Liebe Eltern,

aufgrund der aktuellen Lage ist es uns als Kita Sozialarbeiter*innen im Moment nicht möglich, Sie vor Ort so zu unterstützen, wie wir dies gerne tun würden.

Aber gerade in dieser turbulenten Zeit ist es manchmal besonders wichtig jemanden zu haben, an den man sich mit Fragen und Anliegen wenden kann oder der einfach einmal ein offenes Ohr für alles hat, was einen gerade bewegt.

Aus diesen Gründen und um das Angebotsspektrum der Kita Sozialarbeit beim Deutschen Familienverband Sachsen-Anhalt e.V. auszuweiten, bieten wir Ihnen ab sofort neue/weitere Möglichkeiten, um mit uns in Kontakt zu treten und sich über aktuelle Themen zu informieren.

Neben der Möglichkeit uns telefonisch und per E-Mail zu kontaktieren, bieten wir Ihnen auch Sprechzeiten über Skype und unsere neue Facebook-Seite an, die wir ab sofort mit interessanten Hinweisen, Tipps und Themen für Sie füllen werden – schauen Sie dort gerne vorbei und informieren sich!

 

Alle Möglichkeiten uns zu kontaktieren finden Sie auf dem folgenden Brief:

Elternbrief Telefonberatung_Kontakte

 

Wir freuen uns von Ihnen zu hören oder zu lesen!

Viele Grüße sendet Ihr Team der Kita Sozialarbeit

Liebe Kinder, liebe Eltern,

auch in der Corona-Zeit denken wir an Euch und möchten Euch mit den Kurzfilmen ein paar kreative Ideen für zu Hause schenken.

Lasst euch verwöhnen und viel Spaß damit.

 

 

 

 

Liebe Eltern,

die Corona-Krise stellt Familien nicht nur vor organisatorische sondern auch finanzielle Herausforderungen. Viele Familien sind plötzlich von Kurzarbeit betroffen und haben viel weniger Geld im Monat zur Verfügung als bisher.

 

Das Bundesfamilienministerium (BMFSFJ) hat hierfür ab dem 01.04.2020 den Notfall-Kinderzuschlag eingeführt. Von April bis September 2020 soll so noch mehr Familien der Zugang zum Kinderzuschlag ermöglicht werden.

 

Was ist der Kinder-Zuschlag (KiZ)?

Durch den Kinderzuschlag können Familien mit kleinem Einkommen pro Monat und Kind bis zu 185 € erhalten – zusätzlich zum Kindergeld.

Ob ein Einkommen als klein bzw. für die Familie nicht ausreichend angesehen wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B.: Wie viele Elternteile und Kinder leben in der Familie? Wie alt sind Ihre Kinder? Wie hoch sind die monatlichen Wohnkosten Ihrer Familie?

Bisher wurde der Kinderzuschlag auf der Grundlage des durchschnittlichen Einkommens der letzten 6 Monate berechnet. Durch die Corona-Krise soll Ihnen und Ihrer Familie jetzt aber schneller und einfacher geholfen werden!

 

Der Notfall-Kinderzuschlag:

  •  Wenn Sie zwischen dem 01.04. und 30.09.2020 einen Antrag auf Kinderzuschlag stellen, müssen Sie nur noch Ihr Einkommen des letzten Monats vor der Antragstellung nachweisen. Im April ist also z.B. Ihr Einkommen aus März 2020 die Grundlage der Berechnung. So kann schneller berücksichtigt werden, wenn Ihre Familie z.B. durch Kurzarbeit plötzlich weniger Geld zur Verfügung hat.
  • Zusätzlich müssen weiterhin die Angaben zum Einkommen der Kinder und zu Ihren Wohnkosten gemacht werden.

Hier können Sie sich zum Thema Notfall-Kinderzuschlag informieren und den Antrag direkt über ein Onlineformular stellen:

https://www.bmfsfj.de/kiz

 

Auch wir als Kita-Sozialarbeiter*innen stehen Ihnen bei diesem Thema unterstützend und beratend zur Seite und helfen Ihnen bei der Antragstellung! Nehmen Sie gerne telefonisch oder per Mail Kontakt zu uns auf.

 

Viele Grüße sendet Ihnen Ihr Team der Kita-Sozialarbeit des DFV Sachsen-Anhalt e.V.

 

Bildquelle: https://www.bmfsfj.de/kinderzuschlag

 

 

Im Februar kamen mehr als 60 Jungen aus 8 verschiedenen Magdeburger Schulen in Begleitung ihrer Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen zusammen, um innerhalb eines Tages in verschiedenen Workshops einen Tanz einzustudieren und am Nachmittag aufzuführen.

Schon am frühen Morgen strömten die Jungen zwischen 8 und 11 Jahren aus Reform, Mitte, Olvenstedt, Nord und Neustädter Feld in die Tanzschule Dance Complex nach Buckau. Aufgeregt und mit großen Erwartungen warteten sie auf die Eröffnung des Tages.

Der Jungentanztag ist eine Neuauflage der Schulsozialarbeit. In den zurückliegenden Jahren gab es bereits einen Tag nur für Jungen, aber nicht in dieser Form. Aus der Jungenrallye, in der die Kinder in Teams gegeneinander antraten, ist der Jungentag geworden, der sich auch in Zukunft einem bestimmten Thema wie beispielsweise Sport, Musik oder Tanz widmen soll. Aber auch an diesem Tag geht es um ein faires Miteinander, die Stärkung des Selbstbewusstseins sowie ein einzigartiges Erlebnis für die Kinder.

In diesem Jahr konnten die Jungen zwischen den Angeboten Hip-Hop, Streetdance oder Breakdance wählen und studierten mit viel Ausdauer, Konzentration und Engagement die verschiedenen Tänze ein. Vornehmlich tanzten Kinder, die zuvor noch nie nach einer Choreographie getanzt haben mit anderen, die bereits regelmäßig in ihrer Freizeit tanzen.

Am Nachmittag war es dann endlich soweit – stolz präsentierten alle Kinder gemeinsam in der Tanzschule ihre neu erlernten Fähigkeiten. Die anwesenden Familien zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Leistung ihrer Kinder. „Ich will nächstes Jahr unbedingt wieder dabei sein!“, war nach der gelungenen Aufführung mehrfach zu hören.

 

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Einmal im Jahr heißt es für die Mädchen und Jungen der GTGS Lindenhof „Ab an die frische Luft“. Gemeinsam mit ihren Schulsozialarbeiterinnen Jessica Froese und Monique Stolte drehen sie im Stadtpark ein paar Runden – ob mit Inlinern oder ihrem Skateboard, mit Rad oder Roller – alles was rollt ist erlaubt.

Auch Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule „Francke“ und der Grundschule „An der Klosterwuhne“ nahmen am letzten Aktionstag mit ihren Schulsozialarbeiterinnen teil. Die Eltern der Kinder waren auch eingeladen, sodass viele Menschen mit Freude an Bewegung zusammentrafen. Nach der ersten großen gefahrenen Runde im Stadtpark saßen alle Beteiligten bei einem Picknick zusammen. Einige waren k.o. und glücklich über eine Pause. Die Zeit wurde u. a. für Gespräche, Spiele und ein besseres Kennenlernen genutzt. Andere hingegen blieben nicht lange sitzen und starteten freudestrahlend mit ihrer zweiten großen Runde auf ihren Rädern durch.

 

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Die aktuelle Situation stellt für uns alle eine ganz besondere und herausfordernde Zeit dar. Umso wichtiger ist es, sich abzulenken und sich an die schönen Momente zu erinnern.

 

Das letzte Schuljahr endete mit einer Projektfahrt in die Sommerferien. 30 Mädchen aus fünf Magdeburger Schulen verreisten mit ihren Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverbandes Sachsen-Anhalt e.V. nach Thale.  Die dreitägige Fahrt stand dieses Mal unter dem Motto VERSPIELT.

Treffpunkt war der Magdeburger Hauptbahnhof. Überpünktlich und voller Vorfreude versammelten sich dort alle Beteiligten. Die Aufregung der Kinder war deutlich spürbar. Nach Zimmer beziehen und Stärkung am Mittagstisch, lernten sich die Mädchen durch verschiedene Übungen kennen und wurden so auf das diesjährige Motto eingestimmt. Gummitwist, Hüpfekästchen und Fadenspiele, welche schon früher viele Kinder begeisterten, wurden vorgestellt und ausprobiert. Das Motto VERSPIELT hieß dabei aber nicht nur, sich spielerisch zu betätigen, sondern auch durch gemeinsame Gespräche und Aktionen zum demokratischen Denken anzuregen und eine Vielfalt in allen Lebensbereichen als Bereicherung zu erleben. Ziel der Sozialpädagoginnen war es mit Mädchen aktiv zu werden und die geschlechterspezifischen Interessen aufzugreifen. Die Spiele von früher, aber auch die Spiele von heute, brachten die Mädchen in Bewegung und Kontakt mit anderen und sorgten gleichzeitig für Spaß und gute Stimmung. Die Wanderung am Nachmittag zum Hexentanzplatz erwies sich als große Herausforderung für die Kinder. Doch durch gegenseitiges Motivieren und Unterstützen, wuchsen die Mädchen über sich hinaus und meisterten die Wanderung mit Bravour. Ausgepowert aber zurecht stolz fielen die Kinder am Abend ins Bett.

Insgesamt traten die Mädchen als geschlossene Gruppe auf. Es wurden neue Freundschaften geschlossen und Kontakt mit den Schulsozialarbeiterinnen der weiterführenden Schulen aufgebaut. Diese ersten Kontaktknüpfungen erleichtern den Mädchen den Übergang an die weiterführenden Schulen nach den Sommerferien. Um nachhaltig die Kontakte aufrecht zu erhalten, fand im August ein Nachtreffen aller Beteiligten statt.

Am letzten Tag bekamen die Kinder die Aufgabe, die Erlebnisse der Mädchenfahrt zu reflektieren und ihr persönliches Highlight zu benennen. Schweren Herzens traten die Mädchen die Heimreise an. Was ihnen bleibt, sind die schönen Erinnerungen an das Mädchencamp und die Vorfreude, die „neuen“ Spiele von früher demnächst auf dem Schulhof auszuprobieren.

 

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert.

Dieses Projekt fand im letzten Sommer statt als Kooperation zwischen der Schulsozialarbeit des DFV, dem Spielwagen e.V. und POWGAMES unter Trägerschaft der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V.

Gefördert wurde es vom Europäischen Sozialfonds, dem Land Sachsen-Anhalt und der Stadt Magdeburg.

Bereits im Januar starteten einige neugierige Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 8 und 9 mit Crossfit Coach Jan Falk in eine Schnupperstunde des Fitness- und Athletiktrainings. Vom ersten Moment an war klar, hier wird richtig geschwitzt. Das macht aber nicht jeder für sich allein, sondern es wird in der Gemeinschaft trainiert.  Das gegenseitige Anfeuern zur Erreichung der individuellen Ziele ist dabei Ehrensache. Jan Falk weiß die Jugendlichen zu motivieren. Im Hintergrund läuft coole Musik von ihm oder den Schülerinnen und Schülern. Das setzt gleich noch mehr Energie für das Training frei.

Das neue AG Format befindet sich in der Erprobungs- und Aufbauphase. Jan Falk und Cindy Dannehl, Schulsozialarbeiterin der Comeniusschule, haben sich aber schon jetzt auf weitere AG Stunden verständigt.

Die Schulsozialarbeit an der „Comeniusschule“ wird aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.

 

Im Februar erhielten die Schülerinnen und Schüler der 5ten Klassen der Comeniusschule die Möglichkeit gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der 9ten Klassen der Gemeinschaftsschule Eilsleben alternative Freizeitgestaltungen zu (er)schaffen.

Im Rahmen der Berufsorientierung besuchte die Schüler*innengruppe aus Eilsleben die Comeniusschule. Ziel war es, herauszufinden, ist das Berufsfeld der Kinderbetreuung inkl. Tagesgestaltung etwas für mich.
Im Gepäck hatten sie jede Menge Spielideen für ihre Gastgeber. Nach einem kurzen Kennenlernen war klar, wir haben Lust und Laune etwas gemeinsam zu schaffen.
Es wurde gemalt, geschnitten, geklebt wieder verworfen und neugestaltet. Zu keinem Zeitpunkt kam Langeweile oder Frust auf. Denn das gemeinsame Ziel stand fest, am Ende wollen wir das neu entwickelte Spiel auch spielen. Gesagt, getan alle Kleingruppen erprobten ihre Spiele und beendeten den Tag mit dem Fazit: „Vom Tag heute, erzählen wir den anderen in unsere Schule und hoffen, dass es wiederholt wird.“

Das Projekt wurde konzipiert, vorbereitet und begleitet von Frau Kasper (stellvertretende Schulleiterin Eilsleben), Frau Schuster (Klassenlehrerin Eilsleben), Herrn Musch (Schulsozialarbeiter Eilsleben), Frau Beyer-Bauske & Frau Bonneß (Klassenlehrerinnen Comeniusschule), Frau Dannehl (Schulsozialarbeiterin Comeniusschule) sowie beider Schulleitungen.

Die Schulsozialarbeit an der „Comeniusschule“ wird aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.

Die ganze Welt befindet sich momentan in einer angespannten und ungewissen Phase.

Die Auswirkungen lassen sich auch im eigenen Alltag erfahren. Viele Menschen verbringen den Großteil des Tages in den eigenen 4 Wänden mit ihren Familien oder im Haushalt lebenden Personen. Diese neue Situation birgt großes Potential für Frustration, Konflikte oder gar Gewalteskalation.

„Raus gehen“, Sport treiben oder Freunde treffen sind in Zeiten der Corona-Krise nur eingeschränkt bzw. nicht umsetzbar.

Was kann ich alternativ gegen den Stress machen?

Die Dachorganisationen für Männer- und Väterarbeit aus der SchweizÖsterreich und Deutschland haben hierfür eine 10-Schritte Handlungsempfehlung entworfen, welche auf deren Websites in verschiedenen Sprachen zum Download zur Verfügung stehen.

 

Hier geht es zum Survival-Kit für Männer unter Druck

 

Außerdem ist die Beratungsstelle ProMann weiterhin bei akutem Bedarf für Sie telefonisch oder per Mail unter folgenden Kontakten erreichbar!

ProMann Magdeburg: 0391-72 17 44 1 | promann@dfv-lsa.de

ProMann Halle: 0151-23 23 30 21 | a.goedecke@dfv-lsa.de

ProMann Dessau: 0157 88 11 88 84 | promann.dessau@dfv-lsa.de

Hinweis: In der Woche vor Ostern ist es möglich, dass nur eines der drei hier aufgeführten Telefone besetzt ist!

 

Bleiben Sie gesund!

 

Bildquelle:<a href=“https://de.vecteezy.com/gratis-vektor/stress“>Stress Vektoren von Vecteezy</a>

Über die  Obst- und Gemüsespende des Kaufland Nord in Magdeburg freuen sich im März die Schüler der GMS Thomas Müntzer.  „Im Hauswirtschaftskurs packen jetzt alle mit an, denn gegessen wird immer gern.“ sagt die Kursleiterin. Viele Hände machen der Arbeit schnell ein Ende! So werden Früchte und Gemüse gewaschen, zerteilt und zubereitet. In 3 schnellen, einfachen und gesunden Rezepte verwandeln die Schüler*Innen die Zutaten in leckere Speisen. Mandarine, Grapefruit, Orange wird Saft. Andere Früchte zu einem leckeren Smoothie und das Gemüse zu Ratatouille.  Am Ende wird alles probiert. Mmmh…lecker!

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen Anhalt gefördert.

                   Mit Neugier und dem Interesse neue Erfahrungen und Lebenswelten zu entdecken starteten SchülerInnen der Thomas Müntzer Gemeinschaftsschule in die Projektwoche in den März zum Thema Charlie´s House. Gemeinsam mit ihren Schulsozialarbeiterinnen Frau Sander und Frau Wolff begaben sich 21 Schüler und Schülerinnen auf eine spannende Fantasiereise.

Die Projektidee

Die Vorlage entstand im Ursprungsland des Hauptdarstellers Charlie, in Südafrika. Das gleichnamige Kinderbuch „Charlie´s House“ aus dem fernen Kontinent entstand 1995 und beschreibt das Leben des kleinen afrikanischen Jungen mit seiner Mutter und der Oma in einem Township in Kapstadt. Das Projekt hatte zum Ziel den Kindern eine andere Perspektive auf ihre doch sehr gute Lebensweise in Deutschland zu ermöglichen. Charlie lebt dort in einfachsten Verhältnissen, ohne eine Fülle von Spielsachen und ohne eigenem Zimmer. 

Zum Einstieg in das Buch machten sich die Kinder untereinander bekannt. Jeder durfte erzählen mit wie vielen Personen er zu Hause lebt, wie ihre Zimmer gestaltet sind und welche Spielsachen ihnen besonders wichtig sind. Natürlich wurde auch stolz berichtet welche Spielkonsolen jeder so nutzt.

Afrika ein riesiger Kontinent:

Die wilde Tierwelt Afrikas war den Kindern wohl bekannt, schließlich leben Tiere aus Afrika in unserem Zoo in Magdeburg. Jeder nahm sich eines der zahlreichen Plastikexemplare und stellte sein Lieblingstier vor. Kleine Ergänzungen zu den Tieren durften die Kinder aus einem Tierlexikon der Gruppe vorlesen und Bilder zeigen. Eine runde Obstsalat zum Jumanji* umgewandelt (*Filmvorlage, Stuhlkreismethode) lockerte die Theorie ein wenig auf und brachte die Kinder mit viel Spaß ins Schwitzen. Wie kommt man eigentlich nach Afrika? Eine der ersten Fragen aus der Gruppe. Doktor Google half die Frage zu beantworten. Zu Fuß 180 Tage und 25 Länder bis nach Südafrika. Zur Vorbereitung des Fluges hieß es dann, ich packe meinen Koffer und nehme mit… . Sind alle flugbereit und geimpft? 

Ein kleiner Abstecher in die Hygiene anderer Länder muss sein. Alles gecheckt! Nun, aber Koffer packen! Jeder Flug ist gepäckbeschränkt, sodass jeder nur ein Teil mitnehmen konnte und selbstverständlich seinen Nachbarn. Ohne Gruppe, dass war den Kindern jetzt klar, kommen wir in einem fremden Land nicht zurecht. Dann „flogen“ die Kinder doch lieber mit der Inselspielmethode und ihren Teppichfliesen ausgestattet über Frankreich und Spanien in einer riesigen Kurve nach Kapstadt. Während des Fluges der spannenden Flugsimulation war „Reinhardt Mey“ zu hören, denn schließlich waren sie alle über den Wolken. Die Landung war erfolgreich und die ersten farbigen Eindrücke des Buches für die Kinder ein neuer Eindruck. Die pastellfarbenen Erdtöne eine ganz andere Form einer Kinderbuchillustration. Die realistische Form der Darstellung war für die Kinder neu. Die Kinder lernten Charlie´s Wellblechhütte und deren nähere Umgebung kennen. Hier konnten die Kinder Gemeinsamkeiten und Unterschiede diskutieren. Neben der sichtbar ärmlichen Einrichtung der Hütte von Charlie, ist der kleine Buchheld dennoch reich an Ideen und Kreativität. Wo geht Charlie eigentlich zur Toilette? Die Toiletten sind oft Gemeinschaftsräume, weit weg von der eigenen Hütte,  um nur ein Beispiel zu nennen. Die Traumwelt des „Jungen Charlie“ und seine Fantasie aus beliebigen Müllresten Spielzeug zu basteln und für seine Familie und sich ein Traumhaus zu schaffen, fanden die Kinder spannend erzählt und dargestellt. Nun waren die Kinder selbst gefragt mit Charlie Fantasie zu gestalten.

Jeder Schüler brachte etwas Müll von zu Hause mit. Darunter Plastikflaschen, Schuhkartons oder Einwegbecher, alles was der Haushalt täglich liefert. Hier stellten die Kinder fest, dass zu viel Müll entsteht und einige von den Kindern auch täglich den Müll rausbringen müssen. Die Kinder redeten über Müllvermeidung und die Verschmutzung unserer Umwelt. Sie stellten auch fest, dass Mülltrennung längst nicht in jedem Haushalt gemacht wird. Mit etwas Klebstoff und Schere entstanden aus den vormals abgeschriebenen Restposten einzigartig gestaltete Wohnideen der Kinder. Jedes der Kinder stellte sein kleines „House“ vor, darunter waren natürlich auch Wohngemeinschaften. In einer Galerie am letzten Tag der Projektwoche bekam jedes der Kinder Anerkennung für seine Bastelarbeit durch die Gruppe und in der Auswertung der Projektwoche konnten alle zufrieden zurückblicken.

Ein gelungenes Projekt der Schulsozialarbeit gefördert über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes  Sachsen- Anhalt.