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienstes (Gesundheitsamt), der Schulsozialarbeit und der Beratungslehrkraft der Landeshauptstadt Magdeburg sprechen.


Der Stadtelternrat und die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg laden herzlich alle Magdeburger Eltern, Fachkräfte aus Schulen und weitere Interessierte zum 2. Digitalen Elternstammtisch am 08. Juli 2021 von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr ein.
Wenn Sie konkrete Fragen zu diesem Thema haben, bitten wir Sie diese im Vorfeld an m.ulonska@dfv-lsa.de zu senden.

Die vollständige Einladung und den Zugang zur Veranstaltung über Cisco Webex finden Sie hier: Einladung_2. Digitaler Elternstammtisch

Die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.

 

 

 

Am 25. Juni 2022 feiert der Deutsche Familienverband (DFV) sein 100. Jubiläum. Angesichts der Coronapandemie erinnert der Verband bereits ein Jahr vorher, dass eine starke Lobby für Familien unabdingbar ist.

 

(Magdeburg). „Kinder und Eltern leisten einen entscheidenden Beitrag für unser Gemeinwesen: Ohne sie ist kein Staat zu machen und keine Krise zu bewältigen. Dass in der Pandemie Kinder und Eltern kaum gehört worden sind, ist ein Skandal. Es wird zwar über Familien geredet, aber nicht mit Familien“, sagt René Lampe, Geschäftsführer des DFV Sachsen-Anhalt. „Mehr denn je zeigt es sich, dass Familien eine starke Interessensvertretung brauchen. Ihre Stimme muss laut und unüberhörbar sein.“

Der DFV macht sich seit fast einem Jahrhundert für die Belange von Familien stark. Von einem Zusammenschluss von Kinderreichen hat er sich zu einem übergreifenden Verband für alle Familienformen entwickelt: für Alleinerziehende, Eltern mit vier oder fünf Kindern, Großeltern oder Patchworkfamilien. „Familie ist so bunt wie nie zuvor. Genauso vielfältig sind die Herausforderungen, mit denen sich Eltern und Kinder auseinandersetzen müssen“, so Lampe. „Die Aufgabe der Politik ist es, Familien zu ermöglichen, ihr Familienleben nach eigenen Wünschen zu gestalten. Das ist die oberste Maxime der Familienpolitik. Wer bestimmte Familienformen fördert, andere hingegen diskriminiert, der atmet nicht den Geist unserer liberalen und freiheitlichen Verfassung.“

„Der Familie verpflichtet“  ist das Leitbild des DFV. Seine Mitglieder engagieren sich auf Orts-, Landes- und Bundesebene für eine familiengerechte Gesellschaft und eine Familienpolitik, die Eltern und Kinder in den Mittelpunkt des politischen Handelns stellt. Als mitgliedergetragener und bundesweit aktiver Verband versteht sich der DFV als überparteilicher Sparringpartner der Politik.

„Um die Rechte von Familien zu schützen, scheut der Deutsche Familienverband auch nicht den Gang vor das Bundesverfassungsgericht“, sagt Lampe. „Mehr als einmal haben DFV-Mitglieder wegweisende Familienurteile in Karlsruhe einklagen müssen. Was heute eine familienpolitische Selbstverständlichkeit ist – wie die Anrechnung von Kindererziehungszeiten – mussten wir vor vielen Jahren hart erkämpfen. Jetzt stehen wir wieder vor dem Bundesverfassungsgericht und wollen einen Kinderfreibetrag in der gesetzlichen Sozialversicherung erstreiten. Wir werden nicht müde, für Familien einzustehen.“

Der DFV fordert alle Familien und alle am Wohl der Familien Interessieren dazu auf, aktiv zu werden. Je mehr Menschen sich für Familien einsetzen, desto hörbarer sind ihre Interessen. „Ein Like auf einer Social Media-Plattform verändert kaum etwas. Sehr wohl aber engagierte Menschen, die füreinander einstehen“, so Lampe.

 

Weiterführende Information

Mitgliedschaft beim DFV

 

Solidarpakt für Familien (Grundsatzprogramm des DFV)