Die Kita-Sozialarbeit wird auch dabei sein!

Seit Anfang des Jahres bereiten sich die Kinder vor, die sich für die Schlichtung von Streit an der Schule interessieren. Wenn Normalität wieder in die Schule eintritt, dann werden die Kinder einen Test absolvieren und offiziell zu Streitschlichter ernannt. So sieht das Heft aus, das den Kindern bei ihren Ehrenamt unterstützt:

Zum Schuljahresbeginn erhielten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c und 7c die Möglichkeit ihre sozialen Kompetenzen in einer besonderen Umgebung zu zeigen. Die Hauswirtschaftsküche ist ein Ort der Begegnung an diesen beiden Tagen. Gemeinsam mit ihrer Schulsozialarbeiterin Frau Dannehl widmeten sich die Schülerinnen und Schüler dem Projekt Pizza backen. Von der Gruppeneinteilung zur Rezept- und Einkaufsplanung, dem Einkauf, der Vorbereitung aller notwendigen Küchenmaterialen über die Herstellung des Teiges und der Sauce, dem Belegen der Pizzen, dem Eindecken der Tische bis hin zum Abwasch standen die Köchinnen und Köche an diesem Tag vielen unterschiedlichen Herausforderungen in Kleingruppen und der Großgruppe gegenüber. Immer wieder musste sich abgesprochen werden, wer welche Teilaufgaben übernimmt, um am Ende das gemeinsame Großprojekt Pizza auf den Tisch zu bringen. Beide Klassen beendeten den gemeinsamen Projekttag mit mmmmhhhhh und aaaahhhhh, war das lecker und ein cooler Tag.

 

Die Kita-Sozialarbeiter*innen des DFV erhielten am 09.09.22 Sachspenden von den Kolleg*innen (Julian Theunissen und Carolin Chmelka) des IRC Projektes „Vor-Sprung“.  Es handelten sich hierbei um Tablets, Kopfhörer und Symbolkarten. Diese können absofort in der Arbeit mit den Zielgruppen genutzt werden.

„Vor-Sprung“ gestaltet den Übergang von der Kita in die Grundschule für neuzugewanderte Kinder sicher und erfolgreich.

Beratungsstellen für erwachsene Zuwanderer sollen ab nächstem Jahr 22 % weniger Zuschüsse vom Bund erhalten. René Lampe, Vizepräsident des Deutschen Familienverbandes (DFV), fordert von der Bundesregierung, die Förderung dauerhaft zu sichern.

(Berlin/Magdeburg). Etwa eine halbe Million Menschen hat die Migrationsberatung in Deutschland im vergangenen Jahr erreicht. Möglich wird das durch die Arbeit von 1.371 festen und mobilen Beratungsstellen, die zugewanderten Ratsuchenden praktische Hilfe leisten.

„In der Migrationsberatung erhalten erwachsene Zuwanderer jeden Geschlechts Rat und Unterstützung ab dem ersten Tag. Die Beraterinnen helfen bei Anträgen, bei der Suche einer Wohnung oder eines Kitaplatzes, bei der Erwerbung von Sprachkenntnissen, bei Fragen zum Aufenthalt oder Familiennachzug und vielem mehr. Dieses Angebot, das mittlerweile seit 2005 besteht, hat sich bewährt und stärkt zuverlässig das örtliche Gemeinwesen“, so Lampe.

Die Migrationsberatung hat sich in den jüngsten Krisensituationen als unverzichtbar erwiesen: In der Pandemie konnte sie – anders als viele Behörden und soziale Einrichtungen bundesweit – ihr Angebot durchweg aufrecht erhalten. Auch den geflüchteten Menschen aus der Ukraine steht sie unmittelbar zur Seite.

„Der Beratungsbedarf ist unverändert hoch und es ist davon auszugehen, dass er weiter steigen wird. Gleichzeitig ist die Beratung durch Lockdowns, schlechte Erreichbarkeit und lange Bearbeitungszeiten in den Ämtern aufwendiger geworden. Das heißt, dass die Beratungsstellen tatsächlich mehr Unterstützung brauchen, keinesfalls weniger“, sagt Lampe.

Mit der geplanten Kürzung von 22 % würden der MBE, wie das Beratungsangebot abgekürzt heißt, deutlich weniger Mittel zur Verfügung stehen. Für Schutzsuchende aus der Ukraine und Afghanistan, für zugewanderte Fachkräfte und auch für EU-Bürger würde notwendige Unterstützung fehlen.

„Der Deutsche Familienverband hält Einsparungen bei der Migrationsberatung zu diesem Zeitpunkt für völlig unangebracht. Wir fordern die Bundesregierung auf, umzulenken und die Förderung zu verstetigen, damit die Beratungsstellen weiterhin hochwertige und zuverlässige Arbeit leisten können. Eine Regierung, die sich einen Paradigmenwechsel in der Migrationspolitik auf die Fahnen geschrieben hat, ist dazu verpflichtet“, so der Vizepräsident.

Lampe schließt sich stellvertretend für den DFV zudem dem Aufruf der Bundesarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtspflege zum Aktionstag für die Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) am 14. September an. Alle Beteiligten seien aufgefordert, die Bedeutung und den Nutzen ihrer Arbeit sichtbar zu machen. Informationen dazu würden in Kürze veröffentlicht.

 

Am 8.8. 2022 konnten wir mit politischen Entscheidungsträgern in den Austausch gehen.

Nach 2,5 Jahren Projekterfahrung der Kitasozialarbeit stellten wir die Soziale Arbeit im „Weltkinderhaus“ vor. Die gemeinsame Reflexion machte es nochmal sichtbar wie wichtig es ist, Familien mit der Kitasozialarbeit zu begleiten und ein Angebot verschiedener Unterstützungsmöglichkeiten auf zu zeigen.

Wir wünschen uns, dass die Kitasozialarbeit in der Stadt  Magdeburg auch zukünftig für die frühkindliche Bildung und Begleitung von Familien fest etabliert wird.

 

 

Für den Bereich Schulsozialarbeit an Magdeburger Sekundarschulen sucht der Deutsche Familienverband LV Sachsen-Anhalt e. V. ab dem 01.08.2022 Sozialarbeiter*innen (Vollzeit 40 Stunden). Gefördert wird das Projekt im Rahmen des landesweiten ESF+-Programms „Schulerfolg sichern“. Das Projekt ist befristet bis 31.07.2024.

Die Aufgaben der bedarfsbezogenen Schulsozialarbeit:

  • Beratung, Unterstützung und Zusammenarbeit mit Eltern und Familien
  • Intervention und Beratung in akuten Krisensituationen
  • Umgang mit Schulverweigerung, Mitwirkung bei Prozessen zur Vermeidung von Schulverweigerung und Sicherung von Schulerfolg
  • Vermittlung von Bildungsangeboten
  • Lebensweltliche Beratung von Schülern und Schülerinnen, insbesondere in schwierigen Lebenslagen
  • Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schulleitungen und regionalen Akteuren
  • Bedarfsbezogene Projektarbeit und Gruppenarbeit
  • Zusammenarbeit mit Institutionen und interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Dokumentation und Evaluation des Projektes
  • Förderung des sozialen Lernens, der Partizipation und der Konfliktbewältigung

Erwartungen an den/die Mitarbeiter*in:

  • (Fach-)Hochschulabschluss in Erziehungswissenschaften, Sozialarbeit oder Sozialpädagogik vergleichbarer Abschluss
  • Erfahrung in der (schulbezogenen) Bildungs- oder Beratungsarbeit, Einzelfallhilfe und Gruppenarbeit und Netzwerkarbeit
  • Sozialpädagogische Gruppenarbeit
  • selbständiges Arbeiten und die Fähigkeit zum Wirken im Team
  • Belastbarkeit und Reflexionsfähigkeit
  • Fähigkeit zum wertschätzenden Umgang
  • hohe kommunikative Kompetenz

Wir bieten:

  • Möglichkeiten des fachlichen Austausches und der Supervision
  • tarifliche Entlohnung nach TV-L

Die Bewerbungsunterlagen sind per Mail oder postalisch beim Deutschen Familienverband LV Sachsen-Anhalt e. V. einzureichen.

Stellenausschreibung als PDF: hier

 

Anschrift:

Deutscher Familienverband LV Sachsen-Anhalt e. V.

René Lampe

Johannes-R.-Becher-Str. 57

39126 Magdeburg

 

Email:              R.Lampe@dfv-lsa.de

Internet:          www.dfv-lsa.de,

Telefon            0391/7217470

   

Alle Jahre wieder reisen Schulsozialarbeiterinnen des DFV mit 30 Mädchen an tolle Orte, um den Kindern einen kleinen Urlaub zu ermöglichen und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. In diesem Jahr ging es ins Kloster St. Ludgerus nach Helmstedt. Die Fahrt begann mit einer turbulenten Anreise mit der Deutschen Bahn – Dank 9€-Ticket und überfüllten Waggons konnte nur die halbe Gruppe in den Zug steigen und nach Helmstedt reisen. Durch die spontanen Reaktionen der Eltern, die sich sofort bereit erklärten, die andere Hälfte der Reisegruppe mit privaten Autos zu transportieren – ein großes Dankeschön an die Eltern, erreichten alle gesund und etwas aufgeregt die wunderschöne Unterkunft im Herzen des tatsächlich 2400 Jahre alten niedersächsischen Städtchens. Nach ersten organisatorischen Dingen, erkundeten wir gemeinsam das ehrwürdige Gebäude und lernten uns kennen. Nach dem Abendessen wurde es kreativ: Steine bemalen, Komplimentesäckchen nähen, Glitzertattoos auftragen, neue und alte Spiele spielen. Und schwups war es Zeit fürs Bettchen. Und ob es an der zu erwartenden Hitzewelle oder der Aufregung des Tages lag – um 22 Uhr war Nachtruhe und aus den meisten Zimmern nur noch entspanntes schnarchen (atmen) zu hören. Am nächsten Tag standen drei mega coole Workshops auf dem Plan, welche alle Mädchen in Kleingruppen durchliefen. Im Theaterworkshop waren Fantasie und Mut zum laut sein gefragt. Beim Tanzen studierten die girls in Null Komma Nix eine Line-Dance-Choreografie ein und im Entspannungs-Workshop gab es Einblicke in Klanggeschichten, Fantasiereisen und eine Igelballmassage. Die Mädchen waren begeistert und sprühten vor Energie. Nach dem Mittag stand das nächste Highlight auf dem Plan: SHOPPING!!! Mit Rucksack und dicken Taschengeldbeuteln schritt unser Mädelstross gen alten Stadtkern, um Rossmann, Woolworth und C&A „leer“ zu kaufen. Überglücklich traten die Kids nach zwei Stunden den Rückweg an, um zurück im Kloster den neuen Schmuck anzulegen, die neuen Kleider anzuziehen oder auch Beautymasken aufzulegen, um morgen fürs Schwimmbad wieder wunderschön zu strahlen 🙂 Auch die nächsten zwei Tage sind gefüllt mit coolen Aktionen wie Modenshow, Discoabend und vieles mehr.

   

   

  

 

Die Sommerferien haben begonnen und die meisten Schülerinnen und Schüler genießen ab jetzt das Ausschlafen und Relaxen. Das es auch anders geht, bewiesen heute 14 sportbegeisterte Jungen und Mädchen, welche voller Vorfreude auf den Start des Headis-Ferien-Projektes warteten. Überpünktlich versammelten sich die Kinder und Jugendlichen in der Turnhalle der Ganztagsgrundschule (GTGS) Lindenhof, um die Tischtennisplatten aufzubauen und sich zu erwärmen.

Die Idee für das Kooperationsprojekt zwischen der Schulsozialarbeiterin Jessica Froese der GTGS Lindenhof und Michaela Pflanz, Stadtsportbund – Mobile Kinder- und Jugendarbeit – entstand bei der Auftaktveranstaltung der Projektreihe „Stark gegen Gewalt“, welche von Sozialarbeiter:innen der offenen Kinder- und Jugendhilfe und der Schulsozialarbeit im Netzwerk Reform geplant und umgesetzt wird (https://dfv-lsa.de/netzwerk-reform-stark-gegen-gewalt-1-0/).

Beim Headis-Ferien-Projekt trafen unterschiedliche Gruppen aufeinander: zum einen Schüler der GTGS Lindenhof, die regelmäßig an der Arbeitsgemeinschaft (AG) Headis teilnehmen, zum anderen ehemalige Schülerinnen und Schüler, die vor einem, zwei und auch drei Jahren bereits ein Teil der Headis-AG waren sowie Jungen aus verschiedenen Schulen, die gemeinsam mit Michaela den Headissport kennenlernen und ausprobieren wollten. Unter dem Motto „Kinder lernen von Kindern“ wurden fleißig Regeln erklärt, Angaben geübt und gezielte Zuspiele trainiert. Die Stimmung war großartig. Am Ende traten die Kinder in einem Turnier gegeneinander an, wobei alle ein faires und respektvolles Miteinander lebten.

Die Rückmeldungen der Kinder zeigten, dass es eine richtig coole Idee war, diesen Tag zu organisieren.

Erholt euch gut und bleibt gesund!

Eure Trainerin Schmetterhead 🙂