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10.03.2022 in der Hochschule Magdeburg-Stendal

Zum schnellstmöglichen Termin bzw. ab 01.02.2022 eine/n Freiwillige/n (BFD) (m/w/d) für die ergänzende Betreuung und Begleitung von Angehörigen insbesondere aus Osteuropa (insbesondere aus Rumänien) für die Dauer von 12 Monaten. Einsatzstelle ist der Deutsche Familienverband Sachsen-Anhalt e.V. Die Anbindung der Stelle erfolgt an die Migrationsberatung für Erwachsene (MBE) im Bürgerhaus Kannenstieg.

Was ist zu tun? Stellenbeschreibung:

Der/die Bundesfreiwilligendienstleistende übernimmt folgende Aufgaben:

  • Unterstützung des hauptamtlichen Personals bei deren Aufgaben, insbesondere bei der Begleitung und Betreuung von Zugewanderten aus Osteuropa in alltäglichen Angelegenheiten
  • Zusammenarbeit mit anderen Projekten, Organisationen und Bildungseinrichtungen in diesem Bereich
  • kommunikative Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit der Zielgruppe
  • Unterstützung bei Freizeit-, Lern-, Begegnungs- und anderen Angebote

Was müssen Sie können? Anforderungen:

  • Bulgarisch oder Türkisch oder Rumänisch bzw. Romanes
  • Bereits bestehende positive Kontakte zur Zielgruppe
  • gute Fähigkeiten zu kommunizieren
  • motivierte und zuverlässige Zusammenarbeit im Team und mit externen Partner*innen

Wir bieten:

  • Eine interessante und sinnstiftende Tätigkeit mit Engagement im sozialen Bereich
  • Überbrückung der Wartezeiten für einen Studien- oder Ausbildungsplatz
  • Eine Regeldienstlaufzeit von 12 Monaten
  • Ein festes monatliches Taschengeld
  • eine Tätigkeit mit viel Abwechslung inklusiv
  • intensiver fachlicher Einführung
  • kontinuierliche Begleitung und Unterstützung während Ihres Jahres bei uns
  • Austausch und Fortbildung im Team

Bewerbungen und Nachfragen bitte an:

Deutscher Familienverband Sachsen-Anhalt e.V.

René Lampe

R.Lampe@dfv-lsa.de

0391/7217470

 

 

 

Fröhliche Weihnacht überall – auch in der Ganztagsgrundschule Lindenhof weihnachtete es sehr in einer dritten Klasse als die Schüler und Schülerinnen die Rätsel des weihnachtlichen „EduBreakouts“ zu lösen versuchten, welche das Team der Schulsozialarbeit und ihre Praktikantin Sarah Schön für sie organisierten. Die vom Escape-Room-Konzept abgeleitete Methode vereint lösungsorientiertes Denken und das Abrufen von Lerneinheiten aus dem Unterricht mit jeder Menge Spaß.

Zu Beginn wurden die Kinder mit einer spannenden Geschichte auf ihre kommende Aufgabe eingestimmt. Der Grinch hätte vier besondere Weihnachtssachen in Kisten gesperrt und nur durch Lösen von sechs kniffligen Rätseln, könnten die Kinder die Sachen befreien und das Herz vom Grinch auftauen lassen. Anschließend wurden die Schüler und Schülerinnen in vier Gruppen eingeteilt und begannen die schwierigen Rätsel nacheinander zu lösen. Wenn es mal gar nicht mehr weiterging, konnten die Teams jeweils einmal eine Tippkarte einlösen. Eine Aufgabe bestand darin, anhand von mehreren kleinen Bildchen, verschiedene Weihnachtslieder zu erkennen. Zu jedem Lied gehörte eine Zahl. Die drei Weihnachtslieder von der Hinweiskarte, die sie nach dem Erkennen aller Lieder bekamen, ergaben den Zahlencode für ein Schloss.

Bei einer Englisch-Aufgabe mussten die Schüler und Schülerinnen wie beim Domino-Spiel das Bild dem richtigen englischen Begriff zuordnen. So ergab sich eine lange Reihe, auf der mit UV-Stift der Zahlencode als Wort ausgeschrieben war. Einen Hinweis darauf gab es nicht. Die Kinder wussten lediglich, dass sie alle Materialien im Umschlag benutzen können, darunter auch der UV-Stift. Bei dem Rätsel zu Weihnachtsbräuchen in Europa mussten die Kinder ihr im Unterricht erworbenes Wissen abrufen und die Fragen zu den Ländern richtig beantworten. Nur die Zahlen der richtigen Antworten ergaben den Zahlencode. Auch wenn die Kinder bei manchen Rätseln anfangs ihre Schwierigkeiten hatten, konnten die vier Teams alle Aufgaben lösen und die verschlossenen Weihnachtssachen befreien. Jede Kiste enthielt einen anderen Preis. Neben zwei Bastelanleitungen für Weihnachtssterne, durfte die Klasse auch leckere Weihnachtswaffeln und einen Kinderpunsch zubereiten. Dieser Weihnachtsfreude konnte auch das kalte Herz des Grinch nicht mehr standhalten und musste einfach auftauen.

 

Am 09. Dezember fand der 4. Digitale Elternstammtisch mit dem Thema Nachteilsausgleich statt. Die Vorsitzende des Stadtelternrats Annette Kirstein und  Marlen Ulonska von der  Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg begrüßten mehr als 50 Eltern und weitere Interessierte sowie den Schulpsychologischen Referenten des Landesschulamtes Alexander Krieg, der ausführlich über die Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs für Schüler und Schülerinnen informierte.

Aufgrund der großen Nachfrage hat Herr Krieg seine Präsentation zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Diese kann hier heruntergeladen werden:

Nachteilsausgleich richtig anwenden

Weiterhin bieten wir Ihnen  die folgenden Auflistungen von Lernapps zum Download an:

Lernapps Deutsch

Lernapps Mathematik

Wir danken Herrn Krieg herzlich für den informativen Abend und für die Beantwortung der zahlreichen Fragen rund um den Nachteilsausgleich.

Die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und des Europäischen Sozialfonds – REACT EU: Als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie finanziert.

Familien sind die Leidtragenden der Corona-Pandemie. Im neuen Krisenstab der Bundesregierung sind sie nicht vertreten.

(Berlin). Seit März 2020 schultern Eltern, Kinder und Jugendliche mit großem Kraftaufwand die Folgen der Pandemie. Viele politische Entscheidungen zur Bewältigung der Corona-Pandemie waren gerade für Familien sehr einschneidend, und haben sie bis an die Grenze der Belastbarkeit gebracht, mit deutlichen Folgen für ihre wirtschaftliche und gesundheitliche Situation. Dennoch werden die Probleme und Herausforderungen von Familien von der Politik bislang weitgehend ignoriert. Bis heute ist z.B. das Versprechen des Bundeskanzleramtes, einen Bundesfamiliengipfel durchzuführen, nicht umgesetzt.

Ein neu eingerichteter Corona-Krisenstab soll nun Maßnahmen zur Gesundheitssicherheit erarbeiten und umsetzen. In der Zusammensetzung dieses Gremiums finden die Bedürfnisse und Problemlagen der Familien jedoch abermals keine Berücksichtigung.

Daher fordern der Deutsche Familienverband (DFV), die Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf), der Familienbund der Katholiken (FDK), der Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV), der Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf), das Zukunftsforum Familie (ZFF) sowie der Verband kinderreicher Familien Deutschland (KRFD):

„Familien sind systemrelevant. Familienexpertise gehört in den Corona-Krisenstab der Bundesregierung. Mindestens ist das Bundesfamilienministerium regelmäßig einzubeziehen“.

Die Erfahrungen aus dem vergangenen Corona-Winter haben gezeigt, dass die Belange von Familien in den Regierungsberatungen kaum eine Rolle spielen. „Familien fühlen sich von der Politik weitgehend im Stich gelassen“, stellen die Verbände übereinstimmend fest. Viele Maßnahmen, die seit Beginn der Pandemie ergriffen worden sind, haben für Eltern und ihre Kinder spürbare Folgen: Eltern schultern Betreuung und Unterstützung ihrer Kinder in weit höherem Ausmaß als vorher – im Regelfall neben der Erwerbsarbeit, soziale Beziehungen und Alltagsnetzwerke sind ausgedünnt oder ganz weggefallen und sie erleben teils deutliche finanzielle Einbußen. Die Kinder gehen mit erheblichen Bildungslücken und schlechteren Zukunftschancen in das nächste Jahr, bei vielen von ihnen häufen sich zudem psychische und physische Erkrankungen.

„Eltern und Kinder sind Leidtragende in dieser Krise. Deshalb müssen Familien in der Ausnahmesituation der Pandemie viel stärker als bisher im Fokus stehen und ihre Perspektive muss auch im Krisenstab vertreten sein“, appellieren die Familienverbände.

Familienverbände

Deutscher Familienverband (DFV)
www.deutscher-familienverband.de

Evangelische Arbeitsgemeinschaft Familie (eaf)
www.eaf-bund.de

Familienbund der Katholiken (FDK)
www.familienbund.org

Verband alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV)
www.vamv.de

Verband binationaler Familien und Partnerschaften (iaf)
www.verband-binationaler.de

Zukunftsforum Familie (ZFF)
www.zukunftsforum-familie.de

Verband kinderreicher Familien Deutschland (KRFD)
www.kinderreichefamilien.de

 

Dyskalkulie, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Stottern, körperliche Behinderungen und weitere Umstände können Schüler*innen bei der Bewältigung der schulischen Herausforderungen beschränken. Nach dem Grundsatz „Was nicht gleich ist, kann nicht gleich behandelt werden“ kann bzw. muss in Schulen auf die individuellen Umstände eingegangen werden. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, Schülerinnen und Schülern durch eine Anpassung der Lern- und Arbeitsbedingungen den Zugang zum Lernstoff und das Erbringen von Leistungsnachweisen zu erleichtern. Eine Form davon ist der Nachteilsausgleich.

Wer muss den Nachteilsausgleich beantragen? Findet er auch in Prüfungen Anwendung? Und wird er auf dem Zeugnis vermerkt? Kaum ein anderes Thema wirft in der Schule wie auch bei Eltern so viele Fragen auf.

Gemeinsam mit dem Schulpsychologischen Referenten Herrn Krieg und Frau Wiener vom MSDD aus dem Landesschulamt Sachsen-Anhalt versuchen wir in unserem Elternstammtisch „Informationen zum Nachteilsausgleich“ diese und weitere Fragen zu beantworten.
Der Stadtelternrat und die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg laden herzlich alle Magdeburger Eltern, Fachkräfte aus Schulen und weitere Interessierte zum Digitalen Elternstammtisch – Nachteilsausgleich am 09. Dezember 2021 ein.

Die Veranstaltung verläuft über Cisco Webex. Zugang erhalten Sie unter folgendem Link.

Sie benötigen für die Teilnahme ein digitales Endgerät (Tablet, Smartphone oder Laptop). Zur Anmeldung oder bei Fragen zum Elternstammtisch wenden Sie sich bitte an:

Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg
Marlen Ulonska
E-Mail: M.Ulonska @ dfv-lsa.de
Telefon: 0391/ 721 74 61

Die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg wird aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt und des Europäischen Sozialfonds – REACT EU: Als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie finanziert.

 

SPD, Grüne und FDP wollen das Wahlalter für Bundestags- und Europawahlen auf 16 herabsetzen. Der Deutsche Familienverband (DFV) fordert eine konsequentere Reform des Wahlrechts.

René Lampe, Vizepräsident des Deutschen Familienverbandes

(Berlin). Das Wahlrecht ist ein Grundrecht und muss Kindern bereits ab Geburt zustehen. Solange die Kinder selbst den Wahlakt nicht ausüben können, müssen sie konsequenterweise durch ihre Eltern vertreten werden. Das Wahlrecht ab Geburt sichert ab, dass die Belange von Minderjährigen in der Politik tatsächlich ernst genommen werden.

„Die Corona-Krise hat bestätigt, wie schnell Kinder aus dem Blickfeld der Politik geraten. Damit ihre Stimmen nachhaltig gehört werden, brauchen sie ein tatsächliches Recht auf politische Beteiligung. Die Herabsenkung des Wahlalters auf 16 Jahre genügt nicht“, sagt René Lampe, Vizepräsident des Deutschen Familienverbandes.

Bei einem Wahlrecht ab 16 bleiben weiterhin Millionen von Stimmen junger Menschen unberücksichtigt und ihre Belange ungehört. „Wir brauchen eine konsequentere Reform des Wahlrechts, um den Mangel an Repräsentation von Kindern und Jugendlichen in der Politik zu beheben. Nur das Wahlrecht ab Geburt kann leisten, dass kein Minderjähriger mehr ausgeschlossen wird. Solange Kinder nicht selbst wählen können, sind dabei die Eltern ihre natürlichen Vertreter“, so Lampe.

Das Wahlrecht ab Geburt wird von vielen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, darunter Familienministerin a. D. Renate Schmidt, vertreten. „Kinder und Jugendliche sind mit den politischen Entscheidungen, die heute getroffen werden, schließlich am längsten konfrontiert“, sagt Schmidt auf wahlrecht.jetzt, der Kampagnen-Webseite für das Wahlrecht ab Geburt. Die Gemeinschaft müsse zukunftsfest gemacht werden.

Spätestens seitdem junge Menschen für den Klimaschutz auf die Straße gehen, ist deutlich geworden, dass Kinder eine klare politische Meinung haben und diese deutlich zum Ausdruck bringen. Es ist an der Zeit, dass wir den jungen Menschen das wichtigste demokratische Grundrecht gewähren und damit der Zukunft eine Stimme geben“, sagt der Vizepräsident.

Worauf können wir als Pädagoginnen und Pädagogen achten, wenn wir mit aggressivem Verhalten konfrontiert sind? Welche Körpersprache wirkt deeskalierend und welche Art der Ansprache ist geeignet für angespannte Situationen? Kampfkunst-Trainer und Präventionslehrer Raik John gibt uns einen Einblick in seinen Erfahrungsschatz, nimmt sich Zeit für Fragen und lädt zum Austausch ein.

 


Zeit: 30. November 2021, 10.00 – 13.00 Uhr
Ort: Zoom Video-Konferenz (Wenn Sie sich per Mail anmelden, bekommen Sie den Einladungslink zugesandt.)
Anmeldung: per Mail über a.goedecke@dfv-lsa.de

Diese Veranstaltung wird ermöglicht durch die Projektförderung des Saalekreises – Teilnahmegebühren fallen nicht an.

Umgang mit Aggressionen in der Arbeit mit Jungen – PDF

Für unsere Männerberatungsstelle mit dem Arbeitsschwerpunkt „Täterarbeit bei häuslicher Gewalt“ suchen wir ab 01.01.2022  einen männlichen Berater. Es handelt sich um eine Teilzeitstelle mit 25 Wochenstunden. Alle Informationen dazu hier im PDF: Stellenausschreibung ProMann Halle

 

Rauskommen. Durchatmen. Auftanken. Eure Auszeit – staatlich gefördert.

Die Corona-Pandemie hat viele Familien stark belastet. Damit sie sich erholen können, ermöglicht das Bundesfamilienministerium Familien mit kleineren Einkommen oder mit Angehörigen mit einer Behinderung kostengünstigen Familienurlaub.

 

Urlaub am Meer - Strandspaziergang

Das Schulsozialarbeiterprojekt „Jungen- und Mädchentag“ wird mit dem diesjährigen Landespräventionspreis 2021 des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

(Berlin/Magdeburg). Der Deutsche Familienverband (DFV) – Landesverband Sachsen-Anhalt ist heute beim Landespräventionstag in Magdeburg für sein Engagement für Kinder im Bereich der Präventionsarbeit in der digitalen Welt ausgezeichnet worden. Das Ziel des Preiswettbewerbes ist es, Projekte sichtbar zu machen, die ihre bestehenden Präventionsvorhaben in die digitale Welt übertragen und damit auf die Kontaktbeschränkungen in der Corona-Pandemie in herausragender Weise reagiert haben. Der Landespräventionspreis ist mit insgesamt 3.500 Euro dotiert.

„Der Landespräventionspreis ist für die Schulsozialarbeit des Deutschen Familienverbandes eine große Ehrung. In den Jungen- und Mädchenprojekten steckt sehr viel Herzensblut und persönliche Hingabe unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kinder, die wir an einem Dutzend Schulen in Magdeburg betreuen“, sagt René Lampe, DFV-Vizepräsident und Geschäftsführer des Landesverbandes Sachsen-Anhalt.

Der DFV befasst sich seit vielen Jahren in seiner Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt mit den Gefahren und Chancen der Digitalisierung und dem Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen. In der Corona-Pandemie wurde aus dem Kontaktverbot eine Tugend gemacht und im Rahmen des Jungen- und Mädchentages ein digitaler Aktionstag ins Leben gerufen: Der „Edu-Breakout“ – ein Kofferwort aus Education (Bildung) und Breakout (Ausbruch) –, der an die bekannten Escape Room-Spiele angelehnt worden ist.

„Mehr als 180 Dritt- bis Fünftklässler aus 10 Schulen haben auf spielerische Weise gemeinsam Aufgaben und Rätsel gelöst, um sich aus einem digitalen Raum zu befreien. Das trainiert Teamgeist sowie Gemeinschaftsgefühl und fördert die Konfliktsensibilität und Medienkompetenz“, so Lampe. „Der Landespräventionspreis 2021 ist für unser gemeinnütziges Engagement im Deutschen Familienverband Ansporn und Verpflichtung zugleich. Klar ist auch: Die Auszeichnung des Landes Sachsen-Anhalt hilft dabei, die Schulsozialarbeit in der Öffentlichkeit sichtbar und bekannt zu machen. Das ist in Zeiten der Pandemie wichtiger denn je.“

Escape Room und Halloween-Grusel in der vierten Klasse

In der Woche vor den Herbstferien organisierten die Schulsozialarbeiterinnen der GTGS Lindenhof Jessica Froese, Monique Stolte (Deutscher Familienverband Sachsen-Anhalt e.V.) und ihre Praktikantin Sarah Schön ein Halloweenprojekt mit vielen kniffligen Rätseln, jeder Menge Spaß und einem besonderen Preis.

Zu Anfang wurden die Kinder mit einer schaurigen Geschichte auf das Halloween-Thema und ihre Aufgabe eingestimmt. Passend mit gruseliger Musik hinterlegt, wurde den Schülerinnen und Schülern erklärt, ihre Seelen seien in Gefahr und nur die Zaubertränke, die von mehreren komplizierten Aufgaben bewacht werden, können alle noch retten. In vier Teams knobelte die Klasse an jeweils einer Schatztruhe, die mit sechs Schlössern verschlossen war und das Rezept für den Zaubertrank – ein gesunder Smoothie – enthielt. Die Methode nennt sich „EduBreakout“ und ist von dem Escape Room-Konzept abgeleitet.

Jedes gelöste Rätsel brachte sie näher ans Ziel. Falls es doch einmal zu schwierig wurde, hatte jedes Team eine Tippkarte, die sie für eines der Rätsel einmalig einlösen konnten. Ansonsten waren sie auf sich gestellt. Die Rätsel waren an das Halloween-Thema angelehnt und ergaben als Lösung einen Zahlencode für eines der Schlösser. So mussten die Kinder beispielsweise ein Kreuzworträtsel lösen, bei dem das Lösungswort noch im Wörterbuch nachgeschlagen werden musste, damit die Seitenzahl als Zahlencode verwendet werden konnte. Gar nicht so einfach, denn einen Hinweis auf das Nachschlagen gab es lediglich in der Überschrift.

In einem anderen Rätsel mussten die Kinder den Weg durch ein Labyrinth finden – oder in dem Fall durch ein Spinnennetz. Zahlen waren nirgendwo zu sehen. Sie mussten also in ihren Hilfsmitteln den UV-Stift entdecken und die Zahlen im Spinnennetz suchen, die nur unter dem Licht des Stiftes sichtbar wurden. Allerdings waren es deutlich mehr Zahlen als für die Schlösser benötigt worden. Die Lösung war, dass nur die Zahlen auf dem direkten Weg verwendet werden durften. Auch Mathe-Rätsel und eine Englisch-Aufgabe waren dabei, um ihre schulischen Kenntnisse unter Beweis zu stellen. Auch wenn viele Schülerinnen und Schüler anfangs Schwierigkeiten hatten, konnte jedes Team alle Rätsel lösen, indem die Teammitglieder zusammenarbeiteten und sich gegenseitig unterstützten. In der Auswertung erklärte ein Schüler, sie hätten die Rätsel nach den Stärken der Teammitglieder aufgeteilt, um schneller zum Ziel zu kommen. Ein paar Kinder haben sich sogar noch mehr Rätsel gewünscht. Als jedes Team die Schatztruhe geknackt hatte, wurden die Zaubertränke „gebraut“.

Dafür mussten die Kinder in ihrem Klassenraum nach essbaren Zutaten suchen, die sonst nicht dahin gehörten. Es gab zwei verschiedene gesunde Smoothie-Rezepte mit den Namen „Grüner Krötensaft“ und „Drachenblut“. Von den speziellen Zutaten Spinat und Rote Bete waren viele Kinder zuerst abgeschreckt. Ein Schüler ging zu den anderen Teams und fragte: „Und was habt ihr ekliges im Zaubertrank?“. Trotzdem probierten alle mindestens einen der Zaubertränke, um ihre Seelen zu erlösen. Geschmeckt hat es dann doch allen.