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Zauberhafte Mädchen – Hitziger Start in die Ferien
Getreu der Textzeile von 2raumwohnung „36 Grad und es wird noch heißer…“ stand die Mädchenfahrt des Deutschen Familienverbandes e.V. auch 2025 unter einem warmen Stern, nämlich der Sommersonne, die uns 3,5 heiße Tage bescherte.
In diesem Jahr lautete unser Motto „Zauberhafte Mädchen“, was nicht nur die Persönlichkeiten der Teilnehmerinnen widerspiegelte, sondern auch inhaltlich im Programm umgesetzt wurde. Highlights waren – trotz aller Magie – laut einer repräsentativen Umfrage das Freibad und die zwei freien Stunden zum selbständigen Shoppen in der Altstadt Helmstedts. Aber auch das Kreativangebot am Abend und die Workshops wurden von einigen Mädchen als „das Beste“ gewählt. Aber der Reihe nach: Am Sonntag reisten wir zunächst gut klimatisiert und pünktlich mit der Bahn von Magdeburg nach Helmstedt. Wir waren überrascht und erfreut zugleich, dass alles so reibungslos klappte. Auf der Rückfahrt am Mittwoch, war das Glück leider weitergezogen und unser Zug fiel aus und wir musste schnell umplanen. Aber dazu später mehr… Erst einmal haben wir im Kloster St. Ludgerus unsere 2er, 3er-, 4er und 5er-Zimmer bezogen und uns mit Kuchen und Kakao gestärkt. Danach wollten wir uns ein bisschen kennenlernen, schließlich trafen 30 Mädchen aus sieben Schulen Magdeburgs und Umgebung aufeinander. Da darf man (Frau) schon mal etwas neugierig sein. Locker flockig jagte die nächsten 1,5 Stunden ein tolles Kennenlernspiel das nächste und am Ende kannten wir uns alles ein bisschen (besser) und der ein oder andere Name war auch schon hängen geblieben. Für den weiteren, privaten Austausch blieb dann auch noch etwas Zeit, bis es Abendessen gab. Da die Mädels alle noch sehr aufgekratzt waren, sind wir kurzentschlossen zu einem kleinen Spaziergang aufgebrochen und haben den Mädchen ein „echtes“ (nicht ganz ernst gemeintes) Highlight gezeigt. Ob sie sich wohl noch erinnern was das war?? 😊
Zum Abschluss des Tages konnten sich die Girls noch für einen Entspannungskurs entscheiden, der sie sanft in Richtung Träumeland schicken sollte… Das hat so semi-gut geklappt, aber wir schoben es auf die Wärme. Wer kann da schon einschlafen 😉
Am Montag standen dann die Workshops zum Thema „eigene Stärken“ auf dem Plan, in denen inhaltlich verschieden das Thema bearbeitet wurde, am Ende jedoch alle einen kleinen „Anker“ in Form von Zauberschnüren, Muggelsteinen oder einen Strärkenkoffer mitgenommen haben, um sich auch im Alltag an das zu erinnern, was sie richtig gut, worauf sie stolz sein können.
Nach dem Mittag (endlich Nudeln), wurden alle zu einer kleinen Siesta überredet, schließlich machen die Südländer das bei Hitze auch und die müssen es ja wissen 😊 Um 14 Uhr fingen die ersten Damen an, mit den Hufen zu scharren, denn für den Nachmittag standen die Stadtrallye und das Shopping auf dem Plan (wir vermuten, dass es ihnen um Letztes ging…). Also zog unser 30-Girl-Tross ins „Zentrum“ (ist sehr kleine in Helmstedt, gibt auch nur eine kleine Shoppingmeile, ca 300m, perfekt für uns!), um das hart ersparte Taschengeld auf den Kopf zu hauen. Das ging bei einigen sehr flott, andere schauten bis zum Ende der Straße und freuten sich dann um so mehr noch nicht alles verjubelt zu haben, denn dort wartete der Laden aller Läden: New Yorker!!!! Aber dann war auch beim Rest Ebbe im Portemonnaie 😊
Blank aber glücklich schlenderten wir zurück in unsere Klosterherberge, genossen noch etwas freie Zeit und das Abendessen, um uns dann noch einmal für 2 Stunden zum Kreativangebot zu treffen. Hier konnten die Mädchen, Steine bemalen, Taschen gestalten, Freundschaftsbänder knoten oder Perlenbänder kreieren. Es entstanden tolle Unikate, Geschenke und Erinnerungsstücke. Zum Schluss massierten sich die Mädchen noch in den Schlafmodus oder lauschten einer angeleiteten Entspannungsreise. Ja, wir gaben nicht auf…
Am Dienstag waren zum Frühstück schon 31 Grad und es gab eigentlich nur EINE Aktivität für diesen Tag. FREIBAD!!!! Mit Sack und Pack und Lunchpaket wackelten wir tapfer die knapp 2,5 km (30min) zum ersehnten Nass. Hier ließ es sich gut ein paar Stunden aushalten. Eine Wasserrutsche und besonders der Sprungturm mit 1m, 3m und 5m- Brett sorgten für Abwechslung, Spaß und Adrenalin… Kein Wunder, dass die Zeit soooo schnell verging und wir – grade als es am Schönsten war – schon wieder zusammenpacken und den laaangen Rückweg antreten mussten. Aber keine Zeit zum traurig sein, denn das Grillbuffet kam für die ausgehungerten Turmspringerinnen und Profiplanscherinnen genau richtig. Schließlich hält so ein Lunchpaket nicht lange vor und auch die Schwimmbadpommes sind schnell verdaut. Für die geplante Abenddisco fehlte vielen Mädels dann die Energie, sodass einfach nur ein bisschen Musik lief, geschnattert wurde oder, für die paar Unermüdlichen, noch ein Abstecher auf den nahegelegenen Spielplatz angeboten wurde. Um 22:15 Uhr war es Dienstagabend weitgehend leise im Haus 😊
Tja, und viel mehr gibt es auch nicht zu berichten, denn schwupps war es Mittwoch und die „Zelte“ wurden schon wieder abgebaut. Noch eine kleine Auswertungsrunde nach dem Frühstück, Zimmer natürlich räumen, (fast) alles in die Koffer quetschen (Wie Mama das da immer alles rein kriegt zu Hause???), fegen, Fundsachen verteilen, Müll raus… Und dann fiel also unser Zug aus… Naja, zum Glück sind SchulsozialarbeiterInnen gute ProblemlöserInnen und so kamen wir zwar durchgeschwitzt (die RB hatte im Gegensatz zum gebuchten IC leider keine Klimaanlage und auch die Fenster ließen sich nicht anklappen) aber nur eine halbe Stunde später als geplant wieder in Magdeburg vollzählig, gesund, glücklich und einige Mädchen auch ein bisschen stolz, an. Was für ein schöner Start in die Ferien!!!
Unterstützt und gefördert wurde das Projekt durch die Paritätischen Jugendwerke, das Land Sachsen-Anhalt, die Stadt Magdeburg, den Europäischen Sozialfond sowie durch das Sommerferienprogramm der Linksfraktion.
Hier geht es zu einem kleinen Einblick der diesjährigen Mädchenfahrt. -> Mädchenfahrt 2025
Scholl-Gymnasium am 10. Mai 2025 beim Aktionstag „Schule zeigt Courage“
Das Scholl-Gymnasium war am 10. Mai 2025 mit Begeisterung beim Aktionstag „Schule zeigt Courage“ vertreten und traf auf Kolleg*innen und viele bekannte Akteure. Ursprünglich für Januar geplant, wurde der Tag aufgrund des Anschlags auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt auf Mai verschoben und fand in der belebten Leiterstraße statt. Zur ehrenden Erinnerung an die Opfer wurde eine bewegende Schweigeminute abgehalten.
Das Ziel der „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist es, dass Respekt, Toleranz und gegenseitiges Verständnis an Schulen gelebt werden. Besonders im Fokus steht dabei der Einsatz gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung. Das Gedenken an das Wirken von Hans und Sophie Scholl ist fest in unser Schulleben eingebunden. Durch Projekte, Aktionen und den gemeinsamen Austausch soll ein Umfeld entstehen, in dem sich alle Schüler*innen sicher und wertgeschätzt fühlen.
Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und engagierte Schüler*innen präsentierten am Aktionstag ein spannendes Geschichtsprojekt zum Thema „Grenzübergang Marienborn“. Besucher*innen hatten die Gelegenheit, sich über eine Videodokumentation, geschaffen von Schüler*innen, zu informieren, ihre Gedanken auszutauschen, was zu guten Gesprächen führte. Für kleine (und große) Naschkatzen gab es selbstgemachtes, frisches Popcorn, welches bei den Kindern großen Anklang fand – auch das Basteln der Popcorntüten sorgte für viel Freude und kreative Energie.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr!
Kanucamp Plauer See
Unser Kanucamp 2025 war der Ferienauftakt in diesem Jahr.
Mit an Bord: Michaela Pflanz (mobile Jugendarbeit Südost), Sandra Tympel (Streetwork Magdeburg), Kathleen Goldacker (Jugendbildungsreferentin Gröninger Bad) und Susann Krause (Schulsozialarbeit Grundschule Westerhüsen) und 8 Teilnehmer*innen.
Für 4 Tage schlugen wir unser Lager auf einem idyllischen Zeltplatz am Plauer See auf – perfekt für Naturerlebnisse, gemeinsames Kochen und passender Ausgangspunkt für spannende Kanutouren rund um den Plauer See und die Havel.
Bereits beim Aufbau der Zelte war Teamarbeit gefragt. Die Kinder lernten, wie man Herausforderungen meistert – sei es beim Auf – und Abbau der Zelte, beim Abwaschen, beim gemeinsamen Spielen, der Organisation rund ums Camp, dem Tragen der Boote oder beim Paddeln.
Das Highlight war natürlich das Kanufahren. Die Kids lernten wie man sicher paddelt und ein Kanu steuert. In kleinen Gruppen erkundeten sie die Seen und den Fluss, entdeckten Tiere am Ufer und stärkten ganz nebenbei ihr Selbstvertrauen und Verantwortungsgefühl.
Bei bis zu 36 Grad war das Baden an allen möglichen Orten unumgänglich. Und auch das ein oder andere Eis musste verspeist werden.
Am 4. Tag fuhren alle müde und glücklich mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen nach Magdeburg zurück.
Ein großer Dank geht an das IJBZ am Barleber See für die Ausleihe der Kanus und des Equipments.
Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr.
Hier unser kleiner Clip!
Kanucamp 2025 Video