Im Mai 2019 hatte der Magdeburger Stadtrat grünes Licht gegeben und beschlossen, dass das Projekt „Soziale Arbeit in Kitas“ ab dem Jahr 2020 für die nächsten fünf Jahre umgesetzt wird. Seit Juli 2019 wurde auch beim Deutschen Familienverband fleißig an der Projektumsetzung gearbeitet: Nach einer erfolgreichen Projekt- und Trägerbewerbung gab es viele Träger- und Bewerbungsgespräche, wurde an Konzeptions- und Kooperationsvereinbarungen gefeilt und tatsächlich haben wir unser Ziel geschafft. Pünktlich zum 01.01.2020 konnten 5 von 6 Sozialarbeiter*innen ihre Arbeit in den Kitas starten; die sechste Stelle wird am 01.02. starten.

Gestern gab es dann den offiziellen Start im Magdeburger Rathaus. Mit dabei waren u.a.  der Oberbürgermeister, Dr. Lutz Trümper, die Sozialbeigeordnete Frau Simone Borris, die Kinderbeauftragte Katrin Thäger, die Jugendamtsleiterin Frau Dr. Cornelia Arnold und mehreren Stadträte…    Die offizielle Pressemitteilung für die Eröffnungsveranstaltung der Stadt Magdeburg lesen Sie hier: https://www.magdeburg.de/Chancengleichheitf%c3%bcrdieJ%c3%bcngsten

Unser  Team Kita-Sozialarbeit:  Kathrin Kallmeyer, Bianca Kähler, Doreen Raguschke, Vanessa Genschow, Marion Pickut, Carsten Krause

Das Arbeiten mit Ton ist seit mehreren Jahren zu einem festen Bestandteil der pädagogischen Arbeit an der Makarenkoschule geworden. Der Schulsozialarbeiter Herr Engel unterstützt dies seit Beginn an. Jetzt zur Vorweihnachtszeit sind die Klassen natürlich besonders aktiv, da aus Ton sehr schöne Weihnachtsgeschenke gemacht werden können. Auch die Jüngsten sind dabei schon sehr fleißig und haben für ihre Liebsten herzförmige Teelichthalter hergestellt.

Das Arbeiten mit Ton hat auf die Schüler/innen der Makarenkoschule einen besonderen Einfluss. Trotz ihres häufig schwierigen Verhaltens, schaffen sie es, beim Arbeiten mit Ton mehrere Stunden konzentriert und kreativ tätig zu sein. Jeder Klasse freut sich sehr drauf, wenn sie die Möglichkeit haben, mit Herrn Engel zu töpfern.

Bericht von Sebastian Engel

Die Schulsozialarbeit an der „Makarenkoschule“ wird aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert. Auf Grund der Befristung bis 2020 unterstützen wir das Bündnis “Schulsozialarbeit und Netzwerkstellen dauerhaft verankern!” in Sachsen-Anhalt. Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten finden Sie unter http://www.aktionsbuendnis-schulsozialarbeit.de.

Zum Weltkindertag macht sich der Deutsche Familienverband (DFV) für die Schulsozialarbeit stark, die effektiv gegen Schulabbrüche vorbeugt.

(Berlin/Magdeburg). Schulerfolg ist eine wichtige Voraussetzung für den Übergang in eine höhere Schulform und den späteren beruflichen Einstieg. Schulsozialarbeit hilft, Jahrgangswiederholungen und Schulabbruch zu verhindern. Schulsozialarbeiter sind wichtige Bezugspersonen für alle Schüler. Bei Konflikten stehen sie ihnen mit altersgerechten und konstruktiven Hilfen zur Seite. „Wir können nicht auf Schulsozialarbeit verzichten. Sie gehört an jede Schule“, sagt René Lampe, Vizepräsident des DFV.

Obwohl Schulsozialarbeit seit Jahren Praxis an Schulen ist, gestaltet sich die Finanzierung schwierig. In Sachsen-Anhalt, dem Land mit der höchsten Schulabbrecher-Quote bundesweit, steht die Finanzierung regelmäßig auf wackeligen Füßen. „Das ist schlecht für die Schulsozialarbeit, aber vor allem ist es dramatisch für die Kinder und ihre Eltern. Schulsozialarbeit braucht Verlässlichkeit“, so Lampe.

2009 hat Sachsen-Anhalt das Programm „Schulerfolg sichern“ auf die Beine gestellt, das aus EU-Fördergeldern und Landesmitteln finanziert wird. 14 Netzwerkstellen sind regional tätig und an 350 Schulen helfen Schulsozialarbeiter – mit deutlichem Erfolg. „Die positiven Ergebnisse zeigen sich in der Einzelarbeit mit Schülerinnen und Schülern sowie mit ihren Familien. Schulsozialarbeiter stehen zum Teil vor schwierigen Themen wie Kindeswohlgefährdung oder sexueller Missbrauch. Durch die Zuwanderung ist eine neue Herausforderung dazu gekommen, die auch mit vielen Chancen verbunden ist“, sagt Lampe.

Die Förderung der Schulsozialarbeit in Sachsen-Anhalt ist noch bis Juli 2021 gesichert. Was danach passiert, ist unklar. Seit vergangenem Jahr setzt sich das Aktionsbündnis Schulsozialarbeit landesweit für die Schulsozialarbeit ein und hat Rückhalt aus der Bevölkerung und den Parteien erhalten. „Es gibt eine breite Zustimmung. Auch die Landesregierung hat Unterstützung versprochen. Jetzt braucht es konkrete Maßnahmen, damit es keine Lippenbekenntnisse werden“, so Lampe.

Hier gibt es demnächst Informationen zur Kinderbaustelle.

„Jeder Tag ist ein Angeltag, aber nicht jeder Tag ist ein Fangtag.“ Diese Anglerweisheit ist einer der ersten Sätze, die der Schulsozialarbeiter Herr Engel seinen angehenden Junganglern mit auf den Weg gibt. Um ihnen zu zeigen, wie schön so ein Fangtag sein kann, veranstaltete der Schulsozialarbeiter Herr Engel auch dieses Jahr wieder ein Sommerangelcamp. Es fand zum dritten Mal am Angelsee der Familie Diehr in Platschow statt .IMG_5990
Drei Jungs der Makarenkoschule und der pädagogische Mitarbeiter Herr Möller fuhren gemeinsam mit Herrn Engel nach Platschow. Vom 30.08.2019 – 02.08.2019 erlebten sie ein spannendes und aufregendes Angelabenteuer.

Es wurden insgesamt 8 Forellen, 7 Störe und eine Schleie gefangen. Leider entwischten Ihnen noch mindestens 4 weitere Störe. Die Jungs zeigten ein hohes Maß an Geduld und Interesse, was sich an der großen Ausbeute widerspiegelt. Auch wenn sie ab und zu mal eine Angelpause brauchten um zu toben, haben sie doch gezeigt, dass sie in einer angenehmen und entspannten Umgebung, weniger gestresst und reizbar sind. Um den Jungs aufzuzeigen, dass sie selbst etwas dafür tun müssen um ausgeglichen zu sein, wurden in kleinen Abendgesprächsrunden die Tage ausgewertet.


Natürlich soll es auch im nächsten Jahr wieder ein Sommerangelcamp geben. Die drei Jungs von diesem Jahr, wären sofort wieder dabei, sagten sie beim Abschied. In diesem Jahr wurde das Sommerangelcamp mit der freundlichen Unterstützung der Royal Fishing Kinderhilfe ermöglicht.

Ein Bericht von Sebastian Engel

Die Schulsozialarbeit an der „Makarenkoschule“ wird aus Fördermitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt finanziert.

Hier gibt es demnächst Informationen zur den Familienbildungsfreizeiten des DFV.