Der DFV unterstützte am vergangenen Freitag (26.07.2019), als Kooperationspartner, die Hochschule Magdeburg-Stendal bei der Durchführung des DAAD – Projektes „Soziale Arbeit mit Geflüchteten“. Das Projekt befindet sich unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Rahm Hajji. Im Rahmen des Forschungsprojektes und der damit verbundenen Studienreise, waren Studierende und Lehrende der Al Balqa University –Jordanien–, der An-Najah University –Palästina–, der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Hochschule Neubrandenburg für einen Tag zu Gast im Bürgerhaus des Magdeburger Stadtteils Kannenstieg. Der DFV stellte seine Räumlichkeiten und den neugestalteten Hof als Raum der Begegnung zur Verfügung. In diesem Rahmen gelang es, einen Austausch zwischen den Bewohnern des Stadtteils (Menschen mit und ohne Migrationshintergrund), den internationalen und ortsansässigen Sozialarbeiterinnen/ Sozialarbeitern und Schulsozialarbeiterinnen/ Schulsozialarbeitern. Durch ein gemeinsames Grillfest, mit kulinarischen Köstlichkeiten aus den verschiedenen Ländern, wurde eine freundschaftlich familiäre Atmosphäre geschaffen. Diese ermöglichte, in einen Dialog über die für die Bewohner*innen des Stadtteils Kannenstieg bedeutsamen Themen zu gelangen. Harmonische musikalische Klänge rundeten den Abend ab. Ein Highlight für alle Gäste war es, sich traditionelle afrikanische Rastazöpfe mit bunten Strähnen ins Haar flechten zu lassen. Der Hof des Bürgerhauses Kannenstieg war bunt gemischt, mit Menschen aus verschiedensten Ländern und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, die in einen gemeinschaftlichen Dialog getreten sind. Der ganze Tag war geprägt von einem harmonischen, respektvollen, wertschätzenden und freundschaftlichen Umgang miteinander.

 

 

„Jeder Tag ist ein Angeltag, aber nicht jeder Tag ist ein Fangtag.“ Diese Anglerweisheit ist einer der ersten Sätze, die der Schulsozialarbeiter Herr Engel seinen angehenden Junganglern mit auf den Weg gibt. Um ihnen zu zeigen, wie schön so ein Fangtag sein kann, veranstaltete der Schulsozialarbeiter Herr Engel auch dieses Jahr wieder ein Sommerangelcamp. Es fand zum dritten Mal am Angelsee der Familie Diehr in Platschow statt .IMG_5990
Drei Jungs der Makarenkoschule und der pädagogische Mitarbeiter Herr Möller fuhren gemeinsam mit Herrn Engel nach Platschow. Vom 30.08.2019 – 02.08.2019 erlebten sie ein spannendes und aufregendes Angelabenteuer.

Es wurden insgesamt 8 Forellen, 7 Störe und eine Schleie gefangen. Leider entwischten Ihnen noch mindestens 4 weitere Störe. Die Jungs zeigten ein hohes Maß an Geduld und Interesse, was sich an der großen Ausbeute widerspiegelt. Auch wenn sie ab und zu mal eine Angelpause brauchten um zu toben, haben sie doch gezeigt, dass sie in einer angenehmen und entspannten Umgebung, weniger gestresst und reizbar sind. Um den Jungs aufzuzeigen, dass sie selbst etwas dafür tun müssen um ausgeglichen zu sein, wurden in kleinen Abendgesprächsrunden die Tage ausgewertet.


Natürlich soll es auch im nächsten Jahr wieder ein Sommerangelcamp geben. Die drei Jungs von diesem Jahr, wären sofort wieder dabei, sagten sie beim Abschied. In diesem Jahr wurde das Sommerangelcamp mit der freundlichen Unterstützung der Royal Fishing Kinderhilfe ermöglicht.

Ein Bericht von Sebastian Engel

Die Schulsozialarbeit an der „Makarenkoschule“ wird aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.

 

„Bieten Sie auch Anti-Aggressionstraining an?“

Mit dieser Frage wenden sich Männer und Jungen häufig an uns. Die Antwort lautet erst einmal schlicht NEIN. Wir möchten niemandem die Aggression „abtrainieren“, denn wir sehen darin prinzipiell nicht das Problem: Aggressivität ist eine Möglichkeit innerhalb des menschlichen Verhaltensspektrums – und es gibt Situationen, da kann es notwendig sein, auf diese Möglichkeit zuzugreifen.

Ein Problem besteht dann, wenn Gewalt ins Spiel kommt. Gewalt bzw. deren Androhung sind oftmals der tragische Ausdruck unerfüllter sozialer Bedürfnisse oder der Versuch, die Kontrolle über die Situation zu behalten. Hier setzt unser Angebot „ProMann-Beratung“ an: Gemeinsam mit den Männern, die zu uns kommen, gehen wir der Frage nach, in welchen Situationen sie innerlich „auf dünnes Eis“ geraten und Gefahr laufen, die Kontrolle über sich zu verlieren.
Eine geschärfte Wahrnehmung für die eigenen Körpersignale und Emotionen hilft den Ausstieg zu finden, bevor es zur Eskalation kommt. Ist das geglückt, geht es darum, für sich zu sorgen und erst danach ggf. wieder das Gespräch mit der anderen Person zu suchen.

Wie das genau funktionieren kann? Wir erarbeiten es Schritt für Schritt innerhalb der ersten Beratungssitzungen!

Nachdem so der „Notfallkoffer“ für kommende herausfordernde Situationen gepackt ist, widmen wir uns weitergehenden Themen und Zielen, z.B.:

  • Wie drücke ich Ärger oder Wut so aus, dass meine Beziehung keinen Schaden nimmt?
  • Wie gelingt es mir Grenzen (bei mir und anderen Menschen) wahrzunehmen und zu achten?
  • Wie wurde in meiner Herkunftsfamilie mit Konflikten umgegangen und was habe ich davon – bewusst oder unbewusst – übernommen?
  • Wie möchte ich leben und wie stelle ich mir eine erfüllte Beziehung vor?

ProMann-Beratung findet als Einzelberatung statt und wird von einem männlichen Berater durchgeführt – immer mit einer Haltung von respektvoller Aufmerksamkeit, ohne jedoch unangenehmen Themen oder Fragen auszuweichen.
Gesprächsinhalte werden vertraulich behandelt. In der Regel gibt es zehn Sitzungen im Abstand von ein bis zwei Wochen.
Der Teilnahmebeitrag für eine Sitzung beträgt 15 Euro, das Erstgespräch ist kostenlos. Ermäßigung ist auf Anfrage möglich.

Adresse und Kontakt: ProMann Halle & Saalekreis, Geiststr. 29 (2. Hof, Treppe rechts) in Halle. Tel. 0151-23 23 30 21, Mail a.goedecke@dfv-lsa.de, web www.promann-halle.dfv-lsa.de

Geht die Gewalt von beiden PartnerInnen innerhalb einer Beziehung aus, kann unter bestimmten Bedingungen eine Paarberatung sinnvoll sein. Diese bietet ProMann in Zusammenarbeit mit der AWO-Interventionsstelle Häusliche Gewalt und Stalking an. Infos unter www.paarberatung-halle-saalekreis.de

Ganz frisch gibt es heute unseren Newsletter  für den Monat Februar zum Nachlesen. Abbonieren können Sie den Newsletter gern per EMail an schulerfolg@dfv-lsa.de.

Viele Grüße vom Netzwerkstellenteam!

Mitte Januar trafen sich die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Ganztagsgrundschule „Lindenhof“ und der Grundschule „Am Umfassungsweg“, um sich mit dem Thema Holocaust in Magdeburg auseinander zu setzen. Die Kinder der 3. und 4. Klasse erfuhren etwas über die Reichskristallnacht, Vernichtungslager und die Ausgrenzung der Juden in Magdeburg. Die Kinder teilten hier zum Teil bereits vorhandenes Wissen miteinander und entdeckten einige Parallelen in der heutigen Zeit. Die Kinder stellten Fragen wie: „Warum wurden die Juden verfolgt – sie haben doch nichts gemacht?“, „Warum haben so wenige Leute geholfen?“ oder „Gibt es heute auch noch böse Politiker?“. Die Schulsozialarbeiterinnen Jessica Froese, Monique Stolte und Daniela Nitschke ermutigten die Kinder ihre Augen offen zu halten und Dinge kritisch zu hinterfragen, die auch in unserer heutigen Zeit nicht gerecht sein könnten und dabei schon in ihrer Lebenswelt bei den kleinen Dingen zu beginnen.

Nach der intensiven Gesprächsrunde machte sich die Schülergruppe mit Schwamm und Putzmittel auf den Weg und polierte die Gedenksteine auf Hochglanz. Trotz eisigen Windes beklagte sich keiner und die Kinder, die noch einen zweiten Stein putzen wollten, mussten sogar ausgelost werden.

Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher berichteten in ihren Klassen sowie im Schülerrat, was sie an diesem besonderen Tag gemacht haben und werden sicher auch weiterhin gedanklich über das Ereignis „stolpern“.

Auch zukünftig wäre es wünschenswert von den verschiedenen Vorteilen der Schulsozialarbeit zu profitieren. Neben Projekten für Klassen oder andere Gruppen unterstützt sie durch Beratung von Schüler- und Elternschaft mit den verschiedensten Anliegen, die die Schule berühren. Doch die konkrete Weiterführung nach 2020 steht noch in den Sternen, da das bisher über den Europäischen Sozialfonds finanzierte Projekt auslaufen wird. Für einen nahtlosen Übergang braucht es konkrete Schritte, die das Projekt Schulsozialarbeit ermöglichen.

Unterstützen Sie das Bündnis “Schulsozialarbeit und Netzwerkstellen dauerhaft verankern!” in Sachsen-Anhalt. Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie unter www.aktionsbuendnis-schulsozialarbeit.de

Die Schulsozialarbeit wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalts gefördert.

 

 

1888 wurde der erste Bauabschnitt der Thomas Müntzer Schule in Magdeburg Neue Neustadt fertiggestellt. 130 Jahre später war dies Grund genug ein großes Jubiläumsschulfest zu feiern. In weit über 100 Jahren Schulgeschichte, hat das Gebäude einiges erlebt. Angefangen als Mädchen- und Knabenschule, mit separaten Eingängen, dann als Oberschule zu DDR Zeiten, bis hin zu einer Sekundar- dann Gemeinschaftsschule nach der Wende, haben hier Generationen von Schülern ihren Schulalltag erlebt.

Um diese lange Geschichte gebührend zu feiern haben sich die Schülerinnen und Schüler, Lehrer, Eltern und Schulsozialarbeiter einiges einfallen lassen. So gab es diverse Mitmachaktionen vom Balancieren auf der Slackline, über die Kinderbaustelle des Deutschen Familienverbandes, bis hin zu einem großen aufblasbaren Menschenkicker war für jeden in jeder Altersstufe etwas spannendes dabei. Es gab Gesangsaufführungen von Schülerinnen, eine Theateraufführung des Theaterkurses und Tanzaufführungen. Die besten Schülerinnen und Schüler des Schuljahres wurden durch die Schulleitung geehrt und die Eltern und Kinder der neuen fünften Klasse willkommen geheißen. Eingeladen waren auch ehemalige Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrer der Thomas Müntzer Schule. Zu Gast war auch der Oberbürgermeister der Stadt Magdeburg, Lutz Trümper.

Die Schulsozialarbeiter der „Thomas Müntzer“ Schule, Franziska Groth und André de la Chaux, unterstützten das Schulfest durch die Gewinnung vieler Kooperationspartner, die das Fest tatkräftig mitgestalteten u.a. die Outlaw gGmbH, die Vila Wertvoll, das Kinder- und Jugendzentrum „Bauarbeiter“, die Jungen Humanisten, das Internationale Begegnungszentrum Barleber See und die Kinderbaustelle des Deutschen Familienverbandes Sachsen-Anhaltes. Allen Akteuren sei nochmals ein großer Dank für Ihre Unterstützung ausgesprochen!

Seit 1998, also seit 20 Jahren, haben Schulsozialarbeiter an der Schule gearbeitet. Damit ist die Schule einer der Vorreiter im Bereich Sozialarbeit an Schulen in Sachsen-Anhalt. Leider ist die Schulsozialarbeit an der „Thomas Müntzer“ Schule seit 20 Jahren aber auch Projektfinanziert und stand schon mehrfach vor dem aus. Auch jetzt läuft das Projekt erstmal nur bis zum Jahr 2020.

„Ich bin echt durch.“ „Ich bin froh wenn das Jahr vorbei ist.“. Diese Sätze kommen Ihnen/ Euch bekannt vor? Besonders am Ende des Jahres kann es von Vorteil sein den Blick auf uns selbst zu richten, neue Energie zu sammeln und gestärkt in ein neues Jahr zu starten.

Die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ Magdeburg und die Beratungsagentur „FISCHERFRISCH“ laden herzlich zur Fortbildung „Achtsamkeit und Resonanz“ ein.

 

Termin:
13. Dezember 2018 von 9:00 bis 17:00 Uhr

Veranstaltungsort
Bildungsnetzwerk Magdeburg gGmbH, Villa Böckelmann
Lüttgen-Ottersleben 18A, 39116 Magdeburg

Die Referenten:
Als Lernbegleiter für diesen Tag sind Eric Fischer und Dominik Frisch für Euch da. Gemeinsam führen sie das Magdeburger Beratungsunternehmen „FISCHERFRISCH.“. Bundesweit bieten sie Coaching, Organisationsentwicklung und Beratung für Change, Agilität und Kulturentwicklung an.

Eingeladen sind sozialpädagogische Fachkräfte aus Magdeburg. Die Veranstaltung ist kostenfrei, Mittagstisch auf Selbstkostenbasis.

Die vollständige Ausschreibung und das Anmeldeformular finden Sie hier: Ausschreibung_Achtsamkeit und Resonanz

Die Netzwerkstelle „Schulerfolg“ wird über das Programm „Schulerfolg sichern“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalts gefördert.