Zweijährige Ausbildung geht zu Ende

Seit dem dritten Schuljahr besuchten die Kinder der Ganztagsgrundschule Lindenhof regelmäßig die Arbeitsgemeinschaft Streitschlichter, die durch die Schulsozialarbeiterin des Deutschen Familienverbandes Monique Stolte an der Schule angeboten wird. Die Mädchen und Jungen haben eine Menge gelernt: von Gesprächsführung und aktivem Zuhören, über das Kommunikationsmodell Eisberg bis hin zu Teamarbeit. Sogar an einem Wochenendseminar hat ein Großteil der Gruppe teilgenommen. Nach mehr als 40 Ausbildungsstunden ist eine Prüfung zum Mediator nach den Bundesstandards der Schülermediation möglich. Auf diese mussten die AG-Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die coronabedingten Schulschließungen länger warten als geplant. Die Arbeitsgemeinschaft setzt sich aus neun Kindern aus drei unterschiedlichen Klassen zusammen. Daher erfolgte die halbstündige Prüfung in klassenhomogenen Kleingruppen oder als Einzelgespräch. Trotz Aufregung und der Zwangspause in Sachen Streitschlichter-AG konnten die Kinder alle Fragen beantworten.
In den Sommerferien war es dann endlich so weit: Die Kinder der Arbeitsgemeinschaft erhielten im Rahmen eines besonderen Projekttages ihr wohlverdientes Abschlusszertifikat.

 

Gemeinsam wurde über die zurückliegenden zwei Jahre der Arbeitsgemeinschaft reflektiert und noch einmal das Erlernte wiederholt und aufgefrischt.

„Ich habe auch viel für mich selbst gelernt und streite seit der AG weniger“, so ein Schüler. So wie ihm geht es dem Großteil der kleinen Gruppe: „Ich versuche mich in den anderen hineinzuversetzen und dann werde ich ruhiger“, so eine andere Teilnehmerin.

 

 

Weiterhin entwarfen die jungen Mediatorinnen und Mediatoren ein Symbol für Streitschlichtung und verwandelten es dank Buttonmaschine in einen ganz individuellen Anstecker.

Der Tag war ein würdiger Abschluss für die engagierten Kinder und alle waren froh, dass endlich ein Wiedersehenin größerer Runde möglich war. Der Tag wurde ermöglicht durch die Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und des Paritätischen Jugendwerks sowie durch die Förderung der Schulsozialarbeit des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalts.

Stand-Up-Paddling und Pilates-Yoga-Entspannung an der Elbe

An einem sonnigen Ferientag trafen sich die Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverbandes fünf verschiedener Schulen mit insgesamt 20 Mädchen und Jungen im Stadtpark, um das Ausprobieren zweier nicht ganz neuer, aber definitiv angesagter Trendsportarten zu ermöglichen. Auf dem Plan standen Stand-Up-Paddling (kurz SuP) und eine Kombination aus Pilates, Yoga und Entspannung für die Schülerinnen und Schüler der Ganztagsgrundschule Lindenhof, der Grundschule Hegelstraße, der Grundschule Am Umfassungsweg, der Förderschule Comenius und der Gemeinschaftsschule Francke.

Pünktlich und merklich aufgeregt waren alle Kinder vor Ort. Nach der Gruppenaufteilung hieß es für die eine Hälfte zunächst Bretter schleppen, Paddel holen, Westen anprobieren. Dann noch eine kurze Einweisung und endlich ging es aufs (bzw. ins) Wasser…

Gar nicht so leicht, alles auf einmal zu beachten: Knie beugen, Paddelgriff, Gleichgewicht halten und dann noch irgendwie vorwärts kommen…

Für Einige ging es erst einmal im Kreis herum. Für Andere direkt ins kühle Nass.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer bewältigten diese neue Herausforderung jedoch beim ersten Versuch trockenen Fußes und mit ganz breitem Lächeln. Schön war auch zu sehen, wie sich die Kinder und Jugendlichen ohne Scheu gegenseitig halfen, auch, wenn der Gekenterte nicht aus der eigenen Schule war.

Mit kleinen Übungen und Spielen erlangten die Schülerinnen und Schüler ohne es zu merken, zunehmend Sicherheit auf den Boards und wer noch im knien den Hinweg zurücklegte, kam stehend und sichtlich stolz zurück zum Steg. Die Zeit verging wie im Flug.

Auch die Yoga-Pilates-Gruppe kam zufrieden, gestärkt und zum Teil irgendwie verschlafen von ihrem Workshop zurück. 

 

Nach anstrengenden Kräftigungs- und Dehnungsübungen gab es zum Schluss nämlich eine zehnminütige Entspannung, bei der einige Kinder ganz offensichtlich in einen leichten Schlaf herüberglitten. Nach der ersten Runde erfolgte ein Wechsel der Gruppen.

Eine kleine Überraschung war die Pizza zum Mittag, die direkt zum Bootssteg geliefert wurde.

Für die Schulsozialarbeiterinnen war es eine Freude zu sehen, dass sich, bis auf ein Kind, alle trauten, das Unbekannte auszuprobieren, die Kinder nicht aufgaben und alle sichtlich Spaß an der Sache hatten. Die Rückmeldungen via Auswertungsbögen bestätigten einmal mehr, dass solche Angebote wichtig für die Kinder und Jugendlichen sind, denen solche Aktivitäten sonst verwehrt blieben. Möglich wurde das Angebot durch die Förderung durch das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und des Paritätischen Jugendwerks sowie durch die Förderung der Schulsozialarbeit durch den Europäischen Sozialfonds und das Land Sachsen-Anhalt.

Gemeinschaftsprojekt der Schulsozialarbeit – Aus alt mach neu

Die Aktionsreihe der Schulsozialarbeiterinnen der GTGS Lindenhof begann am zweiten Ferientag mit einem Schnupperkurs für die Sportart Parkour und wurde nun mit einem Upcycling-Projekt zum Thema „Aus alt mach neu“ fortgesetzt. Bei diesem Projekt wurden an zwei Tagen zusammen mit 16 Schülerinnen der Gemeinschaftsschule Francke, der Ganztagsgrundschule Lindenhof, der Grundschule Am Umfassungsweg, der Grundschule Hegelstraße und der Förderschule Comenius aussortierte Kleidungsstücke verwendet, um vielseitig verwendbare Körbchen aus Stoff zu nähen. Angeleitet wurden die Kinder dabei von ihren Schulsozialarbeiterinnen des Deutschen Familienverband LSA e. V.

Die erste Aufgabe der Mädchen war es, sich durch die Kleiderberge zu wühlen und sich geeignete Stoffe auszusuchen. Dabei konnten sie die Farben und das Material selbst wählen. Mit Hilfe einer Schablone wurden mehrere Stoffteile ausgeschnitten und zusammengenäht.

 

Um ordentliche Nähte zu erzielen, machten sich die Kinder mit der Nähmaschine vertraut, die freundlicherweise von der Netzwerkstelle Schulerfolg zur Verfügung gestellt wurde. Sie probierten sich die Geschwindigkeit für das Fußpedal aus und achteten darauf, die Nadel möglichst gerade über den Stoff fahren zu lassen. Von Naht zu Naht wurden sie sicherer in dem was sie taten und präsentierten den anderen Schülerinnen stolz ihre Ergebnisse. Manche waren richtige Naturtalente.

 

„Ich werde meine Haargummis darin aufbewahren“, so die 11jährige Fiona. Die 15jährige Diana hingegen nutzt das neue Accessoire zukünftig für ihre Schminksachen. Durch die unterschiedlichen Stoffe und Farben wurde jedes Täschchen zu einer Eigenkreation, welche durch bunte Applikationen zum Aufbügeln zu einem besonderen Hingucker wurden. Für die meisten Mädchen war es auch das erste Mal, dass sie ein Bügeleisen in der Hand hielten.

 

Mit der Frage: „Wann findet das nächste Projekt statt?“, verabschiedeten sich die Schülerinnen und bedankten sich für den schönen Tag, der viel zu schnell endete.

 

Die Schulsozialarbeit wird finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt. Weitere Unterstützung erhielt das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und vom Paritätischen Jugendwerk.

Magdeburg. Schule aus und ab zum Jungenprojekt. Vom 15.07. bis 18.07.2020 veranstaltete der „Jungenarbeitskreis Magdeburg“ zusammen mit der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg – in Trägerschaft des Deutschen Familienverbandes LSA e.V. (DFV) – das

Vorhaben „Dein Jungenprojekt 2020“. In insgesamt 5 Kooperationseinrichtungen in Magdeburg und Calbe konnten Jungen zwischen 8 und 14 Jahren gemeinsam an verschiedenen Workshops teilnehmen.

Es wurde ein Katapult, sowie ein „Hau den … “ und eine mobile Minigolfbahn gestaltet. Volle Kochkraft voraus hieß es beim Workshop „Kochen und Backen im Dutch Oven“ – hier wurde ein zünftiges Chili zubereitet und wohlduftende Zimtschnecken gebacken. Die gemeinsamen Arbeitsergebnisse wurden medial festgehalten und über die pädagogisch wertvolle Plattform padlet geteilt.

Ursprünglich sollten die Workshops für Jungen beim traditionellen Jungencamp stattfinden, welches auf Grund der Vorgaben der 7. SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung kontaktarm umgestaltet wurde.

Wir bedanken uns Teilnehmern* und Akteur*innen und hoffen auf ein Jungencamp im Jahr 2021.

 

In der ersten Sommerferienwoche organisierten neun Schulsozialarbeiter*innen aus verschiedenen Trägern der Stadt gemeinsam mit der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg das Kooperationsprojekt „Der Weg ist das Ziel“. Ursprünglich wollten die Sozialpädagog*innen mit ihren Schüler*innen eine klassische Geocaching-Tour durch die Stadt veranstalten. Doch bei der Planung entwickelte sich daraus noch viel mehr, eine Kombination aus digitalen Lernrätseln und der anschließenden Suche nach den gelösten Koordinaten.

Im Februar hatte die Schulsozialarbeiterin am Albert-Einstein-Gymnysium, Kristin Voigt (KEB) die Idee, ein schul- sowie trägerübergreifendes Sommerferienprojekt zu organisieren und plante ein Treffen für alle Interessierten. Neben Schulsozialpädagog*innen vom Spielwagen e. V., von der KEB e. V., dem IB e. V. und dem Landesjugendwerk der AWO e. V. waren vom Deutschen Familienverband LSA e. V. Carlos Martinez aus der Grundschule Kritzmannstraße, Tanja Schönbrodt und Marion Greilich aus der IGS Regine Hildebrandt sowie Marlen Ulonska von der Netzwerktelle „Schulerfolg“ Magdeburg vertreten.

Die ersten Planungstreffen mussten aufgrund der Corona-Pandemie online stattfinden, was dem Projektergbnis nicht zum Nachteil war. Aufgrund der besonderen Umstände für die Sommerferien 2020 entstand die Idee, die Geocaching-Tour mit digitalen Rätseln zu kombinieren. So sammelten die 9 Schulsozialarbeiter*innen auf einer Padlet-Seite 28 selbstgebaute Learningsnacks und Apps, welche jeweils am Ende die Koordinaten zu einem versteckten Cache in Magdeburg preisgaben.

Nachdem alle Rätsel erstellt, die Caches versteckt und die Teilnehmer*innen für das Projekt angeworben waren, konnte es am Montag, den 20.07.2020 endlich losgehen. Die Schulszozialarbeiter*innen zogen mit Kleingruppen von Schüler*innen los, knackten die Rätsel und suchten nach den Caches. Aber auch Kinder oder Familien, welche nicht über die Schulsozialarbeit angemeldet waren, konnten an der „Schatzsuche“ teilnehmen.

Am Freitag bereitete dann die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg den letzten Learning-Snack vor, dessen Zielkoordinaten direkt ins Bürgerhaus Kannenstieg, also zum Sitz des Deutschen Familienverbands LSA e. V. führten. Hier sollte ein kleines Abschiedsfest mit einer Siegerehrung stattfinden. Das Projektteam wertete morgens die Logbücher aus und ermittelte schließlich die fleißigsten Geocacher*innen.

 

Insgesamt 38 Kinder bzw. Familien nahmen an dem Projekt teil. Davon lösten 34 Schüler*innen das letzte Rätsel und entdeckten den Cache im Hof des Bürgerhaus Kannenstieg. Für ihre Teilnahme erhielten alle Kinder eine Medaille und einen kleinen Preis, gesponsert von der Landeshauptstadt Magdeburg. Die fleißigsten Geocacher*innen kamen aus der IGS Regine Hildebrandt. Sie entdeckten 22 von 29 versteckten Caches, die das Projektteam im ganzen Stadtgebiet versteckt hatte. Für sie gab es jeweils einen Familien-Kinogutschein, gesponsert vom Moritzhof.

Vielen Dank an alle Teilnehmer*innen, Unterstützer*innen, Sponsoren und vor allem an das gesamte Organisationsteam für diese tolle Woche! Wer im nächsten Jahr dabei sein möchte, sollte sich rechtzeitig bei der Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg melden.

Auftakt bildet Parkour-Projekt

Da aufgrund der Corona-Pandemie Arbeitsgemeinschaften und Projekte in den letzten Monaten ausfallen mussten, organisierten die Schulsozialarbeiterinnen Jessica Froese und Monique Stolte (Deutscher Familienverband LSA e. V.) mehrere Ferienprojekte für die Kinder der GTGS Lindenhof.

 

Am zweiten Ferientag startete die Aktionsreihe mit einem Schnupperkurs für die Sportart Parkour. Unterstützung erhielten die 12 Mädchen und Jungen vom erfahrenen Parkourtrainer Michael Schütze, der seit 15 Jahren diesen Sport ausübt. „Parkour ist die Kunst der effizienten Fortbewegung. Hindernisse werden dabei möglichst sicher, effizient, schnell und ohne Verwendung von Hilfsmitteln überwunden“, so Michael Schütze. Begonnen wurde das Training mit einer intensiven Erwärmung, die notwendig ist, um weitere Übungen zu absolvieren. Dabei bildeten sich die ersten Schweißtropfen auf der Stirn der Teilnehmer und jeder konnte spüren, wie fit er eigentlich ist. Danach besprach Trainer Micha mit den Kindern die Grundlagen des Parkours – Wie halte ich das Gleichgewicht? Was sollte ich bei der Landung beachten? Wann kann ich die Techniken des Parkours anwenden?

   

Nach dem theoretischen Input folgte die praktische Umsetzung. Doch die nächsten Aufgaben hatten es in sich: Balancierend auf einer Stange stehen und mehrfach in die Kniebeuge gehen oder Sprung auf ein Hindernis und die sichere Landung waren für die meisten Kinder eine Herausforderung, der sie sich aber gerne stellten. „Bei Parkour geht es aber nicht nur darum es irgendwie über das jeweilige Hindernis zu schaffen, wichtig ist, dass die Bewegungen kontrolliert und damit auch sicher ausgeführt werden“, erklärt der Parkourexperte weiter. Es folgten Aufgabenketten, die eine gewisse Technik aber auch Konzentration, Kraft und Ausdauer erforderten. Alle 12 Teilnehmerinnen und Teilnehmer probierten das Erlernte aus und wurden von Übung zu Übung mutiger. Stolz und ausgepowert verabschiedeten sich die Kinder und fragten nach dem nächsten Projekttag zum Thema Parkour.

 

Wer Lust bekommen hat Parkour selbst auszuprobieren, kann sich gern bei Michael Schütze melden: http://www.senshi-parkour.de/

  • Projekte zu den Themen Upcycling und Trendsportarten sind in der nächsten Ferienwoche geplant.

Die Schulsozialarbeit wird finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt. Weitere Unterstützung erhielt das Projekt vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt und vom Paritätischen Jugendwerk.

Ein ungewöhnliches Schuljahr neigte sich dem Ende zu und für die ältesten Schülerinnen und Schüler der Ganztagsgrundschule Lindenhof heißt es Abschied nehmen. Für die Kinder mussten coronabedingt zahlreiche Projekte wie Wandertage oder Abschlussfahrten ausfallen. Um den Viertklässlern die letzten Tage an der Grundschule etwas zu versüßen, organisierten die Schulsozialarbeiterinnen Jessica Froese und Monique Stolte (Deutscher Familienverband LSA e. V.) ein zweitägiges Siebdruckprojekt. Das Ende der Grundschulzeit wurde für die mehr als 80 Kinder durch die Gestaltung eines persönlichen Abschluss-T-Shirts greifbarer.

 

Die Kinder zeigten viel Ausdauer und Kreativität als sie die Textilstifte in den Händen hielten und endlich loslegen durften, ihre T-Shirts zu bemalen – vom Lieblingstier, dem symbolischen Lindenblatt der Schule über liebevolle Sprüche bis hin zu Superhelden ihrer Kindheit war alles dabei. Nachdem sie die Vorderseite gestaltet hatten, wurde der Schriftzug „GTGS Lindenhof“ mit Hilfe einer Siebdruckmaschine auf das jeweilige T-Shirt gedruckt. Die Kinder wählten dafür ihre Lieblingsfarben aus und halfen die Farben mit einer Rakel in das Gewebe zu drucken. Die freudig überraschten Gesichter der Mädchen und Jungen, als das T-Shirt vom Siebdruckgerät entfernt wurde, ließen nicht nur die Herzen der Kinder, sondern auch die der Schulsozialarbeiterinnen höherschlagen und bestätigten den Erfolg des Projektes.

   

„Danke, dass ihr das mit uns gemacht habt. Das war eine tolle Idee!“, waren die Worte der Kinder am Ende der Projekttage. Nachdem alle T-Shirts getrocknet waren, sammelten die Kinder fleißig Unterschriften der Mitschüler und Mitarbeiter der Schule, um sie als Andenken immer bei sich zu tragen. Auch die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Viertklässler waren begeistert von den entstandenen Kunstwerken und bedankten sich bei den Schulsozialarbeiterinnen für ihre Idee und die Umsetzung des Projektes.

 

 

Die Schulsozialarbeit wird finanziert aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt.

Liebe zukünftigen Schülerinnen und Schüler der Comeniusschule,

in diesem Jahr können wir uns vor dem Schulstart leider nicht persönlich kennenlernen, doch ihr braucht auf eine kleine Schulführung nicht verzichten.

In dem Video lernt ihr uns (Cindy & Carlos) kurz kennen und wir nehmen euch mit auf den Schulhof sowie ins Schulhaus.

Seid ihr neugerig geworden?

Wir freuen uns auf den August, wo wir uns dann sehen werden.

Habt schöne Ferien,

Cindy & Carlos

Kita-Olympiade 2020

Heute am 14. Juli fand die Kita-Olympiade der Kita „Bummi“ statt.
Um 9:00 Uhr erklang der Anpfiff zur Olympiade.
Zum Lied „Theo ist Fit“ wurde sich erwärmt und gedehnt, damit alle gut für den Start der Spiele vorbereitet sind. In Teams wurden verschiedene Disziplinen absolviert, darunter Sackhüpfen, Weitsprung und Zielwurf.
Das Highlight war der Kita-Lauf 2020 der Volksstimme Magdeburg. Hier mussten die Kinder mit Startnummer eine Strecke von 130 Metern in ihrer besten Geschwindigkeit zurücklegen. Den schnellsten Lauf absolvierte ein Junge mit einer Zeit von 25,24 Sekunden.
Nachdem jede Disziplin absolviert wurde, gab es zur Stärkung etwas vom Grill und anschließend kleine Präsente, wie eine Mappe und Urkunde von der Volksstimme, sowie Buttons für die erfolgreiche Teilnahme.

…im Magdeburger Stadtpark steht bis Ende August ein 55m großes Riesenrad, dass euch einen fantastischen Ausblick über die Stadt bietet. Gemeinsam mit dem Familienmagazin „Ottokar“ und dem Spendenportal „Heimatsponsor“ kann pro Fahrt auch für Magdeburger Vereine gespendet werden. Das Prinzip ist ganz einfach: Ihr bezahlt an der Kasse des Riesenrades den normalen Fahrtpreis und lasst euch an der Kasse zusätzlich einen Fördercode geben, den werft ihr in die Spendenbox, welche direkt an der Kasse steht. Dann könnt ihr eure Fahrt genießen J. In dieser Woche, vom 13.07. bis 17.07. (Freitag), kommen die Spenden unseren Verein zu Gute!

Also: Wenn ihr noch eine schöne Idee zum Ferienstart oder zur Zeugnisausgabe sucht, oder einfach mal zwischendurch euch etwas Schönes gönnen wollt, dann ab in den Stadtpark und Riesenrad fahren! Wir haben das am letzten Wochenende schon mal getestet! 🙂 Alles zur Aktion findet ihr hier:  Flyer_Riesenrad

Zwischen dem 20. und 24. Juli 2020 findet in Kooperation mit der Netzwerkstelle Schulerfolg Magdeburg ein schulübergreifendes GeoCaching-Projekt für Schüler*innen aller Klassenstufen statt, die Spaß am Rätseln und Schätze suchen haben. In dieser Zeit werden Logbücher an unterschiedlichen Stellen in Magdeburg versteckt.

Du bist eingeladen mitzumachen, entweder mit Freund*innen, oder gemeinsam mit deinen Eltern oder in Begleitung deiner Schulsozialarbeiter*in (bitte anmelden).

Am ersten Tag (Montag den 20. Juli) werden die Rätsel auf eine Internetseite gestellt. Sobald du die Rätsel gelöst hast, erfährst du den Ort, an dem ein Buch versteckt ist und das Rennen beginnt.
Am vorletzten Tag (Donnerstag den 23. Juli) werden die Bücher eingesammelt und ausgewertet. Die Teilnehmer*innen mit den meisten gefundenen Caches bekommen eine besondere Überraschung. Alle Teilnehmer erhalten am Freitag eine Auszeichnung, nachdem sie das letzte Rätsel gelöst haben.

Anmeldung und weitere Infos erhältst du bei der Schulsozialarbeit. Wenn du ohne unserer Begleitung teilnehmen möchtest, dann kommst du hier weiter:

Die Rätsel werden aber erst am 20. Juli zugänglich sein!

Am 17. Juni fand in der Polizeiinspektion Halle eine Fortbildung zum ODARA-Diagnoseinstrument statt. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, mit dem Täterberatung, Polizeibeamte, Sozialarbeiterinnen usw. in Fällen von häuslicher Gewalt checken können, ob ein erhöhtes Risiko für gefährliche Rückfälle besteht. ODARA (Ontario Domestic Assault Risk Assessment) wurde in Kanada entwickelt und gilt derzeit als das am ausführlichsten validierte Risk-Assessment Instrument im Bereich der häuslichen Gewalt. Es verfügt über eine hohe Trennschärfe und es braucht kein klinisches Expertenwissen, um die Items zu beurteilen.

Als Referenten konnten wir Roland Hertel, Vorstandsvorsitzender bei der Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit gewinnen. Roland Hertel wurde nicht müde, immer wieder zu betonen, dass die Verwendung von ODARA nur ein erster Schritt sein kann: Der nächstfolgende Schritt (im Falle eines ermittelten Risikos) sollte immer eine Fallkonferenz aller Kolleginnen und Kolleginnen sein, die mit dem Fall befasst sind. In diesem Zusammenhang verwies er auf die besondere Rolle der Täterberatung (in diesem Fall DFV ProMann Halle) neben Angeboten wie Frauenhaus der Betroffenenberatung.

Roland Hertel hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für die Überwindung von „Befindlichkeiten“ (Trägerinteressen, unterschiedliche Professionen …) zugunsten einer Vernetzung und Kooperation, um Hilfen Kraft und Effektivität zu verleihen – Rückenwind für das Angebot der Täterberatung, das leider immer noch nicht zur Selbstverständlichkeit innerhalb der Hilfelandschaft gehört. Dies geschah öffentlichkeitswirksam im Beisein des MDR-Fernsehens, wo gerade ein Beitrag zum Thema „Femizide“ produziert wird. Dieser Beitrag wird am 30 Juni um 21.45 Uhr im Rahmen des MDR-Magazins „Fakt“ ausgestrahlt.